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Rosacea Ernährung: So kannst Du Gesichtsrötung loswerden

Rosacea Ernährung: So kannst Du Gesichtsrötung loswerden

Was ist Rosacea?

Die Rosacea ist eine häufige Hautkrankheit bei Erwachsenen. Sie kann wie eine Rötung, ein Ausschlag oder Sonnenbrand aussehen. Diese chronische Erkrankung betrifft in der Regel die Mitte des Gesichts – die Nase, die Wangen und das Kinn. Sie kann auch die Augen, Ohren, Brust und den Hals betreffen.

Rosacea kann jeden treffen, aber am häufigsten sind Menschen mit heller Haut und Frauen betroffen. Die Symptome treten meist nach dem 30. Lebensjahr auf, können aber auch Kinder und Jugendliche betreffen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du an Rosacea erkrankst ist größer, wenn jemand aus Deiner Familie bereits daran erkrankt ist.

Auch wenn Frauen häufiger von Rosacea betroffen sind, scheinen die Symptome bei Männern stärker zu sein. Das kann u. a. daran liegen, dass sie häufiger die Behandlung hinauszögern, bis die Krankheit fortgeschritten ist. Denn je früher die Behandlung beginnt, desto besser lassen sich die Symptome in den Griff bekommen.

Es gibt vier Arten der Rosacea:

  1. Erythemato-teleangiektatisch: Diese Art der Rosacea ist hartnäckig und verursacht Rötungen im Gesicht mit vergrößerten und sichtbaren Blutgefäßen (vaskulär). Bei diesem Typ treten die Symptome schubweise auf und können unerwartet verschwinden.
  2. Papulopustulös: Auf der Haut bilden sich mit Eiter oder Flüssigkeit gefüllte Pickel. Die Haut kann anschwellen und die Symptome ähneln denen einer Akne.
  3. Phymatös: Die Symptome lassen die Haut anschwellen und verdicken. Die Haut kann uneben sein, wobei die Nase am häufigsten betroffen ist.
  4. Okular: Rosacea kann sich auch auf die Augen auswirken, sodass sie sich gereizt, geschwollen oder tränend anfühlen. Die Augen sind lichtempfindlich und auf den Augenlidern können sich schmerzhafte Knötchen bilden (Gerstenkorn).

Von welcher Art der Rosacea Du betroffen bist, kannst Du anhand der Symptome erkennen. Mit dem Verlauf der Rosacea können sich diese Arten auch kombinieren.

Wie merke ich, dass ich Rosacea habe?

Die Rosacea kann sich im gesamten Gesicht ausbreiten und unterschiedliche Symptome verursachen. Häufig wird sie mit anderen Hautkrankheiten wie Akne oder Dermatitis verwechselt. Trotzdem gibt es typische Symptome, an denen Du die Rosacea erkennen kannst.

Typische Symptome von Rosacea:

  • Rötungen: Bei Rosacea kann Dein Gesicht leichter erröten. Mit der Zeit kannst Du feststellen, dass Dein Gesicht rot bleibt. Je nach Hautfarbe kann die Rötung dezent sein oder eher rosa bis lila aussehen.
  • Sichtbare Venen: Kleine Blutgefäße in der Nase und auf den Wangen reißen und werden größer. Diese werden auch Besenreiser genannt. Je nach Hautfarbe sind sie unauffällig und schwer zu erkennen.
  • Schwellungen: Viele Menschen mit Rosacea entwickeln Pickel im Gesicht, die wie Akne aussehen. Diese Beulen enthalten manchmal Eiter. Sie können auch auf der Brust und dem Rücken auftreten.
  • Brennendes Gefühl: Die Haut der betroffenen Stelle kann sich heiß und empfindlich anfühlen.
  • Augenprobleme: Viele Betroffene haben auch trockene, gereizte und geschwollene Augen und Augenlider. Diese Symptome werden als okuläre Rosacea bezeichnet. Sie können vor, nach oder gleichzeitig mit den Hautsymptomen auftreten.
  • Vergrößerte Nase: Im Laufe der Zeit kann Rosacea die Haut auf der Nase verdicken. Der Zustand wird auch Rhinophym genannt. Sie tritt bei Männern häufiger auf als bei Frauen.

Wenn Du diese Symptome bei Dir beobachtest, solltest Du unbedingt zu einem Dermatologen oder einer Dermatologin gehen. So kann genau abgeklärt werden, ob Du Rosacea hast und welche Behandlung am besten ist.

Warum habe ich Rosacea?

Die Ursache von Rosacea ist nicht bekannt. Man geht aber davon aus, dass sie eine Reaktion auf anhaltende Entzündungen im Körper ist. Veränderungen im Immunsystem und ein Ungleichgewicht des Darmmikrobioms können ebenfalls eine Rolle spielen. Es gibt verschiedene Behandlungen für die Rosacea, aber auch die Ernährung kann dazu beitragen, die Schübe zu reduzieren.

Was tun bei Rosacea?

Die Rosacea ist leider nicht heilbar. Trotzdem gibt es mehrere Möglichkeiten, die Symptome zu behandeln und Schübe zu reduzieren. Dazu zählen:

  • Sonnenschutz
  • Entzündungshemmende Therapien, z. B. mit dem Antibiotikum Doxycyclin
  • Anpassung der Ernährung und des Lebensstils
  • Verschreibungspflichtige Medikamente wie Azelainsäure und Ivermectin
  • Licht- und Laserbehandlungen

Da möglicherweise auch das Darmmikrobiom eine Rolle bei der Entstehung von Rosacea spielt, ist ein gesunder Darm wichtig. Eine große klinische Studie in Dänemark stellte fest, dass viele Erwachsene mit Rosacea auch Magen-Darm-Erkrankungen haben. Dazu zählen Zöliakie, Reizdarmsyndrom und entzündliche Darmerkrankungen.

Gibt es eine spezielle Rosacea Diät?

Ein gesunder Darm entsteht auch durch gesunde Ernährung. Diese sollte reich an Obst und Gemüse, Vollkornprodukten sowie gesunden Fetten sein. Durch eine ausgewogene Ernährung kannst Du dem Ungleichgewicht der Mikrobiota im Darm einen Strich durch die Rechnung machen.

Lebensmittel, die Deinem Darm guttun:

  • Ballaststoffreiche Lebensmittel
  • Präbiotische Lebensmittel
  • Probiotische Lebensmittel

Präbiotika sind quasi das Futter für die Probiotika. Und Probiotika sind die Bakterien, die sich in Deinem Darm tümmeln. Bekommen sie nicht genug oder nicht das richtige Essen, geraten sie aus dem Gleichgewicht.

Auf der anderen Seite gibt es Lebensmittel, die Rosacea-Schübe auslösen oder verschlimmern können. Wenn Du diese vermeidest oder zumindest einschränkst, können sich die Symptome möglicherweise verringern.

Diese Lebensmittel solltest Du meiden:

  • Alkohol: Alkohol führt dazu, dass sich die Blutgefäße im Gesicht weiten und der Blutfluss in dieser Region erhöht wird. Der Verzicht auf Alkohol kann die Symptome eindämmen. Bei Rotwein besteht das höchste Risiko von Schüben, obwohl diese auch bei Gin, Wodka, Champagner und Bier auftreten können.
  • Heiße Getränke: Tee, Kaffee und heißer Kakao fördern ebenfalls die Durchblutung des Gesichts.
  • Scharf gewürzte Speisen: Der enthaltene Scharfstoff Capsaicin erweitert die winzigen Blutgefäße unter der Haut und führt so zu Rötungen.
  • Zimtaldehyd in Lebensmitteln wie Zimt, Tomaten, Zitrusfrüchte und Schokolade erweitert die Blutgefäße.
  • Künstliche Süßstoffe: Können das Darmmikrobiom negativ beeinflussen und somit Rosacea begünstigen.

Außerdem können einige Medikamente Rosacea-Symptome auslösen. Grund dafür ist, dass einige Medikamente die Durchblutung der Haut beeinträchtigen. Dazu gehören Niacin (Vitamin B3), Blutdruckmedikamente und topische Steroide.

Diese Lebensmittel solltest Du essen:

  • Zuckerarmes Obst: Beerenfrüchte
  • Gemüse: Grünkohl, Spinat, Paprika, Aubergine, Karotte, Brokkoli, Blumenkohl
  • Vollkorngetreide: Weizen, Haferflocken, Dinkel
  • Fermentierte Lebensmittel: Joghurt, Kefir, Tempeh, Kimchi, Sauerkraut, Miso

Wie Du siehst gibt es genügend Lebensmittel, die Du weiterhin essen kannst. Am besten schaust Du, wie Dein Körper auf bestimmte Komponenten oder Lebensmittel reagiert. Nur weil Tomaten potenziell Schübe auslösen können, muss das nicht auch zwingend auf Dich zutreffen.

Hilft eine antientzündliche Ernährung bei Rosacea?

Wie der Name schon sagt, enthält diese Ernährungsform besonders Lebensmittel, die antientzündlich wirken. Da Rosacea eine entzündliche Hauterkrankung ist, macht diese Ernährung auf den ersten Blick Sinn. Und tatsächlich kann die antientzündliche Ernährung Entzündungen im Körper reduzieren. Dazu gehören die folgenden Lebensmittel:

  • Gesunde Fette mit hohem Omega-3-Anteil: Chiasamen, Leinsamen, Walnüsse, Makrele, Thunfisch
  • Pflanzliche Lebensmittel: Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte
  • Frisches Obst und Gemüse: Beerenfrüchte, grünes Blattgemüse

Generell kann sich die antientzündliche Ernährung positiv auf Deine allgemeine Gesundheit auswirken und Entzündungen im Körper vorbeugen. So kann sie auch Schübe der Rosacea lindern oder sogar erst vorbeugen.

Hilft eine histaminarme Ernährung bei Rosacea?

Bei einer allergischen Reaktion setzen die Mastzellen Histamin frei, das zu Schwellungen und verstärkter Durchblutung des Gewebes führt. Auch Alkohol kann durch die Freisetzung von Histamin infolge des Aceton- und Acetaldehyd-Stoffwechsels zu Rötungen führen.

Lebensmittel, die viel Histamin enthalten:

  • Rotwein
  • Tomaten
  • Zitrusfrüchte
  • Hülsenfrüchte
  • Schokolade
  • Erdnüsse
  • Energydrinks
  • Tierische Produkte, v. a. gereifter Käse und verarbeitetes Fleisch

Wenn Du diese Lebensmittel meidest oder reduzierst, kannst Du die Rosacea-Symptome lindern. Konzentriere Dich deshalb auf histaminarme Lebensmittel.

Lebensmittel, die wenig Histamin enthalten:

  • Gemüse: Paprika, Brokkoli, Kartoffeln, Salat, Petersilie
  • Kohl: Grünkohl, Rosenkohl
  • Früchte: Schwarze Johannisbeere, Hagebutte
  • Nüsse und Samen: Leinsamen, Paranüsse, Kürbiskerne
  • Vollkornprodukte, Haferflocken

Auch hier gilt: Achte auf Deinen Körper und seine Reaktionen auf diese Lebensmittel. Es kommt auch stark auf die Menge an. Während bei manchen Betroffenen bereits ein Stück Schokolade reicht, können andere eine halbe Tafel davon essen.

Fazit: Kann ich mit Ernährung Rosacea heilen?

Rosacea ist eine entzündliche Hauterkrankung, die v. a. Menschen ab 30 Jahren betrifft. Sie äußert sich durch Rötungen der Haut, Schwellungen, brennende Haut und sichtbare Venen. Manchmal kann sich Rosacea auf die Augen übertragen und dort zu vermehrtem Tränenfluss oder verschwommener Sicht führen.

Die Ernährung kann dazu beitragen, die Rosacea Symptome zu lindern, da bestimmte Lebensmittel Entzündungen verstärken und Blutgefäße erweitern können. Du musst nicht alle Trigger-Lebensmittel meiden. Auch wenn bei manchen Betroffenen Schokolade die Schübe auslöst, muss es nicht auch bei Dir so sein. Genau wie bei Allergien und Unverträglichkeiten ist es wichtig, herauszufinden, welche Lebensmittel die Symptome beeinflussen.

Generell können histaminreiche Lebensmittel und verarbeitete Produkte sowie heiße Getränke und scharfe Gewürze die Symptome verschlimmern. Grünes Blattgemüse, Beerenfrüchte, Vollkorngetreide sowie probiotische Lebensmittel wirken sich hingegen positiv aus.

FAQ zum Thema: Ernährung bei Rosacea

Können scharf gewürzte Speisen Rosacea auslösen?

Tatsächlich können scharfe Gewürze und Speisen die Symptome der Rosacea verschlimmern. In einer Studie aus 2005 traf das auf 75 % der Teilnehmenden zu. Schuld daran ist wahrscheinlich der chemische Stoff Capsaicin, der diesen Lebensmitteln ihre Schärfe verleiht.

Capsaicin beeinflusst die Schmerzrezeptoren in der Haut, die Wärme empfinden. Dies kann sich negativ auf die Rosazea auswirken. Um Capsaicin in Deiner Ernährung einzuschränken, kannst Du versuchen, Gewürze wie Chili, Jalapenos, und Tabasco zu meiden.

Kann man Rosacea heilen?

Wie die meisten chronisch entzündlichen Krankheiten gibt es auch für die Rosacea derzeit keine Heilung. Dafür gibt es aber viele wirksame Behandlungsmethoden, die von den meisten sehr gut vertragen werden. Wichtig ist an dieser Stelle eine fachärztliche Abklärung. Denn so kann eine individuelle Therapie für Dich erstellt werden.

Da die Rosacea in Schüben verläuft, gibt es auch Zeiten, in denen kaum Symptome auftreten. Das bedeutet aber nicht, dass es nie wieder dazu kommt und die Krankheit geheilt ist. Die bereits erwähnten Trigger können jederzeit wieder einen Schub auslösen. Umso wichtiger, Deine Ernährung daran zu orientieren.

Was ist der Unterschied zwischen Rosacea und Couperose?

„Couperose stellt häufig eines der Symptome einer chronisch entzündlichen Hauterkrankung, der Rosacea, dar“, so der Hautspezialist. „Bei einer Rosacea wiederum, die sich nur als Couperose äußert, sprechen die Dermatologen von einer Rosacea teleangiectatica.

Zur Autorin: Laura Merten ist Ernährungswissenschaftlerin (M.Sc.) und Buchautorin. Unter dem Motto “Mehr wissen, besser essen” übersetzt sie Ernährungswissenschaft in Alltagssprache und begeistert damit zahlreiche Menschen für gesunde Ernährung und mehr Ernährungskompetenz.

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