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Du hast zu viel Säure im Körper? Achte auf diese Symptome

Du hast zu viel Säure im Körper? Achte auf diese Symptome

KurenLesezeit: 7 Minuten
Teilen12. Okt 21

Man nehme Zucker, Fett und viele Geschmacksverstärker und bekomme – eine Übersäuerung. Obwohl Fast Food wie Pommes, Pizza, Eis und Co. natürlich wunderbar schmecken, fördern sie Säuren im Körper und schaden langfristig der Gesundheit. Dinge, die keiner hören möchte, vor allem nicht, wenn der Speiseplan seit Jahren aus säurefördernden Nahrungsmitteln besteht. Warum solltest Du aber etwas an Deinen lieb gewonnenen Gewohnheiten ändern? Nun, falls sich schon zu viel Säure im Körper befindet, wirst Du Symptome wie Kopfschmerzen, Entzündungen, Müdigkeit und Übergewicht nur zu gut kennen. Falls Du Dich genauer über die Symptome der Übersäuerung informieren möchtest, dann haben wir Dir hier eine übersichtliche Liste zusammengefasst. Natürlich verraten wir Dir auch, was Du langfristig gegen eine Übersäuerung machen kannst.

Zuviel Säure im Körper: Das passiert mit Deinem Stoffwechsel:

Der Wasseranteil in unseren Körpern besteht zu 80 - 85 % aus Wasser. Und das ist so wichtig, damit unser Gewebe gut durchfeuchtet wird und alle Körpersäfte – sprichwörtlich – durch den Körper fließen können. Diese Körpersäfte sind dafür zuständig, dass alle Prozesse geschmeidig ablaufen und der Körper Unterstützung beim Aufräumen bekommt. So können nämlich Abfallstoffe und Schlacken viel schneller aus dem Körper gespült werden, ohne dass sie sich irgendwo festsetzen können. Bei einer Übersäuerung wird aber genau dieser Ablauf gestört: Die Körpersäfte kommen ins Stocken oder werden gar verstopft und die überschüssige Säure kann vom Körper nicht mehr richtig gefiltert und abtransportiert werden. Wenn das geschieht und sie sich im Gewebe einnistet, entstehen Entzündungen und Schmerzen, die sich aufs allgemeine Wohlbefinden auswirken können.

So entsteht eine Übersäuerung

In unserem Körper haben wir einen konstanten pH-Wert, der sich genau in der Mitte zwischen 0 und 14 bei 7,0 befindet. Der basische pH-Wert liegt bei 7,4. Unsere Organe wie Gehirn, Niere, Leber, Milz, Herz und Lunge brauchen einen konstanten pH-Wert, um die dort ablaufenden Enzym-Prozesse aufrechthalten zu können. Ist alles im Gleichgewicht, kann die normal gebildete Säure über die Nieren, eine verstärkte Atmung und körperliche Fitness abgetragen werden. Gerät der pH-Wert jedoch außer Balance, wird die Säure-Ausscheidung gestört und gerät ins Stocken. Die Säure lagert sich im Bindegewebe ein und führt zu Schmerzen in den Gelenken und der Muskulatur. Grund dafür ist aber nicht immer die Ernährung: Auch wer zu wenig trinkt und sich selten bewegt, riskiert Säuren im Körper. Zusätzlich können auch eine flache Atmung oder Medikamente einen Säure-Überschuss begünstigen.

Zu viel Säure im Körper: Auswirkungen bei Entzündungen:

Eine Entzündung im Körper ist die automatische Abwehrreaktion des Organismus, wenn innere oder äußere Reize das System überlasten. Auslöser können hier zum Beispiel Fremdkörper, Strahlung oder auch Mikroorganismen sein. Das Immunsystem wird gefordert, um die Übeltäter zu neutralisieren und möglichst effizient zu entfernen. Diese Entzündungen können sich auch als Schlacken bemerkbar machen, die vom Körper nicht abgebaut werden können.

Auch Lebensmittel können Entzündungen verursachen, da sie vom Körper nicht richtig verstoffwechselt werden. Besonders Kaffee, Fast Food und fast alle Süßspeisen und Weizenprodukte sollen eine Übersäuerung begünstigen. Tierische Eiweiße aus Fleisch und Milchprodukten enthalten besonders viele entzündungsfördernde Substanzen, die den Stoffwechsel beinträchtigen und zu Müdigkeit, Entzündungen und im schlimmsten Fall auch Übergewicht führen können.

Schmerzen:

Hat sich eine Übersäuerung schon in Dein Gewebe gefressen, dann lassen die Schmerzen nicht mehr lange auf sich warten. Dein muskulärfasziales Gewebe lebt von Feuchtigkeit und dem regen Austausch von frischer Zellflüssigkeit und dem Abtransport verbrauchter Flüssigkeiten. So wird sichergestellt, dass alle Nährstoffe von A nach B gelangen und das Gewebe, die Muskeln sowie Gelenke mit wichtiger Nahrung versorgt werden. Ist zu viel Säure im Körper, können weder Schadstoffe vollständig abtransportiert werden, noch neue Nährstoffe das Gewebe durchfeuchten. 

Entzündungen machen sich breit, Gelenke fangen an zu schmerzen und auch der Muskeltonus verändert sich. Wer also des Öfteren mit Gelenk- und Muskelschmerzen zu kämpfen hat, der sollte diese Symptome ernst nehmen, um die Schmerzen rund um eine mögliche Übersäuerung ursächlich behandeln zu können.

Zu viel Säure im Körper? Neutralisieren mit diesen Tricks

Wenn eine Übersäuerung festgestellt wurde, dann heißt es schnellstens: Säure im Körper reduzieren. Und das klappt mit einfachen Tricks am besten. Damit Du Dich möglichst schnell entsäuerst, solltest Du jedoch viele Säurebildner wie Kaffee oder auch Fast Food reduzieren, um die Übersäuerung effektiv an der Wurzel anzupacken und wieder in ein gesundes Säure-Basen-Gleichgewicht zu finden.

Ernährung:

Die Ernährung spielt eine große Rolle, da viele Nahrungsmittel wie tierische Produkte oder industriell hergestellte Lebensmittel Säure produzieren und somit auch eine chronische Übersäuerung in Deinem Körper hervorrufen können. Um wieder in ein basisches Gleichgewicht zu kommen, solltest Du Dich gesund ernähren und vor allem auf basische Lebensmittel setzen. Wer sich abwechslungsreich mit viel Gemüse, frischem Obst, Gewürzen, gesunden Fetten und Kräutern ernährt, der gibt dem Körper genügend Treibstoff, um die überschüssigen Säuren abzutransportieren. 

Die sekundären Pflanzenstoffe und wichtigen Mineralien aus den frischen Lebensmitteln reinigen den Körper und helfen ihm dabei, die Körpersäfte wieder in Schwung zu bringen, damit die Übersäuerung Schritt für Schritt herausgespült werden kann.

Besonders Obst und Gemüse mit Bitterstoffen können dem Körper im Kampf gegen die Übersäuerung helfen. Die Bitterstoffe sollen die eingerosteten Körpersäfte wieder zum Leben erwecken und den Stoffwechsel ankurbeln. Läuft das Zahnrad des Körpers wieder, können Schlacken und Säuren viel leichter aus dem Körper gespült werden. Das soll Dich nicht nur schneller zum Ziel bringen, auch andere Körperfunktionen profitieren von den aktiven Körpersäften.

Wasser trinken:

Wo wir schon bei Körpersäften sind: Trinken wir zu wenig, trocknet der Körper im wahrsten Sinne des Wortes aus und unsere Säfte können nicht fließen. Deswegen ist viel Wasser trinken im Kampf gegen die Übersäuerung das A und O. Als Erwachsener solltest Du 2 - 3 Liter Wasser am Tag schaffen, damit Du Kopfschmerzen, Müdigkeit und weiteren Symptomen der Übersäuerung einfach vorbeugen kannst.

Bewegung und Sport:

Lauf die Treppen hoch, geh mit Deinem Hund spazieren, fahr mit dem Fahrrad zur Arbeit oder schwing Dich abends aufs Laufband: Ganz egal was Du machst, die Hauptsache ist, dass Du Dich bewegst. Denn durch Sport und Bewegung werden Säuren abtransportiert, die sich in Muskeln und Faszien angesammelt haben. Die Körpersäfte kommen auch hier in Schwung und bringen das verfilzte Gewebe wieder in Form. Ein weiterer Vorteil: Durch körperliche Anstrengung kommen wir nicht nur ins Schwitzen, sondern auch in eine verstärkte Atmung. Eine Übersäuerung wird auch über die Schweißdrüsen abtransportiert und über die Lunge ausgeatmet. Das wären also drei Fliegen mit einer Klappe.

Säuregehalt im Körper messen: so geht's

Du ernährst Dich ausgiebig und achtest auf einen Säure-Basen-Haushalt? Dann hast Du gute Chancen, dass Dein pH-Wert im grünen Bereich ist und keine Übersäuerung vorliegt. Das Schöne an unserer modernen Gesellschaft ist, dass wir uns einfach zu Hause testen können, ob eine Übersäuerung vorliegt oder nicht. Am einfachsten kannst Du das feststellen, wenn Du den pH-Wert Deines Urins misst. Der gemessene Wert gibt Aufschluss darüber, wie sauer oder basisch eine Lösung ist. Mit pH-Indikatorpapier kannst Du anhand von Teststreifen oder Urin-pH-Stäbchen Deinen Urin messen und so einiges über den Gesundheitszustand Deines Körpers erfahren.

Darauf solltest Du achten:

Wenn Du Deinen Urin testen möchtest, solltest Du nicht den ersten Morgenurin nehmen. Da Dein Körper in der Nacht so einige Aufräumarbeiten zu erledigen hat, wird automatisch in der Nacht entsäuert, womit der erste Urin ziemlich sauer sein dürfte. Alles, was morgens Deinen Körper verlässt, ist damit automatisch sauer. Wir empfehlen Dir daher, die Urin-Messungen ungefähr 1–2 Stunden nach jeder Mahlzeit vorzunehmen.

Quellen:

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