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Über Bitterstoffe
Was sind Bitterstoffe?
Bitterstoffe kommen in verschiedenen Heil- und Wildkräutern wie Mariendistel, Löwenzahn und Artischocke vor. Wie der Name schon verlauten lässt, ist das entscheidene Merkmal aller Bitterstoffe ihr bitterer Geschmack. Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung sind Bitterstoffe eine sinnvolle Ergänzung. Diese wundersame Naturkraft wurde schon vor Jahrhunderten wegen der vielfältigen Wirkungsweise genutzt – beispielsweise von der Benediktinerin Hildegard von Bingen.
Wieso hast Du noch nie von Bitterstoffen gehört?
Während viele andere Kulturen den Geschmack von Bitterstoffen als angenehm empfinden, findet er in westlichen Kulturen kaum noch statt. Hier werden Bitterstoffe schon seit vielen Jahren gezielt aus Gemüse und Obst herausgezüchtet. Sogar bitter-schmeckende Nahrungsmittel wie z.B. Rucola, Chicorée und Radicchio schmecken heute längst nicht mehr so bitter wie früher.
Doch warum ist das so?
Zum einen nahm mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges die industrielle Fertigung von Nahrungsmitteln exponentiell zu. Lebensmittel mussten immer schneller und günstiger fertig gestellt werden. So haben pflanzliche Inhaltsstoffe gar nicht mehr die Zeit, die gleiche Menge an Aroma- und Bitterstoffe zu bilden wie früher.
Zusätzlich bilden die Pflanzen wegen dem erhöhten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Pesitziden von sich aus weniger Bitterstoffe. Pflanzen bilden diese ursprünglich, um sich vor Schädlingen zu schützen. Heutzutage übernehmen das Pestizide und Herbizide. Alleine von 2004 bis 2014 ist der Inlandsabsatz von Pflanzenschutzmitteln 16.000 Tonnen gestiegen.
Zum anderen werden extra weniger bittere Sorten gezüchtet, um den Geschmack der Verbraucher „zu treffen“. Und dieser mag am liebsten salzig und süß. Das ist auch kein Wunder, da die Geschmacksrichtung „süß“ schon unsere Vorfahren auf die Spur kalorienreicher Nahrung führte, während „bitter“ vor möglichen Giftstoffen warnte. Zugunsten des vermeintlich „besseren“ Geschmacks, wurden also viele Bitterstoffe aus Pflanzen extrahiert und weniger bittere Sorten gezüchtet. Konnte man früher z.B. nur ein paar Blätter Rucola dem Salat beimischen, ist er heute so mild, dass man eine ganze Schüssel davon essen kann. Dementsprechend sind unsere Geschmacksknospen bitter nicht mehr gewohnt und die erste Reaktion auf diesen Geschmack ist in der Regel Ablehnung. Während früher also durch den Verzehr von Wurzeln und Wildkräutern bitterstoffreichhaltige Nahrungsmittel auf dem täglichen Essensplan standen, wird heute unsere Ernährung immer zucker- und salzlastiger.
Wieso hast Du noch nie von Bitterstoffen gehört?
Beim Herauszüchten von Bitterstoffen geht leider nicht nur der unbeliebte bittere Geschmack verloren, sondern auch sein ganzes gesundheitliches Potenzial.

Heute kennen wir hauptsächlich noch die Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig, sauer und unami (fleischig), viele Leute vergessen jedoch einen weiteren Geschmackssinn: bitter. Dadurch fehlt ein wichtiger Baustein für das körpereigene Gleichgewicht.
Während es nur einen Rezeptortyp auf unserer Zunge gibt, der „süß“ signalisiert, gibt es im Gegensatz dazu ganze 25 „bitter“-Rezeptoren. Trotzdem wurden in den letzten Jahrzehnten aber immer weniger Bitterstoffe konsumiert, während der Zuckerkonsum massiv anstieg. Verzehrten die Menschen früher durchschnittlich rund 5kg Zucker im Jahr, sind es heutzutage mehr als 30kg. Dabei wird der Zucker entweder pur, oder in fertigen Lebensmitteln versteckt, konsumiert.
Dadurch werden die 5 Geschmacksrichtungen süß, salzig, sauer, unami und bitter nicht mehr in einem ausgewogenen Verhältnis konsumiert.

Umso wichtiger ist es, sich wieder bewusst zu machen, wie wichtig Bitterstoffe für den gesamten Organismus sind und einen unverzichtbaren Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung darstellt:

Bitterstoffe sind perfekt nach dem Essen: Statt Schnaps oder Espresso empfehlen wir nach jedem Essen die in Vergessenheit geratenen Bitterstoffe.

Für Naschkatzen: Wenn Dich abends vor dem Fernseher mal wieder die Tafel Schokolade anlächelt, empfehlen wir stattdessen eine Dosis Bitterstoffe.

Fürs Wohlbefinden: Bitterstoffe können durch ihre verschiedene Wirkungsweisen Dein allgemeines Wohlbefinden steigern.

Wir können an dieser Stelle leider nur begrenzt auf die vielen wunderbaren Vorteile von Bitterstoffen eingehen, da wir als Nahrungsergänzungsmittel zu mehr nicht berechtigt sind. Googelt man aber nach Bitterstoffen, erfährt man noch einiges mehr zu den positiven Auswirkungen.
Wie kann ich mich wieder an Bitterstoffe gewöhnen?
Bitterstoffe sind bitter! Eine starke Abneigung gegen den bitteren Geschmack signalisiert einen Mangel an Bitterstoffen. Um diesem entgegen zu wirken, ist es sinnvoll, Bitterstoffe in den Alltag zu integrieren und die Kraft der Bitterstoffe wiederzuentdecken.

Besonders bei Obst-, Gemüse- und Salatsorten, die man auf alternativen Märkten und Bauernhöfen findet, ist die Chance groß, dass diese mehr Bitterstoffe enthalten als die Ware im Supermarkt.

Wer Bitterstoffe noch einfacher und effektiver einnehmen möchte, kann auf Bitterstoffe in konzentrierter Form zurückgreifen. Hierfür gibt es viele verschiedene Angebote, je nach persönlicher Vorliebe. Eine Möglichkeit ist die Einnahme über Tinkturen, die direkt auf die Zunge gegeben werden, um dort die Bitterrezeptoren anzusprechen. Ähnlich wirken bitterer Kräutertee oder Bitter-Pulver, das lecker und einfach in Rezepte integriert werden kann. So gewöhnt man sich unkompliziert wieder an den Geschmacksinn bitter, während man gleichzeitig genießt.
Wir von BitterLiebe haben es uns zur Aufgabe gemacht, Bitterstoffe wieder bekannter zu machen, damit jeder die Kraft der Bitterstoffe entdecken kann.
Klingt gut? Entdecke jetzt die Kraft der Bitterstoffe:
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Quellen: https://evolution2green.de/sites/evolution2green.de/files/documents/2017-01-e2g-pestizideinsatz_in_der_landwirtschaft-adelphi_0.pdf ; https://de.statista.com/statistik/daten/studie/175483/umfrage/pro-kopf-verbrauch-von-zucker-in-deutschland/

https://prooffactor.com/blog/social-proof