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Kräuterkunde – die Macht der Natur

kräuterkunde

Woran denkst Du zuerst bei dem Begriff "Kräuterkunde"? Leckeres Basilikum für die Tomatensauce, würzigen Rosmarin für das Steak... klingt gut! Aber bei der Kräuterkunde geht es um viel mehr als nur um Gewürze. Häufig nutzen wir Kräuter, um Speisen noch schmackhafter zuzubereiten. Dabei übersieht man oft, dass die grünen Pflanzen uns auch in anderen Situationen helfen: Sie haben eine gesundheitliche Wirkung. Hinter der Kräuterkunde befinden sich zwei Disziplinen: Einerseits die Botanik oder Pflanzenkunde, andererseits die Heilkunde. In der Natur um uns herum wachsen nämlich viele Kräuter, die nicht nur gut schmecken, sondern gleichzeitig unserer Gesundheit helfen.

 

Kräuterkunde – ihre Ursprünge

Kräuter sind schon seit jeher von mystischen Sagen umwoben. Ihre Kräfte haben bereits vor vielen hundert Jahren die Menschen beeindruckt. Viele Kräuter Arten besitzen nämlich eine heilende Wirkung. In der Geschichte und in sämtlichen Krimis wurden Sie aber schon oft gegenteilig eingesetzt – als Gift. Früher glaubte man, dass giftige Pflanzen von Dämonen befallen sind. Frauen, die Kräuter für gesundheitliche Zwecke eingesetzt haben, wurden als Hexen gebrandmarkt. Heute wissen wir es zum Glück besser und können die Kräfte der Natur mithilfe der Kräuterkunde für unsere Gesundheit einsetzen.

 

Hildegard von Bingen – die gute Kräuterhexe

Ein Name, der bei dem Thema Kräuterkunde nicht fehlen darf, ist Hildegard von Bingen. Sie war im 11. Jahrhundert eine der Begründerinnen der Kräuter Verwendung. Als Äbtissin lebte sie im Kloster in Bingen und gilt heutzutage als Heilige. Neben der Arbeit für das Kloster hat sie die Grundsteine der Naturheilkunde geschaffen. Hildegard von Bingen hat das damalige Wissen über den menschlichen Körper mit der Wirkweise von Heilpflanzen verbunden. Die Wirkung von Kräutertees, Umschlägen und Tinkturen hat sie in Büchern festgehalten. Noch heute wird in der Kräuterkunde auf die von ihr aufgestellten Grundfesten zurückgegriffen.

 

Kräuerkunde heute – natürliche Kräfte für Deine Gesundheit

Zwischenzeitlich ist die Kräuterkunde als Heilmethode etwas in den Hintergrund gerückt. Teilweise hat die Schulmedizin sie gänzlich verdrängt. In den 1970er Jahren hat der österreichische Arzt Josef Herztka Hildegards Wissen wieder aufgenommen und als Hildegard-Medizin bekannt gemacht. Für die moderne Herbalogie wurde die Heilkunde nach Hildegard von Bingen hinsichtlich ihrer Wirkweise hinterfragt und überholt. Durch die fortgeschrittene Forschung weiß man heute mehr über die Nährstoffe sowie die Wirkweise der einzelnen Kräuter. Während Hildegard von Bingen früher empfohlen hat, Maiglöckchenblätter zu essen, wissen wir heute, dass diese giftig sind. Aber trotzdem: Hildegard von Bingen hat mit ihren Forschungen im Klostergarten einen wichtigen Grundstein für die Verwendung von Kräutern zu medizinischen Zwecken gesetzt. Es gibt

  • Duftkräuter,
  • Gewürzkräuter,
  • Heilkräuter,
  • Unkräuter und
  • Giftkräuter

 

Kräuterkunde Heilkräuter: Unterstütze Dein Immunsystem

Bei jedem Spaziergang läufst Du unbewusst an viele verschiedenen Kräutern vorbei. Am Rande von Feldern sprießen sie besonders gern. Viele Menschen wissen gar nicht, welche Kräfte beispielsweise die Unkräuter in ihrem Garten verbergen. Dabei warten die Pflänzchen nur darauf, entdeckt und genutzt zu werden. Deshalb haben wir einen kleinen Kräuterkunde Exkurs für Dich: Welche Kräuter kannst Du wie nutzen? Hier ein paar Beispiele:

  • Arnika gilt als antibakteriell und krampflösend.
  • Baldrian soll bei Schlafstörungen und Nervosität wirken.
  • Estragon soll durch seine Bitterstoffe die Verdauung unterstützen.
  • Frauenmantel soll bei Menstruationsbeschwerden helfen.
  • Hagebutten sollen durch das enthaltene Vitamin C die Abwehrkräfte stärken.
  • Johanniskraut soll bei Depressionen und Angstzuständen positiv wirken.
  • Nelken wird unter anderem eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt.
  • Pfefferminz soll gegen Husten und Erkältung helfen.
  • Die Ringelblume soll die Wundheilung unterstützen.
  • Spitzwegerich soll den Juckreiz bei Mückenstichen stillen können.
  • Wacholder wird eine durchblutungsfördernde Wirkung nachgesagt.

Du siehst: Gegen fast alle Beschwerden gibt es in der Kräuterkunde ein unterstützendes Mittel. Wichtig ist hier: Die Kräuterkunde ist kein Allheilmittel. Du solltest bei Beschwerden immer einen Arzt aufsuchen und Dich nicht ausschließlich auf Deine Kräuter verlassen. Jedoch kann die Kräuterkunde immer unterstützend neben anderer Medikation eingesetzt werden. 

Die einfachste Verwendung vieler Kräuter ist das Aufgießen von Tee. Getrocknet helfen Pfefferminze, Salbei und Fenchel gegen die Symptome einer Erkältung. Diese Tees kennst Du bestimmt schon. Eine andere Methode, um von den Kräften der Kräuter zu profitieren, ist eine Tinktur.

 

Paracelsus' Kräuterkunde: Tinkturen

Schon Paracelsus hat im 16. Jahrhundert Tinkturen aus heilenden Kräutern angefertigt. Und selbst heute wird dieses Vorgehen noch viel genutzt. Dabei werden die Kräuter eingelegt und geben ihre Essenzen frei. Eine Tinktur basiert immer auf dem Verfahren der Mazeration. Dabei geht es um das Herauslösen der Kräuteressenzen durch Alkohol. Die Kräuter werden dafür in Alkohol eingelegt und geben ihre Kräfte an ihn ab. In einen Wickel getunkt oder pur kann die Tinktur dann auf den Haut gegeben oder eingenommen werden und entfalten ihre Wirkung. Tinkturen kannst Du mit verschiedenen Kräutern einfach selbst herstellen. Du benötigst nur Alkohol für die Mazeration und die jeweiligen Kräuter. Dabei musst Du allerdings etwas Zeit mitbringen. Schließlich geben die Pflanzen ihre Stoffe nicht innerhalb von Minuten ab – der Prozess dauert ca. 4 Wochen. Eine Tinktur aus Gänseblümchen beispielsweise hilft gegen unreine Haut und Akne.

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Kräuter für die Küche – Gewürze mit Wirkung

Bist Du ein passionierter Hobbykoch? Dann kennst und liebst Du vielleicht auch die unterschiedlichen Geschmacksnoten der zahlreichen Gewürze. Egal ob Kardamom, Basilikum oder Petersilie – jede traditionelle Küche besitzt ihr eigenes Gewürz. Da lohnt es, sich einmal durch die Liste der Kräuter zu probieren! Einige der Küchenkräuter kannst Du sogar ganz easy selbst auf der eigenen Fensterbank anpflanzen. So ist Dein Vorrat immer schön frisch.

 

Kräuter gesund: Verfeinere Dein Essen

Jedes Gewürz vereint gleich zwei Vorteile: Es schmeckt gut und ist gesund. Für Deine Lieblingsgerichte stehen Dir verschiedene Kräuter zur Auswahl. Probiere am besten alle aus. Mediterrane Kräuter wie Basilikum, Oregano und Rosmarin machen sich ideal zu Pizza oder Nudeln. Du kannst sie entweder trocknen und dann zum Würzen verwenden, in Öl einlegen oder einfach frisch nutzen. Obwohl sie hier nicht heimisch sind, wachsen sie auf Deiner Fensterbank – oder noch lieber in Deinem Garten. Heimische Kräuter sind beispielsweise Schnittlauch, Petersilie oder Pfefferminz. Die sind pflegeleicht und wachsen in nahezu jedem Garten. Neben dem Verfeinern von Gerichten kannst Du mit ihnen auch köstliche Getränke anrichten: Pfefferminz und Zitronenmelisse eignen sich perfekt für einen frisch aufgegossenen Tee. In dem heißen Wasser entfalten die Blätter ihre volle Wirkung – und schmecken tut es auch. Trinkst Du gerne Longdrinks? Dann werden diese Kräuter Dir viel Freude bereiten: Wacholder, Nelken und Kardamom machen Deinen Gin Tonic noch aromatischer.

 

Küchenkräuter Verwendung: Dein eigener Kräutergarten

Mit Küchenkräutern verpasst Du jedem Gericht den letzten Schliff – optisch und geschmacklich. Ein frischer Tomate-Mozzarella-Salat schmeckt ohne frisch gehacktes Basilikum nur halb so aromatisch. In Deinem eigenen kleinen Kräutergarten siehst Du Deine Lieblingsgewürze wachsen und gedeihen. Probiere Dich durch die ganze Vielfalt der Kräuterkunde und entdecke die Kräfte der Natur.

Übrigens: In der Küche kannst du auch Kräuter zum Kochen einsetzen, die du vielleicht gar nicht als essbar kennst. Löwenzahn beispielsweise ist eine charakteristische Zutat für einen frischen Sommersalat, während Sauerampfer deinem Kräuterquark eine angenehme Würze verleiht. Im Herbst kann eine Brennnesselsuppe von innen wärmen.

 

Das Kräuterlexikon von BitterLiebe

Uns haben es vor allem die bitteren Kräuter angetan. Die enthaltenen Bitterstoffe helfen der Verdauung und bringen dir viele Benefits. In unseren Tees, Tropfen und Kapseln sind viele verschiedene Bestandteile der Kräuterkunde enthalten. Und daraus machen wir kein Geheimnis: Du kannst auf der Packung ganz genau nachlesen, was enthalten ist. Möchtest Du mehr über die Inhaltsstoffe wissen? Dann schlage die Wirkung der einzelnen Kräuter in unserem Kräuterlexikon nach. Von Artischocke über Tausendgüldenkraut bis hin zu Zitwer erklären wir dir die Kräuterarten mit Bildern.

 

Kräuter Namen, die es bitter in sich haben

Die Wirkung der Kräuterkunde wird leider häufig unterschätzt. Dabei kann sie so viel anders wirken als die Schulmedizin. Das Beste Beispiel dafür sind die Bitterstoffe. Die mögen die meisten Menschen nicht so gern, deshalb wurden unsere Obst- und Gemüsesorten teilweise so gezüchtet, dass die Bitterstoffe den Geschmack nicht dominieren. Dabei besitzen genau diese Stoffe so viele positive Eigenschaften!

Radicchio, Artischocke und Grapefruit besitzen ein leicht bittere Geschmacksnote und das nicht ohne Grund: Sie enthalten die Power der Bitterstoffe. Die können unser Wohlbefinden auf ganz natürliche Art steigern. So wirken diese sich beispielsweise positiv auf deine Verdauung aus: Bitterstoffe bringen den Stoffwechsel auf Trab. Wenn Du die Stoffe in Deine Mahlzeiten integrierst, fällt das träge Gefühl nach dem Essen weg. Und während andere umstrittene Abnehmer-Kapseln zu sich nehmen, kannst Du Deinen Heißhunger einfach mit Bitterstoffen stillen. Die Stoffe sind in vielen Gemüse-, Obst- und Kräutersorten enthalten.

  • Bitterstoffe in Obst: Grapefruit, Pampelmuse
  • Bitterstoffe in Gemüse: Rucola, Mangold
  • Bitterstoffe in Kräutern: Majoran, Nelken, Löwenzahn, Vogelmiere, Wermut, Brennnessel

 

Bitterstoffe für Deine Zunge

Hast Du keine Lust, Dir ständig Gedanken über die Verwendung von Bitterstoffen in Deinen Mahlzeiten zu machen? Dann haben wir die Lösung für Dich: Mit BitterLiebe Tropfen erhältst Du die bittere Kraft der Kräuter in einem praktischen Fläschchen. Alles was Du tun musst? Vor den Mahlzeiten oder bei Heißhunger einfach ein paar Tropfen auf die Zunge geben und Deine Bitterstoff-Rezeptoren freuen sich. So machst Du Dir das umfassende Wissen der Kräuterkunde ganz einfach zum Vorteil.

 

Kräuterkunde – unscheinbar stark

Wir lieben die Kräuterkunde. Oft wird sie von Menschen unterschätzt. Das möchten wir ändern: Mit unseren BitterLiebe Produkten bringen wir die bitteren Kräfte der Kräuter wieder zu Dir nach Hause. Und das kannst Du auch selbst: Schau Dich beim nächsten Spaziergang einfach mal um. Welche Kräuter wachsen am Wegesrand? Vielleicht steht ja bald schon ein leckerer Löwenzahnsalat auf Deinem Tisch. Oder ein frisch aufgebrühter Kräutertee?