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Neurodermitis Ernährung: So kannst Du Dich von innen heilen

Neurodermitis Ernährung: So kannst Du Dich von innen heilen

Die Haut juckt, Du kratzt. Der Juckreiz wird stärker und es macht Dich schier wahnsinnig, weil das Jucken einfach nicht aufhören will. Manchmal ist er so stark, dass Du nicht schlafen oder Dich tagsüber konzentrieren kannst. Kommt Dir das bekannt vor?

Ein starkes Jucken der Haut ist eines der Hauptsymptome der Neurodermitis. Erfahre hier, wie Du die einhergehenden Ekzeme lindern und den Juckreiz stillen kannst. Denn die Ernährung spielt hierbei eine Schlüsselrolle.

Was ist Neurodermitis?

Neurodermitis ist eine entzündliche Hauterkrankung, die meistens mit einer juckenden Hautstelle beginnt. Durch Kratzen wird dieser Juckreiz verstärkt. Und je mehr Du kratzt, desto dicker und ledriger wird Deine Haut.

Im späteren Verlauf können aber auch mehrere Hautstellen betroffen sein. Typische Stellen sind Hals, Handgelenke, Unterarme, Beine und die Leistengegend.

Die Neurodermitis ist nicht lebendbedrohlich oder ansteckend. Der Juckreiz kann zeitweise jedoch so stark sein, dass er den Schlaf und die allgemeine Lebensqualität beeinträchtigt.

Da die Neurodermitis eine chronische Erkrankung ist, ist es schwierig, den Juck-Kratz-Zyklus zu unterbrechen. Mittlerweile gibt es aber viele und gute Behandlungen, die die Symptome lindern können. Daneben kannst Du aber Trigger erkennen, durch welche sich die Symptome verstärken.

Was sind typische Neurodermitis Symptome?

Die entzündliche Hauterkrankung lässt sich durch typische Symptome feststellen. Das macht die Diagnostik häufig einfacher. Zu den Symptomen der Neurodermitis gehören:

  • Juckende, schuppige Hautstellen oder Flecken
  • Offene, teils blutende Wunden
  • Dicke, ledrige Haut mit Hautschuppen
  • Verfärbte, faltige Haut im Genitalbereich
  • Raue Flecken, die entzündet oder dunkler als der Rest der Haut sind

Dazu kommt, dass meist Bereiche betroffen sind, die Du nur schlecht erreichen kannst. Dazu zählen Kopfhaut, Hals, Knöchel, Vulva, Hodensack und Anus. Der Juckreiz, der sehr stark sein kann, kann kommen und gehen oder durchgehend sein.

Wenn du einen ständigen Juckreiz an diesen Hautstellen spürst, solltest Du ärztlichen Rat suchen. Gerade wenn die Haut schmerzt oder sogar durch das Kratzen anfängt zu bluten. Hautärzte und -ärztinnen können Dir bei der Symptomlinderung helfen.

Ursachen für Neurodermitis

Die genaue Ursache der Neurodermitis ist leider nicht bekannt. Sie kann durch Hautreizung, z. B. enge Kleidung oder einen Insektenstich ausgelöst werden. Je mehr Du kratzst, desto mehr juckt es.

Auch wenn die Ursache noch nicht feststeht, gibt es Faktoren, die das Risiko einer Neurodermitis erhöhen können. Dazu zählen:

  • Alter: Die Erkrankung tritt am häufigsten zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr auf.
  • Andere Hautkrankheiten: Besonders atopische Dermatitis, trockene Haut und Psoriasis können das Risiko erhöhen.
  • Familiäre Vorbelastung: Heuschnupfen, Ekzeme in der Kindheit oder Asthma innerhalb der Familie erhöhen Dein Risiko.

Leider kannst Du all diese Faktoren nicht vermeiden. Daher ist es umso wichtiger, die eigenen Auslöser zu erkennen und dementsprechend zu handeln.

Auslöser für Neurodermitis und Ekzeme

Neben den bereits genannten Ursachen und Risikofaktoren können auch alltägliche Dinge einen Neurodermitis-Schub auslösen. Wenn Du von Neurodermitis betroffen bist, solltest Du auf diese Dinge achten.

Stress und Angstzustände

Emotionaler Stress und Angst verursachen grundsätzlich keine Neurodermitis, können aber die Symptome hervorrufen. Der Körper setzt bei Stress das Hormon Cortisol frei. Passiert das über einen langen Zeitraum, leidet das Immunsystem darunter und die Haut reagiert mit Entzündungen. Stress ist einer der Hauptauslöser des dyshidrotischen Ekzems.

Reizstoffe

Produkte, die Du täglich nutzt – wie Waschmittel, Seifen und Parfums – können Inhaltsstoffe enthalten, die die Haut reizen können. Die häufigsten Reizstoffe, die Ekzeme auslösen können sind:

  • Zigarettenrauch
  • Metalle (wie Nickel)
  • Antibakterielle Pflegeprodukte
  • Paraphenylendiamin (manchmal in Färbemitteln für Leder oder temporären Tattoos)
  • Desinfektionsmittel
  • Leim und Klebestoffe
  • Isothiazolinon (Antibakterielles Mittel in Babytüchern)
  • Cocamidopropylbetain (Wird oft zum Verdicken von Shampoos und Cremes verwendet)

Wetter

Eigentlich kann sich fast jede Art von Wetterwechsel auf die Symptome der Neurodermitis auswirken. Es ist zwar nicht ganz klar warum, aber Aspekte wie Feuchtigkeit und extreme Kälte können die Haut fordern. Und das nicht nur bei Betroffenen, sondern bei allen Menschen.

Hast Du im Winter mit Ekzemen zu kämpfen, achte auf eine ausreichende Versorgung mit Feuchtigkeit. Ist die Hitze und Schwitzen Dein Auslöser, trage lockere Baumwollbekleidung und trinke viel Wasser.

Kleidung

Es muss nicht das Waschmittel sein, sondern es kann auch der Stoff sein, den Du trägst. Materialien wie Polyester oder Wolle lösen bei vielen Betroffenen Juckreiz und Rötungen aus. Vermeide also diese Stoffe oder trage eine zusätzliche Schicht darunter, um Deine Haut zu schützen.

Hormonelle Veränderungen

Forschende gehen davon aus, dass v. a. der Östrogenabfall dafür verantwortlich ist. Das Hormon Östrogen fällt sowohl zum Ende des Menstruationszyklus als auch in den Wechseljahren und während der Schwangerschaft ab.

Starkes Schwitzen beim Sport

Das liegt daran, dass menschlicher Schweiß u. a.  Nickel, Zink, Kupfer, Eisen und Natrium enthält. Die Ansammlung dieser natürlichen Chemikalien auf der Haut kann Ekzeme fördern. Wisch den Schweiß also so oft wie möglich mit einem Handtuch ab und dusche sofort nach dem Training.

Gibt es eine spezielle Neurodermitis Diät?

Bei jeglichen Erkrankungen oder körperlichen Leiden wird die Ernährung unter die Lupe genommen. Kein Wunder, denn Deine Auswahl an Lebensmitteln hat einen enormen Einfluss auf Deine Gesundheit. Daher liegt es nahe, dass es auch eine spezielle Diät bei Neurodermitis gibt. Aber wie sieht diese aus?

Können bestimmte Nahrungsmittel Neurodermitis auslösen?

Dein Körper ist in Sachen Ernährung komplett auf Dich angewiesen. Du kannst ihm Gutes tun und ihm das geben, was er benötigt. Auf der anderen Seite kannst Du ihm aber auch durch ungesunde Ernährung schaden. So auch Deiner Haut.

Ein bestimmtes Lebensmittel kann keine Neurodermitis verursachen. Vielmehr geht es hier um eine bestehende Neurodermitis. Denn manche Nahrungsmittel können die Symptome verschlimmern oder einen Schub begünstigen. Gerade wenn Du auf etwas allergisch oder empfindlich reagierst.

Zu den häufigsten Lebensmitteln, die die Neurodermitis verschlechtern können zählen:

  • Kuhmilch und daraus hergestellte Produkte
  • Erdnüsse
  • Eier
  • Sojaprodukte
  • Weizen
  • Nüsse
  • Fisch und Schalentiere

Die aufgeführten Lebensmittel sind häufige allergene Lebensmittel. Es muss aber nicht sein, dass es bei Dir zu allergischen Reaktionen kommt und sich Deine Symptome verschlimmern. Trotzdem kannst Du einfach mal auf die Reaktionen Deiner Haut achten, wenn Du sie isst.

Ausgewogene Ernährung hilft bei atopischem Ekzem

Es gibt keine einheitliche Diät für Neurodermitis. Eine Ernährung, die reich an Antioxidantien ist, kann aber dazu beitragen, die Symptome zu lindern. Einige Ernährungsformen basieren auf einer Vielzahl gesunder Lebensmittel und konnten bei Neurodermitis bereits gute Ergebnisse erzielen.

Dyshidrotische Diät

Kann bei der Behandlung eines dishydrotischen Ekzems helfen. Dieses ist durch winzige Bläschen an Händen und Füßen gekennzeichnet. Allerene, einschließlich Nahrungsmittel, können die Schübe beeinflussen. Auch Nickel und Kobalt können die Symptome verschlimmern – auch in Lebensmitteln.

Daher wird bei dieser Diät auf Lebensmittel, die reich an Nickel und Kobalt sind, verzichtet. Dazu zählen:

  • Vollkorngetreide (Weizen, Hafer, Buchweizen)
  • Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Sojaprodukte)
  • Nüsse und Samen (Paranüsse, Leinsamen)
  • Fleisch (Leber und anderes Organfleisch)
  • Molkeprodukte, einschließlich Milch
  • Obst und Gemüse (Cantaloupe Melone, Kartoffeln)
  • Kakao und Schokolade
  • Kaffee

Auf der anderen Seite können Lebensmittel mit einem hohen Vitamin-C-Gehalt die Aufnahme von Nickel verringern. Daher ist der Verzehr von viel frischem Obst und Gemüse hilfreich. Dazu gehören besonders Paprika, Zitrusfrüchte, Beerenfrüchte, grünes Blattgemüse, Brokkoli und Tomaten.

Glutenfreie Ernährung

Zöliakie scheint bei manchen Menschen mit Neurodermitis Hand in Hand zu gehen. Das könnte auf die genetische Verbindung zwischen den beiden Erkrankungen zurückzuführen sein. Daher scheint es sinnvoll, bei Neurodermitis ebenfalls auf Gluten zu verzichten.

Weizen, Roggen, Gerste und Dinkel enthalten viel Gluten. Um zu schauen, ob Gluten auch Deine Ekzeme verschlimmert, kannst Du diese Lebensmittel für ein paar Wochen weglassen. Verbessert sich die Haut, verzichtest Du am besten langfristig darauf. Alternativ zu glutenhaltigen Lebensmittel kannst Du auf Pseudogetreide wie Quinoa, Hirse und Amaranth zurückgreifen.

Mediterrane Ernährung

Die sogenannte Mittelmeerdiät basiert auf den Essgewohnheiten von Ländern im Mittelmeerraum. Dabei werden pflanzliche Lebensmittel gegenüber verarbeiteten Lebensmitteln bevorzugt. Typischerweise wird auch rotes Fleisch und Alkohol reduziert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Verzehr von:

  • Obst
  • Gemüse
  • Nüsse
  • Vollkorngetreide
  • Hülsenfrüchte
  • Fisch
  • Olivenöl

Besonders die Omega-3-Fettsäuren und Quercetin in der Ernährung scheinen die Entzündungen zu verringern. Inwiefern die mediterrane Ernährung allgemein Neurodermitis beeinflusst, ist noch nicht ganz klar.

Lebensmittel Tabelle für die Neurodermitis Ernährung

Eine ausgewogene Ernährungist wichtig für eine gesunde Haut. Gerade bei Neurodermitis kannst Du die Symptome durch die richtige Ernährung verbessern. Auch wenn Du keine spezielle Diät verfolgst, können manche Lebensmittel bei Ekzemen helfen. Bedenke aber, dass ekzemfreundliche Lebensmittel bei einer allergischen Erkrankung einen Schub auslösen können.

Fetter Fisch

Fetter Fisch wie Lachs und Hering können die Stärke von Ekzemen lindern. Gerade Fischöl enthält einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken. Pflanzliche Omega-3-Quellen sind Leinöl, Chiasamen, Walnüsse und Hanfsamen.

Lebensmittel, die Quercetin enthalten

Quercetin ist ein sogenanntes Flavonoid auf Pflanzenbasis. Diese natürlichen Verbindungen verleihen vielen Blumen, Früchten und Gemüse ihre kräftige Farbe. Quercetin ist auch ein starkes Antioxidans und kann Entzündungen im Körper verringern. Es gibt Hinweise, dass es bei entzündlichen Hauterkrankungen wie Neurodermitis hilfreich sein kann.

Lebensmittel mit hohem Quercetingehalt:

  • Äpfel
  • Beeren
  • Brokkoli
  • Grüntee
  • Kirschen
  • Rote Trauben
  • Zitrusfrüchte
  • Zwiebeln

Lebensmittel, die Probiotika enthalten

Probiotische Lebensmittel enthalten lebende Kulturen, die Deine Darmbakterien beeinflussen und Dein Immunsystem unterstützen. Das kann helfen, Schübe oder Ekzeme zu reduzieren. Lebensmittel wie Sauerkraut oder Soja bilden bei der Fermentation diese nützlichen Bakterien.

Lebensmittel mit Probiotika:

  • Kefir
  • Kombucha
  • Miso-Suppe
  • Natürlich fermentierte Essiggurken
  • Tempeh
  • Unpasteurisiertes Sauerkraut

Fazit: Kann eine spezielle Diät Neurodermitis heilen?

Neurodermitis ist eine entzündliche Hauterkrankung, die sich durch juckende, schuppige Haut oder Flecken äußert. Gerade Kopfhaut, Hals, Handgelenke und Knöchel sind häufig betroffen. Sie ist zwar nicht ansteckend, aber auch nicht heilbar. Der Fokus einer Behandlung liegt hier auf der Linderung der Symptome.

Die Auslöser von Ekzemen sind individuell und sollten zunächst identifiziert werden. Weißt Du, was bei Dir die Schübe verursacht, kannst Du diese Faktoren eliminieren. Neben Waschmittel, Kleidung, Wetterumschwung und hormonellen Veränderungen steht auch die Ernährung im Fokus.

Allergene Lebensmittel wie Milch, Nüsse und Weizen können die Symptome der Neurodermitis verschlimmern. Gesunde Lebensmittel mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen hingegen wirken sich positiv auf Deine Haut aus. Iss also ausreichend pflanzliche Lebensmittel wie Obst und Gemüse. Quercetinreiche Lebensmittel wie Äpfel, Brokkoli, Beeren und rote Trauben sowie probiotische Lebensmittel sollten auf Deinem Speiseplan stehen.

FAQ zum Thema: Neurodermitis heilen von innen

Kann Speichel bei Babys Neurodermitis auslösen?

Ja, tatsächlich kann Speichel oder Sabbern zum Austrocknen der Haut des Babys führen. Auch wenn er keine Ekzeme auslöst, können juckende, rote Flecken entstehen. Daher ist es umso wichtiger, Wangen und Kinn des Babys zu pflegen.

Ist das Neurodermitis-Risiko bei Birkenpollen Allergikern höher?

70–80 % der Menschen mit Neurodermitis haben auch eine Allergie gegen Pollen. Diese stammen von Bäumen, Kräutern oder Gräsern, die kleine Pollenkörner erzeugen und sich durch den Wind verbreiten. Gerade Birkenpollen haben eine starke Kreuzreaktion mit Neurodermitis.

Kann Neurodermitis Kinder betreffen oder gibt es nur Erwachsene mit Neurodermitis?

Neurodermitis tritt zwar in den meisten Fällen zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr auf, kann aber auch bereits Kinder betreffen. Gerade wenn ein Elternteil an Neurodermitis leidet, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sich schon sehr früh Ekzeme bilden.

Zur Autorin: 
Laura Merten ist Ernährungswissenschaftlerin (M.Sc.) und Buchautorin. Unter dem Motto “Mehr wissen, besser essen” übersetzt sie Ernährungswissenschaft in Alltagssprache und begeistert damit zahlreiche Menschen für gesunde Ernährung und mehr Ernährungskompetenz.

Quellen:

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