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Rooibos-Tee – ein aromatischer Gebirgstee

Der fruchtig-süße Rooibos-Tee, auch Rotbusch- oder Roibuschtee genannt, gilt als das Nationalgetränk Südafrikas und wird den Kräutertees zugeordnet. Insbesondere als Tee hat Rooibos in den letzten Jahren an Bekanntheit und Beliebtheit gewonnen und wird gerne als Alternative zu Schwarztee oder grünem Tee getrunken, da er weder Koffein noch Bitter- und Gerbstoffe enthält. Rooibos-Tee wird aus den immergrünen, nadelförmigen Blättern des Rotbusch-Strauchs hergestellt. Die Büsche kommen ausschließlich in Südafrika vor und wachsen wild in den Cedernbergen im Westkap Südafrikas, in der Region Cederberg. In dieser Region findet der Busch die geologischen Bedingungen, die er benötigt, um zu gedeihen: sandige, saure und nährstoffarme Böden.  Cederberg bietet außerdem ein ideales Klima für das Wachstum der Teepflanze. Die Sommer sind heiß und trocken, während im Winter mit Regenfällen zu rechnen ist. Der Rooibos-Strauch unterscheidet sich von den traditionellen Teepflanzen. Er hat nadelförmige Blätter, gelbe Blüten und ist ca. drei Meter hoch.

 

Herkunft und Geschichte des Tees

Das Wort Rooibos (lat.: Aspalanthus linearis) ist Afrikaans und beutet wörtlich übersetzt Rooi "Rot" und Bos „Busch“. Daher ist der Tee in Deutschland auch als Rotbuschtee bekannt. Bereits die Ureinwohner Südafrikas verwendeten die Blätter des Rooibos, um damit Tee zu brauen, der die Gesundheit fördern und Energie spenden sollte. Im frühen 20. Jahrhundert begannen die Europäer sich für die Eigenschaften des Rotbusch zu interessieren, da sie auf der Suche nach einer Alternativen zum Schwarztee war. Und wurde der aromatische Tee schließlich  nach Europa gebracht. Heutzutage gibt es etliche Farmen in Südafrika, die kontrolliert-biologischen Rooibos-Tee anbauen, der anschließend weltweit exportiert wird.

 

Herstellung von Rooibostee

Die Herstellung von Rooibos-Tee erfolgt nach südafrikanischer Tradition. Bis aus den geernteten Blättern trinkfertiger Tee wird, muss der Rooibos einige Stufen durchlaufen. Das Besondere bei der Herstellung des Tees ist der Fermentationsprozess, der ausschlaggebend für die Entwicklung und die Qualität des Tees ist.

Die Ernte: Nach ca. 18 Monaten kann Rooibos-Tee erstmals geerntet werden. Während jedoch klassischer Tee von Frühjahr bis Herbst geerntet wird, erfolgt die Ernte von Rooibos im südafrikanischen Sommer von Ende Dezember bis April. Die Ernte der Rotbuschblätter geschieht dabei auf traditionelle Weise. Die Zweige werden per Hand gesammelt und fein gehackt und für die anschließende Fermentation vorbereitet.

Die Fermentation: Für die Fermentation, die zwischen 8-24 Stunden dauern kann, werden die Teeblätter in Reihen aufgeschichtet und bei einer Lufttemperatur von 35-45 Grad gepresst. Durch die Wärme und die Aufschichtung bildet sich ein Klima, das die Reaktion der Zellsäfte mit dem umgebenden Luftsauerstoff anstößt - die Fermentation beginnt. Während des Oxidationsprozesses entwickelt der Rooibos-Tee seinen milden, aber intensiven Geschmack und die Teeblätter erhalten eine bräunliche Farbe. Hierbei gilt, je stärker die Oxidation desto röter und süßer ist der Tee.

Die Trocknung: Nachdem die Fermentation angeschlossen ist, werden die Teeblätter gelüftet und in dünnen Schichten auf großen Plantagen, sogenannten "Dring-Lanes", in der südafrikanischen Sonne getrocknet, bis sie nur noch ca. 10 Prozent Restfeuchtigkeit enthalten. Damit der Rooibos-Tee auch gleichmäßig trocknet, werden die Blätter regelmäßig gewendet. Durch die Trocknung erhält der Rotbusch-Teeblätter nun auch ihre rötliche Farbe und ergeben später einen aromatischen, rötlich-braunen Aufguss.

Die Sterilisation: Nachdem die Blätter des Rooibos getrocknet sind, wird sie abschließend einem Sterilisationsprozess unterzogen. Hierbei wird der Tee durch heißen Dampf geleitet, durch diesen eventuell vorhandene Keime abgetötet werden.

 

Sorten und Qualitätsmerkmale

Rotbuschtee gibt es in verschiedenen Qualitätsstufen. Qualitativ hochwertige Teeblätter erkennt man an ihren kupferfarbenen nadelförmigen Blättern, welche eine lange und vor allem gleichmäßige Form haben sollten. Schlechte Qualitäten weisen meist ein gröberes, gebrochenes Blatt vor. Wie viele andere Tees kann auch Rooibos-Tee mit Pestiziden sowie PAs (Pyrrolizidinalalkoide) belastet sein, welche die Gesundheit schädigen können. Daher sollte man am besten zu einem Rooibos-Tee Bio greifen, um einen mit Schadstoffen belasteten Tee zu vermeiden.

 

 

Bildbeschreibung

Neben dem klassischen Rooibos-Tee gibt es noch weitere Sorten, die entweder pur oder mit anderen Inhaltsstoffen gemischt sind. Denn sein milder Geschmack macht den Rooibos-Tee zu einer perfekten Basis für aromatisierte Teemischungen. Im Sommer sorgt er als Eistee für Abkühlung und im Winter überzeugt er mit aufregenden Gewürze wie Ingwer oder Zimt.

Eine besondere Rooibos-Sorte ist Grüner Rooibos-Tee. Dieser durchläuft nämlich nicht den gleichen Herstellungsprozess wie der traditionelle Rotbuschtee, sondern wird nur gehackt und in der Sonne getrocknet und nicht noch zusätzlich fermentiert. Vom Geschmack her ist er etwas herber und ähnelt vom Aroma her dem Grüntee. Neben dem Rotbuschtee gibt es noch eine weitere erwähnenswerte Teesorte aus Südafrika: Honeybush Tee. Dieser stammt jedoch von einer anderen Pflanze, erinnert allerdings geschmacklich sehr stark an Rooibos-Tee mit einer leichten Honig-Note, die dem Tee seinen Namen gibt.

 

Rooibostee Zubereitung

Für einen aromatischen Rooibos-Aufguss sind die Menge der Teeblätter, die Wassertemperatur und die Ziehzeit ausschlaggebend, da hierdurch das Aroma beeinflusst wird:

Menge: Rooibos ist überaus verzeihend, wenn es um die Menge geht. Rooibos-Tee enthält kaum Bitterstoffe. Wir empfehlen 12 g Tee auf 1 Liter weiches Wasser. Wenn Du es intensiver magst, dann kannst Du die Menge aber ruhig etwas steigern. Für alle, die es besonders intensiv mögen, gibt es aber noch weitere Zubereitungsmöglichkeiten. Man nehme 20 g Rooibos-Tee und kocht diesen ganze 20 Minuten mit kochend heißem Wasser auf. Dadurch erhält man ein besonders starkes, Espresso-artiges Getränk!

Temperatur: Kochend heißes Wasser verträgt Rooibos-Tee ohne Probleme. Bei dem Grünen Rooibos kann auch eine Temperatur von 60 Grad gut funktionieren, da so die frische Note des Tees stärker zu schmecken ist.

Rooibos-Tee Ziehzeit: Zwischen 5 und 10 Minuten je nach Sorte. Da die Rooibos-Teeblätter recht dicht sind, dauert der Extraktionsprozess der enthaltenen Substanzen etwas länger. Deshalb kann er durchaus mehrmals aufgegossen werden.

Aroma: Rooibos-Tee hat einen milden und angenehm süßlichen Geschmack, der je nach Sorte ein wenig variiert. Je länger die Ziehzeit, desto aromatischer wird er. Aber auch die Menge der Teeblätter beeinflusst den Geschmack, je mehr, desto intensiver. Rotbuschtee lässt sich außerdem mit vielen Aromen verfeinern. Besonders gängige Varianten sind der Rooibos Vanille Tee, Rooibos Karamell Tee, Rooibos Marzipan Tee oder Rooibos Orange Tee. Jedoch wird bei den aromatisierten Varianten meist ordentlich Zucker beigemischt.

 

Rooibostee Wirkung

Bezüglich der Wirkung des Rotbuschtees gibt es verschiedene Theorien, die von diversen positiven Effekten für die Gesundheit sprechen. Unter anderem soll Rooibos-Tee die Verdauung regulieren, bei Schlaf- und Entspannungsproblemen helfen und reich an Mineralstoffen sein. Da Rooibos kein Tein enthält, kann er zu jeder Tages- oder Nachtzeit unbeschwert getrunken werden. Er hat keine aufputschende Wirkung, sondern eher eine beruhigenden,  stimmungsaufhellenden Effekt. Im Vergleich zum Schwarztee oder Grüntee hat Rooibos-Tee außerdem einen sehr niedrigen Tannin-Gehalt und bittert somit nicht nach. Man kann ihn also beliebig lang ziehen lassen. Zudem sind im Tee auch nur wenig Gerbstoffe enthalten, dafür aber viele Mineralstoffe.

Als basisches Getränk soll der Rooibos-Tee besonders für den Magen bekömmlich und wohltuend sein. In ihm sind viele sekundäre Pflanzenstoffe in Form von Flavonoiden enthalten, denen man einen antioxidativen sowie entzündungshemmenden Effekt nachsagt. Außerdem können sie krampflösend auf die Darmmuskulatur wirken. Auch während der Schwangerschaft ist Rooibos-Tee ein ideales Getränk und ist somit der perfekte Mama- und Baby-Tee. In Südafrika wird er traditionell Kleinkindern gegeben, da diese aufgrund der krampflösenden Wirkung besser schlafen können, weil sie weniger Bauchweh bekommen. Gleiches gilt für Erwachsene.  Auch hier kann der Rooibos-Tee mit einer positiven Wirkung auf Magen und Darm punkten.

Wenn es zu positiven Wirkstoffen kommt, kann der Rooibos-Strauch so einiges vorweisen. Er enthält wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin C, Eisen, Calcium, Magnesium, Kalium, Fluor und Kupfer und ist reich an Antioxidantien und Polyphenolen, die den menschlichen Organismus vor freien Radikalen schützen und das Immunsystem stärken sollen. Zudem soll der Tee die Ausschüttung von Histaminen hemmen können. Somit ist Rooisbostee auch für Allergiker empfehlenswert.  Denn es wird angenommen, dass die Blätter eine antibakterielle und antiallergische Wirkung entfalten. Der süßliche Tee kann auch beim Abnehmen sehr hilfreich sein. Durch sein süßes Aroma kann er das Gehirn überlisten und den Appetit auf Süßes verringern. Seinen unverwechselbaren süßlichen Geschmack verdankt der der Tee zwei Flavonoiden, die in keiner anderen Pflanze vorkommen und das Getränk völlig zuckerfrei süßen. Rooibos wird in Südafrika jedoch nicht nur zu Tee verarbeitet, sondern auch als Heilpflanze verwendet. So lassen sich unter anderem Sonnenbrände oder Neurodermitis durch das Auftragen von kühlem Rooibos-Tee lindern.

 

rooibos rotbusch

Die Aufbewahrung von Roisbos-Tee

Bei der Lagerung von Rooibos-Tee sollte darauf geachtet werden, dass dieser vor Licht, Feuchtigkeit und Luft geschützt ist. Glasbehälter sind somit für die Aufbewahrung weniger gut geeignet, da der Tee durch Sonneneinstrahlung verbleicht und dabei sein Aroma verlieren kann. Am besten bewahrt man den Rooibos-Tee in einer verschließbaren Tüte, dort kann er zwischen 18 und 24 Monaten gelagert werden, bevor er an Geschmack verliert. Jedoch sollte man den Rotbusch Tee nicht im Kühlschrank gelagert werden, da der Tee aufgrund der Feuchtigkeit im Kühlschrank verderben kann.

 

 

Quellen & Nachweise:

https://www.ronnefeldt.com/teeshop/de/shop/loser-tee/rooibos/

https://www.paul-schrader.de/genusswelt/10-fakten-die-du-zu-rooibos-tee-wissen-solltest/

https://www.biotee.de/tee/Rooibos_Inhaltsstoffe_und_81x47.htm

https://www.eilles-tee.de/de-de/teesorten/rooibos-tee

https://friendsoftea.de/blogs/tee-zubereitung/rooibos-tee-zubereitung

https://foodsbest.com/collections/rooibostee