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Parasiten im Darm – alles Wissenswerte zur Übertragung, Behandlung & Vorbeugung

parasiten im darm

Plagen Dich manchmal unerklärlichen Bauchbeschwerden oder leidest Du unter anhaltendem Unwohlsein? Dafür kann es natürlich viele Auslöser geben, zum Beispiel ganz naheliegend: Stress, Unverträglichkeiten oder Verdauungsprobleme. Aber auch Parasiten im Darm könnten für Deine Symptome verantwortlich sein. Ganz klar: Mit einem solch unangenehmen Thema beschäftigt man sich nicht gerne. Parasiten im Darm – das klingt nach unhygienischen Zuständen und einer insgesamt sehr ekligen Angelegenheit. Umso wichtiger, dass Du alle wichtigen Informationen – von der Ansteckung über die Symptome bis hin zu den Ursachen – übersichtlich und detailliert kennenlernst, damit Du schnell und effektiv Maßnahmen gegen die Parasiten im Körper ergreifen kannst. Gerne zeigen wir Dir in den folgenden Abschnitten mögliche Behandlungsmöglichkeiten, Präventiv- und Erste-Hilfe-Maßnahmen. Und natürlich werden wir auch darauf eingehen, wie Du Deinen Darm nach einer überstandenen Infektion mit Parasiten wieder aufbauen kannst. Deine Darmgesundheit liegt uns am Herzen!

 

Was sind Darmparasiten beim Mensch?

Zuerst möchten wir Dir ein paar grundlegende Informationen über die verschiedenen Darmparasiten geben. Parasiten im Darm sind Mikroorganismen, die sich im menschlichen Körper, genauer gesagt im Darm, ansiedeln und ihre Nahrung aus dem Verdauungstrakt des Wirts beziehen. Es gibt verschiedene Arten von Parasiten, die den Darm befallen, darunter Protozoen (einzellige Organismen, zum Beispiel Giardien) und Helminthen (Würmer, zum Beispiel Fadenwürmer). Die häufigsten Darmparasiten beim Menschen sind Giardien, Amöben, Madenwürmer, Spulwürmer oder Peitschenwürmer. Diese Parasiten können verschiedene Symptome wie Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall, Gewichtsverlust, Übelkeit, Bauchkrämpfe, Fieber, Erbrechen, Müdigkeit und andere gesundheitliche Probleme wie beispielsweise starken Juckreiz im Analbereich auslösen. Die gute Nachricht: Ein paar von ihnen tummeln sich ausschließlich in tropischen Regionen oder in Gebieten mit schlechten Hygienebedingungen (zum Beispiel verunreinigtes Wasser). Auf Reisen solltest Du allerdings auch über diese gut Bescheid wissen, um einer Infektion mit Parasiten, man spricht hier von Parasitosen, vorzubeugen. Deshalb versorgen wir Dich im folgenden Abschnitt mit den wichtigsten Fakten rund um die Symptome sowie die Übertragung der fünf häufigsten Parasiten im Darm.

 

Parasiten im Darm: Symptome

Im folgenden Abschnitt möchten wir detailliert auf die Symptome von Parasiten im Darm eingehen. Dabei ist es allerdings wichtig zu beachten, dass diese teilweise deutlich variieren können und nicht immer spezifisch sind. Einige Menschen können eine Infektion nahezu ohne Beschwerden „übersehen“, während andere schwerwiegende Probleme entwickeln, unter anderem die Darmparasiten-Symptome, die wir Dir gleich vorstellen werden. Bei Verdacht auf eine Infektion solltest Du daher immer medizinische Hilfe in Anspruch nehmen, um eine genaue Diagnose und angemessene Behandlung zu erhalten. Einige Anhaltspunkte zur ersten Einschätzung sind:

  • Giardien-Infektionen können zu Beschwerden wie Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit und Gewichtsverlust führen. Die von diesem Darmparasiten betroffenen Personen bemerken zum Teil auch fettigen Stuhl und Anzeichen von Mangelernährung (z. B. Hautprobleme oder Haarausfall) als Symptome.
  • Eine Infektion mit Amöben kann zu Amöbenruhr führen, die als Beschwerden blutigen Durchfall, Bauchkrämpfe, Übelkeit, Erbrechen und Fieber mit sich bringen kann.
  • Hast Du Dich mit Peitschenwürmern infiziert, können in der Folge Beschwerden wie Darmentzündungen, Durchfall, Bauchschmerzen und Müdigkeit auftreten.
  • Die Spulwurm-Infektion kann zu Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Gewichtsverlust und Husten führen, wenn die Larven die Lunge passieren.
  • Erste-Hilfe-Maßnahme: Trinke ausreichend Flüssigkeiten, um eine Austrocknung zu verhindern, und suche schnellstmöglich einen Arzt auf.
  • Ein Befall mit Madenwürmern, der häufig bei Kindern vorkommt, verursacht oft Juckreiz im Analbereich, insbesondere nachts. Es kann im Zuge dessen auch zu Beschwerden wie Schlafstörungen, Reizbarkeit, Bauchschmerzen und gelegentlich zu vaginalen Entzündungen bei Mädchen kommen.

 

Parasiten im Darm: Ursache bzw. Übertragung

Die fünf häufigsten Darmparasiten im menschlichen Körper haben jeweils spezifische Übertragungswege. Die Hauptursache für eine Giardieninfektion ist die Aufnahme von zystenhaltigem Wasser oder Lebensmitteln. Dies kann besonders in Gebieten mit unzureichender Wasseraufbereitung oder hygienischer Praxis der Fall sein. Ein Reisender, der unbehandeltes Wasser in einem tropischen Urlaubsziel trinkt, könnte somit Giardien aufnehmen. Die Übertragung von Amöben erfolgt ebenfalls hauptsächlich durch den Verzehr von kontaminiertem Wasser oder Lebensmitteln, vor allem in Gebieten mit mangelhafter sanitärer Infrastruktur. Eine Amöbeninfektion könnte somit beispielsweise durch den Genuss von rohem Gemüse, das mit kontaminiertem Wasser gewaschen wurde, verursacht werden. Ähnlich verhält es sich auch mit der Übertragung des Peitschenwurms sowie der Infektion mit Spulwürmern. In einigen Ländern solltest Du also mit dem Essen von ungewaschenem Gemüse, das mit Wurmeiern aus verunreinigtem Boden kontaminiert sein könnte, oder auch mit dem Genuss von rohem oder unzureichend gekochtem Gemüse, das mit Spulwurmeiern verunreinigt sein könnte, vorsichtig sein. Achtung: Manche Parasiten überleben selbst Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und können daher auch durch Eiswürfel in Deinen Körper gelangen, sofern diese nicht mit abgekochtem Wasser gemacht wurden. Präventions-Maßnahme: Informiere Dich regelmäßig über lokale Gesundheitswarnungen und Hygienerichtlinien, wenn Du in Gebieten mit höherem Parasitenrisiko reist.

Etwas anders findet die Übertragung von Madenwürmern statt. Sie erfolgt hauptsächlich durch die Aufnahme von Eiern, die sich auf kontaminierten Oberflächen befinden, oder durch direkten Kontakt mit infizierten Personen. Vor allem bei Kindern tritt eine Madenwurm-Infektion häufiger auf – und kann sich unbehandelt zu einer langwierigen sowie äußerst ansteckenden Angelegenheit entwickeln. Kinder, die sich beispielsweise im Schlaf unbewusst am juckenden Anus kratzen, dann ihre Hände nicht ausreichend waschen und sowohl ihre Finger in den Mund nehmen als auch zahlreiche Oberflächen anfassen, tragen zur raschen Verbreitung von Madenwürmern bei. Wenn Du also den Verdacht auf eine der genannten Darmparasiteninfektionen bei Dir oder Deinen Kindern hast, solltest Du unbedingt einen Arzt aufsuchen, um eine genaue Diagnose und angemessene Behandlung zu erhalten.

 

Parasiten im Darm: Behandlung

darmparasiten

Die Behandlung der fünf häufigsten Darmparasiten im menschlichen Körper erfordert in der Regel eine Kombination aus medikamentöser Therapie, umfassenden Hygienemaßnahmen und einer gewissenhaften Prävention. Auf die Behandlung mit Antiparasitika, Antiamoebika oder Anthelminthika gehen wir an dieser Stelle nicht näher ein – hierfür ist Dein Arzt zuständig. Wir können Dir aber einen detaillierten Überblick über begleitenden Maßnahmen sowie Hygieneempfehlungen geben. Im nächsten Kapitel werden wir uns darüber hinaus eingehend mit der Prävention beschäftigen, die vor allem auf Reisen, aber natürlich auch zu Hause eine wichtige Rolle spielt. Bei der Infektion mit Giardien, Amöben oder Peitschen- bzw. Spulwürmern kann eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr Austrocknung verhindern. Händewaschen nach dem Toilettengang (Stichwort: Parasiten im Stuhl) und vor dem Essen ist natürlich ein absolutes Muss, um Ansteckung und Verbreitung zu verhindern. Zusätzlich ist es enorm wichtig, rohes und unzureichend gekochtes Gemüse zu vermeiden. Verspeise wirklich nur komplett durchgekochte Lebensmittel und trinke ausschließlich vorher abgekochtes Wasser. Achtung übrigens auch beim Duschen: In Risikogebieten solltest Du beim Duschen kein Wasser schlucken.

Bei einer Infektion mit dem Madenwurm solltest Du natürlich ebenfalls viel trinken, um ein Austrocknen zu verhindern. Das stellt gerade bei Kindern, die sich oft mit Madenwürmern infizieren, manchmal ein Problem dar. Hier ist Kreativität gefragt, damit die kleine Patientin oder der kleine Patient wirklich ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Bei der weiteren Behandlung von Madenwürmern spielt, im Gegensatz zu den Giardien, Amöben und Peitschen- bzw. Spulwürmern, weniger die Vorsicht beim Verzehr von ungekochten Lebensmitteln oder unsauberem Wasser eine Rolle, sondern vielmehr die sorgfältige Hygiene. Das bedeutet gleichfalls Händewaschen nach dem Toilettengang sowie vor dem Essen und zusätzlich steht ein regelmäßiger Wechsel der Bett- und Unterwäsche an. Falls es möglich ist, solltest Du diese dann bei mindestens 60 Grad Celsius waschen. So stellst Du sicher, dass die Eier zuverlässig abgetötet werden. Reinige darüber hinaus häufig benutzte Oberflächen, Spielzeug und andere Gegenstände, um eine Verbreitung der Eier zu minimieren.

 

Wichtige Präventions-Maßnahmen gegen Parasiten im Darm:

Um Parasiten im Darm vorzubeugen, kannst Du verschiedene Maßnahmen ergreifen. Diese bieten zwar keine absolute Garantie gegen Darminfektionen durch Parasiten, aber sie können das Risiko erheblich reduzieren. Folgende fünf Punkte solltest Du auf jeden Fall beachten:

  1. Hygiene: Wasche regelmäßig gründlich Deine Hände, insbesondere nach dem Toilettengang, vor dem Essen und nach dem Kontakt mit Tieren. Vor allem Kinder sollten schon früh über die große Bedeutung der Handhygiene aufgeklärt werden.
  2. Trinkwasser: Achte auf die Qualität des Trinkwassers. In Regionen mit eventuell unsauberem Trinkwasser ist es ratsam, Wasser vor dem Konsum abzukochen oder auf verlässliche Wasseraufbereitungsmethoden zurückzugreifen.
  3. Lebensmittel: Wasche Obst und Gemüse gründlich, um eventuelle Spuren von Parasiten oder deren Eiern zu entfernen. Auch das Schälen von Obst kann eine zusätzliche Vorsichtsmaßnahme sein. In Regionen, in denen Darmparasiten häufig vorkommen, solltest Du ebenso den Konsum von ungekochten Lebensmitteln vermeiden, vor allem rohes oder halbgares Fleisch.
  4. Tierkontakt: Entwurme Deine Haustiere regelmäßig und kümmere Dich um eine gute Hygiene im Umgang mit ihnen. Bist Du im Urlaub, insbesondere in Regionen, in denen bestimmte Parasiten über Tiere auf Menschen übertragen werden können, solltest Du auf Kontakt mit herumstreunenden Katzen oder Hunden, so süß sie auch sein mögen, lieber verzichten.
  5. Reisen in Risikogebiete: Wenn Du in Gebiete reist, in denen Parasiten häufig vorkommen, informierst Du Dich am besten bereits im Voraus über die spezifischen Risiken und ergreifst entsprechende Vorsichtsmaßnahmen, zum Beispiel durch den Verzehr von abgepackten bzw. gekochten Lebensmitteln oder durch eine geeignete Reiseapotheke.

 

Welcher Arzt bei Parasiten im Darm weiterhelfen kann:

Bei Verdacht auf Parasiten im Darm ist es ratsam, einen Gastroenterologen oder einen Internisten aufzusuchen. Diese Fachärzte sind auf Erkrankungen des Verdauungstrakts spezialisiert und können bei der Diagnose und Behandlung von Parasiten im Darm behilflich sein. Der Arzt wird zuerst eine detaillierte Anamnese durchführen, um Informationen über Symptome, Reisehistorie, Ernährungsgewohnheiten und mögliche weitere Exposition gegenüber Parasiten zu sammeln. Darüber hinaus kann eine gründliche körperliche Untersuchung durchgeführt werden, um Anzeichen von Parasiteninfektionen festzustellen. Dazu wird Dein Arzt vermutlich eine Stuhlprobe anfordern, um Parasiten oder deren Eier im Labor nachzuweisen. Eine mikroskopische Untersuchung des Stuhls ermöglicht die Identifizierung verschiedener Parasitenarten. In einigen Fällen können auch Blutuntersuchungen durchgeführt werden, um eine Parasiteninfektion oder damit verbundene Entzündungen festzustellen. Bei Bedarf können ebenso bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder Endoskopie eingesetzt werden, um den Zustand des Verdauungstrakts genauer zu beurteilen. Falls Parasiten im Darm vorhanden sind, wird der Arzt spezifische antiparasitäre Medikamente verschreiben, um die Infektion zu behandeln. Nach der Behandlung erfolgen in der Regel Nachuntersuchungen. Sie stellen sicher, dass die Parasiten im Darm erfolgreich beseitigt wurden. Denn: Manche Parasiten können in unterschiedlichen Entwicklungsstadien (Ei, Larve, Zyste usw.) vorliegen, und nicht alle Medikamente wirken auf sämtliche Stadien gleich effektiv. Bei der Nachkontrolle zeigt sich dann im Optimalfall, dass alle Entwicklungsstadien der Parasiten erfolgreich behandelt wurden.

 

Wichtiges Thema: Darmgesundheit

Nach einer Infektion mit Parasiten im Darm und der Behandlung mit Antiparasitika ist es wichtig, die Darmflora wieder aufzubauen, weil diese Medikamente nicht nur die schädlichen Parasiten abtöten, sondern auch nützliche Bakterien im Darm beeinträchtigen können. Deine Darmflora besteht aus einer Vielzahl von Bakterien, die entscheidend für die Gesundheit des Verdauungssystems und des gesamten Organismus sind. Damit Dein Darm nach der erfolgreichen Beseitigung der Parasiten wieder in die richtige Balance kommt, kannst Du Folgendes tun:

  1. Gesunde Ernährung: Fokussiere Dich auf eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und magerem Eiweiß. Diese Nahrungsmittel liefern wichtige Nährstoffe und Ballaststoffe, die die Darmgesundheit fördern. Achte zudem auf eine schonende Ernährung und verzichte auf stark gewürzte, fettige oder zuckerhaltige Lebensmittel, da diese den Darm reizen können.
  2. Ausreichend Wasser trinken: Wasser spielt eine entscheidende Rolle bei der Verdauung und kann helfen, Giftstoffe aus dem Körper zu spülen. Trinke also bitte ausreichend Wasser, bevorzugt stilles, um Deinen Körper hydratisiert zu halten. Am besten, Du nimmst es in kleinen Portionen gleichmäßig über den Tag verteilt zu Dir. Wird Dir Wasser auf Dauer zu langweilig, dann kannst Du natürlich gerne auch auf (Kräuter-)Tees ausweichen.
  3. Probiotika einnehmen: Probiotika, die Du durch fermentierte Lebensmitteln (z. B. Joghurt, Sauerkraut, Kimchi) oder als natürliche Nahrungsergänzungsmittel zu Dir nehmen kannst, können der Darmflora helfen und das Gleichgewicht der guten Bakterien fördern. So hilfst Du übrigens nicht nur Deinem Darm, sondern kannst Dein allgemeines Wohlbefinden steigern.
  4. Verwendung von Bitterstoffen: Auch Bitterstoffe, wie sie beispielsweise in Löwenzahn, Artischocke oder Endivie vorkommen, können die Produktion von Verdauungssäften anregen und für mehr Wohlbefinden im Bauch sorgen. Sie kommen in unserer heutigen Ernährung leider nicht mehr so häufig vor, da wir den bitteren Geschmack, zum Beispiel von Radicchio- oder Chicoréesalat teilweise als unangenehm empfinden – und ihn weg gezüchtet haben. Unser Tipp: Du kannst diese wertvollen Bitterstoffe auch durch Nahrungsergänzungsmittel zu Dir nehmen, beispielsweise in Tropfen- oder Kapselform, und damit den bitteren Geschmack umgehen.
  5. Regelmäßige Bewegung: Körperliche Aktivität fördert zusätzlich die Durchblutung im Verdauungstrakt und kann dazu beitragen, die Darmtätigkeit zu regulieren. Versuche also, regelmäßig Sport in Deinen Alltag zu integrieren. Unser Tipp: Es muss nicht gleich Leistungssport sein. Auch sanftes Yoga oder moderate Spaziergänge an der frischen Luft sind eine gute Idee. Wichtiger als die Intensität ist in jedem Fall die Regelmäßigkeit.

 

Was tun bei Parasiten im Darm – Fazit

Parasiten im Körper, vor allem Parasiten im Darm, kommen in Ländern mit unsauberem Trinkwasser sowie mangelnder Hygiene leider häufiger vor. Aus diesem Grund solltest Du Dich insbesondere vor Reisen gut informieren. Die Symptome von Parasiten im Darm können von Bauchschmerzen und Durchfall bis zu Müdigkeit und Gewichtsverlust reichen. Es ist wichtig, die Anzeichen frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Die Behandlung von Parasiten im Darm erfolgt in der Regel mit antiparasitären Medikamenten, die vom Arzt verschrieben werden. Eine genaue Diagnose ist entscheidend, um das geeignete Medikament gegen die spezifische Parasitenart zu wählen. Präventive Maßnahmen umfassen regelmäßige Gesundheitschecks, hygienische Essgewohnheiten und den Verzicht auf rohes oder unzureichend gekochtes Essen. Um Parasiten im Darm auf Dauer effektiv vorzubeugen, ist natürlich auch eine gute persönliche Hygiene entscheidend. Händewaschen nach dem Toilettengang, vor dem Essen und nach dem Kontakt mit Tieren ist wichtig.

Nach einer Parasiteninfektion ist Nachsorge wichtig. Nur durch diese abschließende Kontrolle (zum Beispiel Deines Stuhls) kann der Arzt sicherstellen, dass Dein Darm sich erholt hat und keine weiteren Parasiten im Darm mehr vorhanden sind. Auch die anschließende Förderung der Darmgesundheit ist entscheidend. Durch die Medikamente gegen die Parasiten im Darm kann das natürliche Bakteriengleichgewicht in Deinem Verdauungstrakt aus der Balance geraten. Nun ist Aufbauarbeit gefragt, damit Dein Körper wieder zu seinem alten Wohlbefinden zurückkehren kann. Probiotische Nahrungsergänzungsmittel oder probiotische Lebensmittel wie Joghurt können die Darmflora wiederherstellen und das Wachstum gesunder Bakterien fördern. Auch natürliche Bitterstoffe sowie leckere Kräutertees können Deiner Verdauung helfen. Eine ballaststoffreiche Ernährung unterstützt die Darmgesundheit zusätzlich, indem sie das Wachstum guter Bakterien begünstigen. Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte sind gute Ballaststoffquellen. Darüber hinaus ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig, um den Darm zu hydratisieren und dadurch die Verdauung zu optimieren. Trinke also bitte regelmäßig und über den Tag verteilt genügend Wasser oder Tees. Und wenn Du dann noch ein bisschen Bewegung in Deinen Alltag bringst, unterstützt Du die allgemeine Gesundheit Deines Verdauungssystems optimal. Wir wünschen Dir viel Erfolg und Gesundheit!