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Bitteres Gemüse: der natürliche Fitmacher

Wer mag schon bitter? Unsere Geschmacksnerven sind an völlig andere Geschmacksrichtungen gewöhnt. Manche mögen es süß, andere mögen lieber sauer, salzig oder scharf. Bei bitter verzieht fast jeder sein Gesicht. Wobei es uns unser Körper vermutlich danken würde, wenn wir unseren Geschmackssinn „umerziehen“ würden. Bitterstoffe können das allgemeine Wohlbefinden, vor allem nach dem Essen, nachhaltig unterstützen – und was alles von einem gut funktionierenden Körper abhängt, ist mittlerweile fast jedem bekannt.
Bittere Wahrheiten
Hast Du schon mal eine frisch geerntete Walnuss gegessen? Sie schmeckt anfangs etwas bitter. Dann setzt sich der nussige Geschmack durch und anschließend schmeckt sie süß. Ein altes griechisches Sprichwort sagt: „Das Bittere wird später süß“. Das soll nicht nur für Bittergemüse gelten, sondern auch für bestimmte Erfahrungen. Im zeitigen Frühjahr sammeln die griechischen Omis körbeweise bitteres Wildgemüse, das erst gekocht und dann wie Salat zubereitet wird.

Hinzu kommt, dass dort sechs Wochen vor Ostern Fastenzeit ist. Es werden keine tierischen Produkte gegessen, dafür aber umso mehr bitteres Gemüse. Also machen die Griechen seit Jahrhunderten eine Frühjahrskur – ohne unbedingt zu wissen, wie viel Gutes sie damit ihrem Organismus tun. In den Dörfern ist das noch heute Tradition. In den Städten haben sich eher mitteleuropäische Essgewohnheiten durchgesetzt. Die Leute haben es eilig und essen Fertigprodukte.

Wer keine Zeit zum Kochen hat, greift zudem auch schnell mal zu Gyros & Co: Hauptsache satt werden. Noch schlimmer ist es, wenn die Leute im Vollstress sind. Viele Studenten, aber auch Manager oder Wissenschaftler geben sich regelmäßig einen kleinen Zucker-Kick in Form eines Schokoriegels oder eines süßen Teilchens aus der Bäckerei. Das scheint uns kurzfristig nach vorne zu bringen – allerdings mit Risiken und Nebenwirkungen…
Gesunde Ernährung
Warum wir Bitterstoffe nicht mögen
Die Nahrungsmittelindustrie setzt nicht nur Geschmacksverstärker wie Glutamat ein, um ihren Produkten etwas Geschmack zu verleihen. In fast allen fertigen Lebensmitteln steckt heutzutage Zucker, selbst wenn es kaum jemandem auffällt. Sieh Dir mal die Inhaltsstoffe von abgepacktem Kochschinken an. Hättest Du gedacht, dass im gekochten Schinken Zucker steckt? Sogar eingelegte Heringe werden gesüßt.

Wozu das gut sein soll? Babys lernen mit der Muttermilch zuerst die Geschmacksnoten „süß“ und „fett“ kennen – wobei Muttermilch nur ganz leicht süß schmeckt. Später gibt es dann den ersten süßen Baby-Brei. Erst nach einer ganzen Weile entdecken die Kleinen auch andere Geschmacksrichtungen. Bis dahin haben sie eine grundlegende Erfahrung gemacht: Fettes und Süßes macht satt und schmeckt gut. Die Nahrungsmittelindustrie nutzt diese Tatsache, um uns ihre Produkte schmackhaft zu machen.

Wer sich daran gewöhnt hat, dass „gutes Essen“ immer etwas süß schmeckt, muss sich erst einmal mit dem bitteren Geschmack anfreunden. Dass wir vor Bitterem instinktiv zurückschrecken, macht durchaus Sinn. Verdorbene Nahrung oder giftige Pflanzen riechen und schmecken häufig bitter. Trotzdem gibt es aber zahlreiche Lebensmittel wie Bittergemüse, die unserm Körper gut tun. Das liegt an ihren besonderen Inhaltsstoffen: die Bitterstoffe.
Was sind Bitterstoffe?
Bitterstoffe gehören zu den Saponinen, einer Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe. Bitteres Gemüse, bittere Früchte und andere bittere Pflanzen bilden diese Saponine, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Weidetiere fressen Bitteres gern – aber nur in Maßen. Nach einer Weile sagt ihnen ihr Instinkt, dass sie genug davon gefressen haben. Dann schmecken ihnen die bitteren Kräuter nicht mehr und sie bekommen Appetit auf etwas anderes.

Wenn Du schon öfters bitteres Gemüse oder bitteren Salat gegessen hast, weißt Du, dass es uns Menschen ähnlich geht. Viele Leute finden den Kontrast zwischen bitter und dem Geschmack nach Fleisch oder Käse interessant. Andere mögen die Kombination zwischen bitter und süß wie bei Bitterschokolade. Ganz gleich wie Du Bitterstoffe zu Dir nimmst: In der Volksmedizin werden sie schon seit mehr als tausend Jahren eingesetzt, um unterschiedliche Körperfunktionen positiv zu beeinflussen.
Gesunde Ernährung
Welche Bittergemüse gibt es?
Früher besaßen viele Obst- und Gemüsesorten Bitterstoffe: Gurken, Zucchini, Endivien – sogar Karotten und bestimmte Apfelsorten konnten leicht bitter schmecken. Mittlerweile wurden die Bitterstoffe aus den meisten Gemüsen heraus gezüchtet. Allerdings gingen dabei auch andere Aromastoffe verloren. Wenn Du schon einmal alte Gemüsesorten gekostet hast, kennst Du den Geschmacksunterschied. Im Vergleich zu den alten Sorten schmeckt unser Gemüse heute eher fade.

Hier die bekanntesten bitteren Gemüsesorten:

Quellen: https://www.zeit.de/2019/09/geschmack-forschung-gesundheit-immunsystem/komplettansicht ; https://www.kraeuter-verzeichnis.de/kraeuter/Artischocke.htm ; https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/magen-darm/gesunde-bitterstoffe-in-diesen-lebensmitteln-sind-sie-drin

https://prooffactor.com/blog/social-proof