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Basisches Abendessen

Bei der basischen Ernährung werden dem Körper hauptsächlich basische Nahrungsmittel zugeführt und auf säurebildende Lebensmittel wird verzichtet. Mineralstoffreiche und pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Obst oder Kräuter, die einen mäßigen Proteingehalt haben, gelten dabei als basenfördernd. Durch diese Art der Ernährung kann man seinen Körper dabei unterstützen, wieder in Balance zu kommen und zu einem gesunden pH-Wert zurückzukehren.

PH-Werte von 0 bis 6,5 werden als sauer bezeichnet, pH-Werte von 7,5 bis 14 als basisch. Ein pH-Wert von 7 gilt als neutral.

Häufige Symptome, wie Müdigkeit, Schlappheit oder auch Kopfschmerzen, Muskelverspannungen und Rückenschmerzen, können Anzeichen dafür sein, dass der Körper übersäuert ist.

Eine basische Ernährung kann dabei helfen, den Körper zu entsäuern und den Säure-Basen-Haushalt wieder in Einklang zu bringen.

Lange Zeit galt, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist und ausgiebig sein sollte, zum Mittag etwas weniger und am wenigsten am Abend. In der heutigen Gesellschaft sind die Gewohnheiten jedoch sehr individuell. Manche haben nach dem Aufstehen selten Appetit, frühstückt kaum und es wird eher am Abend der Teller richtig gefüllt. Andere wiederum kommen arbeitsbedingt erst spät zu einer größeren Mahlzeit. Egal ob es sich um die klassische Ernährungsweise handelt oder aber das Abendessen reichhaltig sein soll – Rezepte für basische Abendessen gibt es viele, so kann ein basisches Abendessen warm oder kalt ausfallen.

 

basisches abendessen

Basisches Abendessen – was ist zu beachten?

Das Abendessen spielt bei einer basischen Ernährung eine große Rolle.

Es kommt auf drei Dinge an: so früh wie möglich, so wenig wie möglich, so wenig Schwerverdauliches wie möglich.

Warum sollte das Abendessen so früh wie möglich sein? Man sagt ca 18 Uhr oder spätestens 19 Uhr. Für viele Menschen ist das aber nur schwer zu ermöglichen, denn nach einem langen Arbeitstag möchte man vielleicht auch mal im Fitnessstudio etwas abschalten und kommt deswegen auch erst gegen 20 Uhr oder 21 Uhr nach Hause.

Trotzdem sollte man versuchen die Uhrzeit einzuhalten, denn unser Stoffwechsel muss nachts Auf-, Ab- und Umbau von Zellen, Muskeln, Nerven und anderen Geweben dienen und damit der Aufrechterhaltung aller Körperfunktionen und der Energieversorgung. Diese ganze Arbeit kann der Stoffwechsel nur dann in Ruhe tun, wenn er nicht noch alles verdauen muss, was wir am Abend zuvor gegessen haben. Ein anderer Grund warum man so früh essen sollte ist, je länger die Pause zwischen Abendessen und Frühstück andauert, umso länger hat der Körper Zeit zum Entgiften. Der Körper leistet Nachts Entgiftungsarbeit. Wenn man dann morgens den Urin pH-Wert anschaut, sieht man das er ist sauer ist und beweist somit die nächtliche Stoffwechselarbeit.

Wenn wir abends früher und weniger essen, ist es nicht nur eine Entlastung für den Stoffwechsel, sondern der Schlaf ist leichter.

Manche Lebensmittel sind schwer verdaulich, wie Rohkost, Pilze, Zwiebeln und Paprika. Wenn man diese Lebensmittel weglässt, kann man das Essen am Abend schon viel besser verstoffwechseln.

Manche Menschen allerdings vertragen Lebensmittel unterschiedlich, deswegen ist es wichtig auf seinen eigenen Körper zu achten und selbst zu sehen, wie der Körper reagiert, wenn man z.B. eine Pizza am Abend isst.

Kohlenhydrate am Abend:

Kohlenhydrate können am Abend schlechter verdaut werden, das liegt daran, dass die Insulinbereitstellung am Abend deutlich schlechte ist als am Mittag. Das heißt Nudeln, Reis, Pizza und auch Kartoffeln, die ohne Eiweiß gegessen werden sollten, da es so besser verdaulich ist.

 

Basisches Abendessen ohne Kohlenhydrate

Ja, es schmeckt lecker, wenn man sich abends nochmal einen Teller Spaghetti kocht oder Reis ist auch ein guter Sattmacher. 

Wenn man sich allerdings basisch ernähren möchte, sind diese Kohlenhydrate für ein basisches Abendessen nicht geeignet. Grund ist, dass der Körper die Kohlenhydrate zu Blutzucker umbaut. Schwimmt davon viel im Blut, läuten die Alarmglocken deiner Bauchspeicheldrüse und sie schüttet vermehrt Insulin aus. Muskel-, Leber- und Fettzellen warten auf diesen Blutzucker. Insulin schließt die Zellen auf und lässt den Blutzucker reinschlüpfen. 

 

Welche unterschiedliche Kohlenhydrate gibt es?

Wovon redet man bei Kohlenhydraten? Es sind die mengenmäßig größten Bestandteile der pflanzlichen Nahrung, von den Zuckern. Bei Zucker denkt man direkt an den üblichen Haushaltszucker, den man zum Kaffee nimmt, der in den Süßigkeiten enthalten ist und auch in vielen Getränken. Doch es gibt zahlreiche Zuckerarten und nicht alle sind für uns von Nachteil. Bei Haushaltszucker meint man Saccharose, einen Zweifachzucker (Disaccharid), der aus Traubenzucker (Glukose) und Fruchtzucker (Fruktose) besteht.

 

Welche Kohlenhydrate sollte man zu sich nehmen?

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt derzeit, dass mindestens  50 Prozent der Nahrung aus Kohlenhydrate bestehen soll, dazu kommen noch mal 30 g Ballaststoffe.

Wichtig zu bedenken ist auch, aus welchen Kohlenhydraten sich das tägliche Essen zusammensetzt. Es macht einen enormen Unterschied, ob Kohlenhydrate in Form von raffiniertem Haushaltzucker ohne die wertvollen Mineralien oder ob man ein Dinkelbrot aus dem ganzen Korn (ein Vollkornbrot) mit seinem Mehrfachzucker zu sich nimmt, mit allen Mineralien und Vitaminen des ganzen Korns.

Haushaltszucker wird schnell abgebaut und macht damit bald wieder hungrig.

Stärke aus dem Getreide wird durch Enzyme (Amylasen) nur langsam in kleinere Zuckereinheiten abgebaut und ist damit vergleichbar mit der Depotwirkung eines Medikamentes. Die Sättigung hält dadurch länger an und der Blutzuckerspiegel hat weniger Stress, weil er konstanter gehalten wird.

Ballaststoffe können gar nicht ganz abgebaut werden und belasten den Blutzuckerspiegel noch weniger.

 

 

Tägliche Routine mit Kohlenhydraten

  1. Obst am besten morgens und keine zu großen Mengen davon, da es am wenigsten lange satt macht.
  2. Morgens oder mittags ein Vollkorngetreide Gericht
  3. Immer Nüsse und Samen zum Frühstück und zum Salat mittags für die optimale Ballaststoffversorgung.
  4. Abends möglichst keine Kohlenhydrate mehr.
  5. Wenn schon Zucker, dann sind Honig, Agavensirup, Dattelzucker und Kokosblütenzucker Alternativen zum gewöhnlichen Haushaltszucker. Agavensirup, Ahornsirup und Kokosblütensirup werden sogar basisch verstoffwechselt.

 

Abendessen basisch

basisches abendessen ohne kohlenhydrate

Welche Gerichte kann man ohne Bedenken am Abend essen? Eine leckere Gemüsecremesuppe, einem Curry oder italienischer Antipasti mit Auberginen, Zucchini und Knoblauch. Ebenso eignen sich Kartoffelgerichte (ohne Eiweiß) prima für ein basisches Abendessen.

Gefüllte Kartoffeln mit einer Avocado Creme sind zum Beispiel nicht nur schmackhaft, sondern ist auch für ein basisches Abendessen schnell zubereitet. Natürlich kann man auch ganz individuell das Abendessen zusammenstellen oder basisches Abendessen kalt genießen.

Es gibt also viele Möglichkeiten ein Abendessen basisch zuzubereiten, von dem man satt werden kann, das aber nicht zu schwer im Magen liegt. Die wichtigsten ist auf jeden Fall, auf Lebensmittel zu verzichten, die den Körper übersäuern. Auch sollte man nicht zu spät essen und eher auf kleinere Portionen zu setzen.

Stattdessen Lebensmittel wählen, die gut zu verdauen sind. Wenn man abends aufgrund der Arbeitszeiten keine Möglichkeit hat, früh zu essen, sollte man umso bewusster im mit den Nahrungsmitteln umgehen und zu leicht verdaulicher Kost greifen.

Man sollte immer auf den Körper hören, denn er weiß am besten, was man verträgt und was nicht. Der Sinn einer basenreichen Ernährung ist es nicht, Lebensmittel zu verbieten, sondern ein Gefühl dafür zu entwickeln, was dem Körper guttut und was nicht.

Top 10 basische Gemüsesorten

  • Blumenkohl
  • Brokkoli
  • Gurken
  • Karotten
  • Kartoffeln
  • Kohlrabi
  • Lauch
  • Sellerie
  • Spargel
  • Spinat
  • Tomaten
  • Zucchini

 

Basisches Abendessen Rezepte