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Tausendgüldenkraut

Was ist echtes Tausendgüldenkraut?

Das echte Tausendgüldenkraut gehört zu den Enziangewächsen und besitzt ähnliche Bitterstoffe wie Enzian.

Man unterscheidet Pflanzen mit Bitterstoffen nach der Art der Bitterstoffe in Amara Pura und Amara Aromatica, das echte Tausendgüldenkraut zählt, weil es wirklich sehr bitter ist zu den Vollbitterpflanzen, den amarae purae. Noch bitterer im Geschmack sind lediglich Enzianwurzel und Wermutkraut.

Etymologie
Vom Hundertgüldenkraut, einer Bezeichnung, die aus dem 15. Jahrhundert stammt, wurde es in späterer Übertreibung mit Tausendgüldenkraut übersetzt.
Gesunde Ernährung
Wo wurde das Kraut zum ersten Mal historisch erwähnt?

Eine Sage um das Kraut schildert folgenden Hergang. Ein reicher Mann, der unter Sodbrennen litt, versprach einst denjenigen Tausend Gulden, welche ein Kräutlein fänden, was seine Krankheit heilt. So geschah es: Jemand fand eine Pflanze und seitdem trägt diese den Namen "Tausendgüldenkraut".

Bei Hildegard von Bingen taucht das Kraut in Bezug auf die Heilung von Knochenbrüchen auf.

In der Schweiz ziert das Bitterkraut eine Briefmarke. Friedrich Rückert, ein Dichter der deutschen Romantik, hat gar ein Gedicht über die Pflanze verfasst.

Wenn das Güldenkraut
Offen blüht in Waldgehegen,
Darf gewiß sein, wer es schaut,
Daß es hat bei Nacht gethaut,
Und am Tage kommt kein Regen.
Als ein Güldenkraut
Blühtest du an meinen Wegen;
Und solang' ich dich geschaut,
War die Nacht mir lustbethaut,
Und der Tag hell ohne Regen.
Schönes Güldenkraut!
Wie sich nun zusammenlegen
Deine Blättlein, seufz' ich laut:
Ach, die Nacht hat stark gethaut,
Und der ganze Tag ist Regen!

Herkunft und Verbreitung

Zur Gattung gehören ungefähr zwanzig verschiedene Arten in Europa, die vorwiegend im Mittelmeerraum vorkommen. Weltweit gibt es mehr als 50 registrierte Arten.

Vom Mittelmeer ausgehend, fand das Kraut seine Verbreitung in Richtung Süden bis nach Nordafrika. Einzig in den kalten Taiga-Gebieten und in Sibirien kommt das Kraut überhaupt nicht vor. In Deutschland steht die Pflanze unter Naturschutz.

Auch im Mittelmeerraum und in Nordafrika werden regelmäßig wilde Bestände gesichtet. Es gibt aber auch Arten, die in Texas, Kalifornien und Mexiko beheimatet sind.

Aussehen und Bestimmung

Die rosa-violetten Blüten sind kurz und wie Pfeile spitzförmig. Die Stängel der Pflanze sind unbehaart. Die Blätter sind ungefähr vier Zentimeter lang und zwei Zentimeter breit.

Wie wird die Pflanze angebaut?

Sie wächst an sonnigen, warmen Standorten mit kalkhaltigen, nährstoffreichen Böden. Geerntet wird von August bis Oktober. Die Blütezeit liegt zwischen Mitte Juli und Anfang Oktober.

Die Pflanze kann im Außenbereich im Kübel angebaut werden. Das Bitterkraut ist ein- bis zweijährig und wächst bis zu einer Höhe von 50 cm. Im Haus herangezogen kann die Pflanze das ganze Jahr über angebaut werden.

Weil die Pflanze besser sonnig und trocken steht, solltest Du sie nicht zu oft gießen.

Die Pflanze steht auf der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Pflanzenarten aufgeführt. Die Pflanze ist geschützt und kann nur an Standorten gesammelt werden, die nicht als Naturschutzgebiete ausgewiesen sind.

Die rotbraunen Wurzeln wachsen flach und in die Breite.

Verwendung in der Küche

Bei besonders fetthaltigen Speisen und in Salaten findet das Kraut als verdauungsfördernde Zutat ihre Verwendung. In Speisen mit gekochtem Kohl und deftigen Suppen mit viel Fleisch, wie Kartoffelsuppe, kann das Kraut für eine bessere Verträglichkeit sorgen und zeitgleich den Appetit anregen.

Dadurch, dass die in der Pflanze enthaltenen Bitterstoffe leicht abführend wirken, kann man das Kraut gegen Sodbrennen nach einem fettreichen Mahl einsetzen.

Tee aus der Bitterpflanze

Da das Kraut wirklich sehr bitter ist, wird es hauptsächlich in Kräutermischungen verwendet.

Gemischt wird das Kraut aus der Apotheke zusammen mit getrockneter Kamille oder Fenchel und man erhält mit 2 Teelöffeln dieser Mischung, die mit heißem Wasser übergossen wird, einen wohlschmeckenden, etwas bitteren Tee, der die Verdauung anregt.

Dieser Sud wird am besten nochmals durch ein frisches Tuch gefiltert.

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