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Bitter fragt – Andrea antwortet: Andreas Tipps für ein starkes Immunsystem

Bitter fragt – Andrea antwortet: Andreas Tipps für ein starkes Immunsystem

JahreszeitLesezeit: 8 Minuten
Teilen28. Okt 21

Bitter fragt – und Andrea hat natürlich wie immer die passende Antwort. Heute gehts um das heiße Thema „Wie kann ich mein Immunsystem nachhaltig stärken, um gesund und fit durch den Winter zu kommen?”. Heiße Zitrone mit Ingwer kann jeder – falsch gedacht. Die wenigsten wissen, dass das Heißgetränk mit Zitrone wenig bringt, wenn das gesunde Obst mit kochend heißem Wasser übergossen wird. Unsere liebe Ernährungsexpertin verrät Dir heute, welche tollen Alltagstricks Du anwenden kannst, um ein starkes Immunsystem zu fördern – und wie Du die heiße Zitrone wirklich trinken solltest.

Andrea, ich möchte mein Immunsystem stärken, aber keine Tabletten nehmen – da muss es doch auch noch nachhaltigere und natürliche Wege geben. Du hast doch bestimmt noch andere Tricks auf Lager, um das Immunsystem zu unterstützen. Was sind Deine besten Tipps?

Das ist ein guter Punkt, ich hab tatsächlich den ein oder anderen Trick parat. Bevor wir jedoch starten, muss ich eines vorweg erklären – letztendlich gehört in unserem Körper alles zusammen: Der Säure-Basen Haushalt und das Immunsystem. Im Prinzip ist es alles eine Suppe. Als Beispiel: Das Auto funktioniert ja auch nur dann, wenn der Vergaser in Ordnung ist, die Ölpumpe funktioniert und die Bremsbeläge ihren Job erledigen können. Erst dann ist das Auto fahrtüchtig und bringt auch ein bisschen PS auf die Fahrbahn. Und so ist es mit unserem Körper auch. Das Immunsystem ist der Überbegriff, um mit täglichen Herausforderungen wie Angreifern, Viren, Bakterien und Mikroorganismen – die natürlich auch zu unserem Leben gehören – klarkommen und wir uns von denen nicht jedes Mal umhauen lassen. Wir wollen uns ja nicht umhauen lassen, sondern stark sein und da kann unter anderem auch die Ernährung super helfen. 

Und jetzt fragst Du Dich bestimmt, welche Lebensmittel super sind oder? Die Antwort ist ganz klar: Alles, was den Organismus nicht belastet oder verschleimt wie Milch, Zucker, Gluten. Kennst Du das, wenn Du Dich nach dem Essen öfter räuspern musst? Dann hast viel Schleim im Rachen sitzen und das kann nichts Gutes bedeuten. Wo viel Schleim ist, ist auch viel Fläche, auf der sich feindliche Viren und Bakterien genüsslich einnisten können. Je flüssiger wir und unsere Körpersäfte jedoch sind, desto schneller wird alles Unerwünschte in den Magen gespült, damit sich Erreger nicht so schnell einnisten können. Und: Wenn viele Körpersäfte in Gang sind, ist auch die Viruslast geringer, da der Magen-Darm-Trakt die Eindringlinge eliminiert. 

Da kommt dann auch wieder der Säure-Basen-Haushalt ins Spiel: Die Magensäure ist bekanntlich sauer – und zwar nicht ohne Grund. Denn die Säure im Magen ist u.a. dafür da, die hinunter gespülten Viren und Bakterien einfach zu beseitigen. Eine weitere tolle Sache, um das Immunsystem zu stärken ist übrigens das Spazierengehen. Denn das Ausatmen spielt auch eine große Rolle, da der “Stoff gewechselt” wird. Einatmen-ausatmen ist auch ein Reinigungsprozess. Noch wichtig zu wissen: Unser zweites Gehirn, unser Immunsystem liegt im Darm, wenn wir in einem Ungleichgewicht mit den guten und schlechten Bakterien sind, dann können wir da eher Krankheiten jeglicher Art bekommen - nicht nur Erkältungen. Und die Sache mit der Zitrone ist ganz einfach: Nimm am besten lauwarmes Wasser, das Zimmertemperatur hat. Ein paar Scheiben Bio-Zitrone rein, Ingwer dazu und fertig. Jetzt kannst Du auch wirklich von den Nährstoffen und Vitaminen profitieren.

Was kann ich denn machen, um meinen Darm zu unterstützen, damit große und kleine Bakterien von oben nach unten einfach durchrutschen und sich nicht festsetzen können?

Da würde ich gerne zweierlei Sachen unterscheiden: Die eine ist die Reinigung. Da helfen besonders Kräuter, Flavonoide, Gerbstoffe und auch Bitterstoffe sehr. Das ist u.a. gut. um eine Virus- und Bakterienlast zu reduzieren, falls sie uns erwischt hat. Die Stärkung des Darms, des Immunsystems oder auch Mikrobioms ist eine andere: Dafür brauchen wir – und das vergessen wir – Ballast- und Zellstoffe. Deshalb ist die Kombination aus Bitter- und Ballaststoffen meine Lieblings-Verbindung. Denn wenn wir viel Ballaststoffe zu uns nehmen wie zum Beispiel die Artischocke, dann ernähren wir in unserem Darm die richtigen Bakterien, die die uns stärken. 

Wir haben im Prinzip dreierlei Bakterien im Darm: Die Regenerativen, die Degenerativen und die Opportunen. Wenn die regenerativen Bakterien ein bisschen stärker sind, dann sind auch die Opportunen auf der richtigen Seite. Dann bist Du kräftig, stark und Dir geht's gut, da haut Dich nichts um. Und wenn Du durch irgendetwas in diesen Pegel gekommen bist, wo die degenerativen Bakterien an die Macht kommen, dann sagen die Opportunen “Dann gehen wir halt auf die Seite”. Da fangen die Probleme dann erst richtig an und dieses Ungleichgewicht müssen wir wieder hinbekommen. Also mein Tipp: Auf jeden Fall Ballaststoffe und natürlich grünes Gemüse. Aber ansonsten Ballaststoffe, Ballaststoffe, Ballaststoffe. Und Bitterstoffe, Bitterstoffe, Bitterstoffe. 

Toll, der Darm hat schon ne gute Anleitung. Lass uns mal zum Gesicht gehen, da ist ja meistens der Bakterienherd auch ziemlich aktiv. Fangen wir mit der Nase an, welche Tipps hast Du da?

Ich hab ja viel Zeit mit meiner Oma verbracht – und meine Oma hat mir viel beigebracht und das ein oder andere Hausmittelchen gezeigt. Und die haben es auch wirklich in sich. Ich stelle diese tollen und einfachen Tipps auch heute noch in meinen Büchern und Videos vor, damit dieses alte Wissen nicht verloren geht. Und die Nasenspülung ist eine ganz tolle Sache. Man kann sie mit Salz oder gut verdünntem H2O2 machen (natürlich nur nach genauer Anleitung), damit hat man auch eine sehr gute Möglichkeit, um Viren und Bakterien ganz einfach auszuspülen. Das ist auch viel angenehmer als man denkt, also keine Sorge, denn es läuft eigentlich nur durch und nichts runter in den Rachen. Das Traurige ist, dass wir die einfachen Sachen komplett verlernt haben, die sind uns leider heute nicht mehr so zugänglich. 

Aber Nasenspülungen sind eine tolle Sache für Leute, die verstopfte Nasen oder Probleme mit den Nasennebenhöhlen haben. Das ist eine tolle Möglichkeit, die alt festgesetzten Schleime, auf denen sich dann die Erreger festgesetzt haben, rauszuholen und einfach auszuspülen.

Die Nase ist gerettet. Lass uns mal zum Mund wandern. Welche Zaubertricks hast Du denn hier auf Lager?

Was auch eine ganz tolle Sache ist, wenn man es regelmäßig macht: Ölziehen. Sehr klassisch, kommt aus dem Ayurvedischen. Ölziehen kann auch Deine Zähne eine natürliche Nuance heller machen. Und woran liegt das? Am Öl. Das ist auch der Grund, warum man keine puren, fetten Öle auf die Haut auftragen soll, da sie die Fettschutzschicht der Haut durchbrechen kann. Im Mund ist das aber wunderbar, weil es ja alles löst, auch die Bakterien. So hat man auf Dauer auch weniger Zahnstein. Und wer weniger Zahnstein hat, hat auch besseren Speichelfluss und dann können sich nicht so viele Erreger ausbreiten. Auch Karies bleibt da fern, das ist ja auch eine Ansammlung von Bakterien. 

Ich mache das sehr gerne morgens: Du setzt einfach Dein Wasser für Tee oder Kaffee auf und schnappst Dir einen Esslöffel Öl und dann gehts rund im Mund. Damit kannst Du natürlich auch unter die Dusche gehen oder Dein Frühstück vorbereiten. Am Anfang ist es natürlich erstmal ungewohnt, keine Frage – das war es auch für mich. Wichtig ist auch, dass man für sich das richtige Öl findet. Für manche funktioniert Kokosöl, für andere zum Beispiel Sesamöl. Und das Öl reinigt den gesamten Bereich, wenn man das 5-10 Minuten macht. Das hört sich für den Anfang super lange an – aber Du machst es ja nebenher.

Das Lustige ist, dass das Öl fast puddingartig und sogar schneeweiß wird. Übrigens solltest Du das Öl danach nicht in den Abfluss spucken, dort würde es schnell verstopfen: ab in den Hausmüll damit. Das ist simpel und so toll. Aber wie alles, was wir nicht regelmäßig machen, ist es zu Anfang wirklich gewöhnungsbedürftig. Mache das ruhig jeden Tag. Die erste Woche ist zwar hart, aber wenn Du dann merkst, dass die Zähne nach dem Zähneputzen auch noch heller werden: Bombe! Und wenn es sich komisch anfühlt, dann gib nicht auf. Es liegt meist nicht an der Sache, sondern am Öl. 

Als Abschluss wäre es noch super interessant zu erfahren, was ich denn für den gesamten Körper machen kann?

Baden ist so so wichtig. Ob es für den Säure-Basen-Haushalt ist, fürs Immunsystem oder die körperlich Reinigung: die Haut ist ein großes Entgiftungsorgan. Wer keine Sauna hat, um da alle Giftstoffe regelmäßig über die Haut auszuschwitzen, der kann sich auch einfach in die Wanne legen. Ich bin ein großer Fan von Magnesium- und Säure-Basen-Bädern. In meinen Büchern probiere ich ja sehr viel aus und schreibe auch darüber, dass man sich die Bäder auch mit Natron selbst herstellen kann, da Magnesium auch über die Haut sehr gut aufgenommen wird. 

Nicht nur für die Muskeln ist das gut zur Entspannung, sondern auch für das Gleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts. Wer keine Badewanne hat, kann einfach Fußbäder machen. Ein warmes Fußbad am Abend, den Körper wärmen, das Immunsystem stärken – besser und einfach gehts nicht oder? Es geht beim Immunsystem stärken auch darum, dass Stoffe abtransportiert werden, damit nicht die Viren- und Bakterienlast kleben bleibt. Und das funktioniert, wenn wir gut durchblutet und im Fluss sind. Ihr könnt also ganz einfach mit einem Säure-Basen-Salz, Magnesium-Salz oder Natron Fußbäder machen und circa 45 - 60 Minuten die Füße planschen lassen. Probiere es aus und sei überrascht, wie einfach es sein kann, die Gesundheit und das Immunsystem zu stärken. Und zwar präventiv.


 

Andrea Sokol ist als ganzheitlich zertifizierte Ernährungsexpertin stets für spannende BitterLiebe Ernährungsfragen im Einsatz. Mit Rat und Tat steht sie uns auch bei den kniffeligsten Fragen rund um die Gesundheit zur Seite und schafft es auch komplexe Inhalte unterhaltsam und verständlich zu erklären. 

Quellen:

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