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Cholesterin: Schwindelgefühl

Cholesterin ist ein wichtiger Bestandteil unserer Körperzellen und an verschiedenen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt, besonders für den Fettstoffwechsel ist Cholesterin notwendig. Allerdings kann der Körper nur 25 % des Cholesterins über die Nahrung aufnehmen. Der Rest wird von der Leber produziert. Solltest Du zu wenig Cholesterin zu Dir nehmen, kann Dein Körper also im Normalfall problemlos die Cholesterinproduktion ankurbeln. Solltest Du wiederum zu viel Cholesterin mit der Nahrung aufnehmen, ist auch hier der Körper in der Lage, den Überschuss auszugleichen, indem die Leber ihre Produktion einstellt. Dennoch kommt es manchmal durch einen ungesunden Lebensstil zu einem Cholesterinüberschuss.

Somit spielt der Cholesterinspiegel eine wichtige Rolle, wenn es um das Thema gesunde Ernährung geht. Denn zu hohe Cholesterinwerte können schwere Folgen für die Gesundheit haben. Doch was ist der Cholesterinspiegel eigentlich? Wie lässt sich der Cholesterinspiegel regulieren? Und auf welche Lebensmittel solltest Du setzen, wenn Du erhöhte Cholesterinwerte hast? Im folgenden Beitrag erklären wir Dir, welche Auslöser es für einen zu hohen Cholesterinspiegel gibt, auf welche Symptome Du achten solltest und mit welchen Hausmitteln Du Dein Cholesterinwerte senken kannst.

 

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Was ist Cholesterin?

Der Stoff Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz (Lipidmolekül) und als Bestandteil unserer Zellmembranen lebenswichtig für den menschlichen Organismus. Der Körper deckt seinen Bedarf an Cholesterin über die Produktion in der Leber und über die Nahrungsaufnahme. Die täglich benötigte Menge an Cholesterin von 0,5-1 g kann der menschliche Körper zu etwa 90 Prozent selbst produzieren. Nur ein Viertel des Gesamtcholesterins wird über Lebensmittel aufgenommen. Insofern lässt sich mit einer gesunden Ernährung Einfluss auf den Cholesterinspiegel nehmen, jedoch nur begrenzt.

Cholesterin ist ein im Blut zirkulierender Stoff und beteiligt sich an verschiedenen Stoffwechselvorgängen im Körper, besonders für den Fettstoffwechsel ist Cholesterin notwendig. Aber auch am Aufbau der Zellmembran sowie an vielen Stoffwechselvorgängen des Gehirns ist Cholesterin beteiligt. Zudem ist Cholesterin ein wichtiger Ausgangsstoff für die Produktion von Gallensäuren zur Fettverdauung sowie für die Bildung von Vitamin D und einigen Hormonen (Östrogen, Testosteron und Cortisol).

Damit Cholesterin im Blut transportiert werden kann, verbindet sich der Stoff mit wasserlöslichen Eiweißstoffen. Die daraus entstehenden Lipoproteine erfüllen verschiedene Aufgaben im Körper. Eingeteilt werden sie – abhängig von ihrem Lipid- bzw. Proteinanteil – nach ihren unterschiedlichen Dichten in:

  • Very-Low-Density-Lipoproteine(VLDL)
  • Low-Density-Lipoproteine (LDL)
  • High-Density-Lipoproteine (HDL)

Je höher der Lipid-Anteil im Cholesterin ist, desto geringer ist die Dichte und desto schädlicher die Verbindung. Das VLDL ist eine Vorstufe des LDL. Während das LDL aufgrund seines großen Lipid-Gehalts auch als „schlechtes Cholesterin“ betitelt wird, ist das HDL wegen seines geringeren Anteils als „gutes Cholesterin“ bekannt. Hohe HDL-Werte bzw. ein gutes Verhältnis zwischen Gesamt-/LDL-Cholesterin und HDL-Cholesterin wirken sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus.

 

Hohes Cholesterin: Ursache

Ein erhöhter Cholesterinspiegel lässt sich auf verschiedene Gründe zurückführen:

  • ungesunde Ernährung
  • Erbliche Veranlagung
  • Bewegungsmangel
  • Übergewicht
  • Erkrankungen
  • Bestimmte Medikamente
  • Schwangerschaft
  • Wechseljahre
  • Rauchen

Falsche Ernährung in Kombination mit mangelnder Bewegung sind jedoch in über 70% aller Fälle der Grund für erhöhte Cholesterinwerte. Ein erhöhter Cholesterinspiegel lässt meist auf eine cholesterinreiche Ernährung mit zu vielen gesättigten Fettsäuren und zu wenigen Ballaststoffen und Omega-3 Fettsäuren zurückführen. Übergewicht ist somit inzwischen ein häufiger Auslöser für einen erhöhten Cholesterinspiegel. Ein erhöhter Cholesterinspiegel durch Stress ist ebenfalls eine bekannte Ursache.

Allerdings kann sich ein hoher Cholesterinwert auch auf Gendefekte zurückführen lassen, dieser Defekt löst im Erbgut erhöhte Blutfettwerte aus. Somit ist der erhöhte Cholesterinspiegel familiär bedingt. Man spricht in dem Fall auch von einer familiären Hypercholesterinämie. Das heißt: Aufgrund einer erblichen Veranlagung kann man anfälliger für das Auftreten von Hypercholesterinämie sein.

Zudem können zahlreiche Krankheiten einen Auslöser für die erhöhten Cholesterinwerte darstellen. So kann die Unterfunktion der Schilddrüse, Leber- oder Nierenerkrankungen oder ein Gallengangsverschluss zu einer Verzögerung des Cholesterinabbaus und somit zu einem steigenden Cholesterinspiegel führen.

Ebenso können die Einnahme bestimmter Medikamente sowie hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren oder während einer Schwangerschaft zur Hypercholesterinämie führen. Auch die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus kann einen Risikofaktor für einen erhöhten Cholesterinspiegel darstellen. Diabetes mellitus Patienten sollten daher ihren Cholesterinspiegel regelmäßig überprüfen lassen.

Des Weiteren können Magersucht, Nikotin oder ein erhöhter Alkoholkonsum zu einem erhöhten Cholesterinwert führen. Doch auch Medikamente wie Anabolika, Betablocker, Antidepressiva oder Kortison können den Cholesterinspiegel erhöhen. Auch Alkohol-und Tabakkonsum kann die Blutfette beeinträchtigen, indem das „schlechte Cholesterin“ ansteigt und das „gute Cholesterin“ sinkt.

 

Erhöhte Cholesterinwerte: Symptome

Ein zu hoher Cholesterinspiegel löst üblicherweise keine Beschwerden aus und wird daher gerne als „silent Killer“ bezeichnet. Er bleibt meist lange Zeit unentdeckt und macht sich nicht durch typische, spürbare Symptome bemerkbar, kann jedoch lebensgefährlich sein, denn das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen nimmt mit einem steigenden Cholesterinspiegel erheblich zu. Meist wird ein erhöhter Cholesterinspiegel erst dann festgestellt, wenn sich bereits erste Beschwerden und Folgeerkrankungen wie Durchblutungsstörungen, ein Herzinfarkt oder Schlaganfälle bemerkbar machen.

Wenn die Zellen im Körper das gelieferte LDL-Cholesterin nicht aufnehmen, dann lagert es sich im Blut und an den Gefäßwänden an. Dies führt mit der Zeit dazu, dass die Gefäße weniger flexibel werden. Es bildet sich eine sogenannte Arteriosklerose. Aber was ist Arteriosklerose? Und was sind Arteriosklerose Risikofaktoren?

Eine Arteriosklerose ist eine Arterienverkalkung, die zu einer verminderten Blutzufuhr zum Herzen führen kann und für Schmerzen in der Brust, unter Angina Pectoris bekannt, verantwortlich ist. In erster Linie treten sie bei Anspannung oder Stress auf. Den Sauerstoff, den das Herz in dieser Situation benötigt, kann nicht zugeführt werden, wodurch es zu einem Druckgefühl und Schmerzen in der Brust kommen kann. Andere mögliche Signale sind u.a. eine ungewöhnliche Müdigkeit, Kurzatmigkeit, Schweißausbrüche und Übelkeit. Auch Schwindel durch hohen Cholesterin Spiegel ist ein weit verbreitetes Symptom. Im Gehirn kann die Arteriosklerose z.B. zu Koordinationsproblemen oder dem Verlust des Sehvermögens führen.

In manchen Fällen können auch Fetteinlagerungen in der Haut oder Cholesterineinlagerungen an den Augenlidern Anzeichen für einen erhöhten Cholesterinspiegel sein. Solche Fett- und Cholesterineinlagerungen können jedoch zum Teil auch bei gesunden Menschen auftreten. Manche Menschen hingegen haben trotz hoher Cholesterinwerte gute Gefäße und deshalb nur ein geringeres Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. In dem Fall ist ein erhöhter Cholesterinspiegel unbedenklich. Andere Menschen wiederum leiden trotz eines normalen Cholesterinspiegels bereits an massiven Ablagerungen und Verkalkungen der Gefäße. In diesem Fall besteht dann auch bei einem leicht erhöhten Cholesterinspiegel ein höheres Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu bekommen.

Je älter der Mensch wird und je ungesünder er lebt, desto anfälliger sind die Wände der Blutgefäße für Entzündungen. Der sicherste Weg herauszufinden, ob man einen erhöhten Cholesterinspiegel hat, stellt somit die professionelle Cholesterinmessung dar. Besonders Risikogruppen wie Raucher, Diabetiker, Personen mit Adipositas oder mit Schilddrüsenunterfunktion sollten auf eine gesunde Ernährung mit ausreichend Bewegung achten. Doch was ist zu tun, wenn das Cholesterin in die Höhe schießt und welche vorbeugenden Maßnahmen kann man treffen? Was senkt den Cholesterinspiegel?

 

Cholesterin senken: Hausmittel

cholesterin senken hausmittel

Wenn Betroffene ihren Lebensstil ändern, können sie auf diese Weise ihr Cholesterin natürlich senken. Wir erklären Dir, mit welchen Tipps und Hausmitteln Du Deine Blutfettwerte senken kannst.

Cholesterin senken: Ernährung

Du bist, was Du isst – da Cholesterin dem Körper über Nahrungsmittel zugeführt wird, kann sich eine cholesterin- und fettreduzierte Ernährung positiv auf die LDL-Cholesterinwerte auswirken. Denn hauptsächlich gesättigte Fettsäuren können den Cholesterinspiegel erhöhen. Aber welche Lebensmittel senken Cholesterinwerte? Um einen gesunden Cholesterinspiegel beizubehalten, reicht es meist schon, auf eine gesunde Ernährung zu achten. Sind die Cholesterinwerte zu hoch, lohnt es sich, zunächst einen Blick auf die tägliche Ernährung zu werfen. Wer auf eine frische, ballaststoffreiche Ernährung setzt, unterstützt die Ausscheidung von überflüssigem Cholesterin und fördert eine gesunde Verdauung.

Der Fokus sollte somit auf pflanzlichen Lebensmitteln mit ungesättigten Fettsäuren liegen. Generell sollten Menschen mit schlechten Cholesterinwerten Fett nicht komplett weglassen, sondern lieber gesättigte Fette durch ungesättigte ersetzen. Es gibt sogar bestimmte Lebensmittel, die das Cholesterin besonders gut senken können. Wir verraten Dir, welche Lebensmittel cholesterinhemmend wirken können:

  • Äpfel: „An apple a day keeps the doctor away“ – lautet zurecht die bekannte Regel. Denn wer zwei Äpfel pro Tag isst, kann durchaus erhöhte Cholesterinwerte senken. Woran liegt das? Äpfel sind reich an Ballaststoffen (Pektinen), welche die Gallensäure im Darm binden, die anschließend ausgeschieden wird. Um neue Gallensäure produzieren zu können, greift die Leber somit auf Cholesterin aus dem Blut zurück, wodurch der Cholesterinspiegel automatisch sinkt.
  • Avocados: Avocados enthalten vor allem einfach ungesättigte Fettsäuren, welche den Cholesterinspiegel sowie das gesundheitsschädliche LDL-Cholesterin verringern können.
  • Walnüsse: Walnüsse könne dabei helfen, den Fettstoffwechsel zu verbessern und den Anteil an LDL-Cholesterin im Blut zu senken. Denn die gesunden Nüsse sind reich an ungesättigten Fettsäuren. Eine Handvoll Walnüsse pro Tag ist optimal.
  • Tomaten: Tomaten enthalten den Farbstoff Lycopin, der nicht nur dafür sorgt, dass die Tomate rot ist. Er steigert zudem den HDL-Cholesterin-Gehalt im Blut und kann so dabei unterstützen, dass sich Cholesterin nicht in den Wänden der Blutgefäße einlagert. Damit der Körper Lycopin noch besser aufnehmen kann, sollten die Tomaten vor dem Verzehr erhitzt werden. 
  • Knoblauch: Knoblauch enthält die Aminosäure Alliin, welche sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken und die Bildung von schlechtem Cholesterin hemmen kann.
  • Ingwer: Die Gingerole (Scharfstoffe) der Ingwerwurzel machen sie zu einem natürlichen Cholesterinsenker. Sie tragen dazu bei, dass Cholesterin verstärkt in Gallensäure umgewandelt und ausgeschieden wird.
  • Lachs: Fettreiche Fische wie Lachs, Hering oder Thunfisch enthalten eine große Menge an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Diese können den LDL-Cholesterinspiegel verringern. Empfohlen wird ein bis zweimal pro Woche Fisch zu essen.
  • Grüner Tee: Grüner Tee enthält nicht nur Bitter-und Gerbstoffe, sondern auch sogenannte Saponine. Saponine können Cholesterin aus der Nahrung im Darm binden und so den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen. Auch Gerbstoffe können die Aufnahme von Fetten aus der Nahrung hemmen.
  • Olivenöl: Olivenöl enthält neben ungesättigten Fettsäuren auch sekundäre Pflanzenstoffe, welche den LDL-Cholesterin-Gehalt im Blut reduzieren können. Allerdings sollte das Öl kaltgepresst sein und auch nicht erhitzt werden, da durch die Hitze viele gesunde Nährstoffe verloren gehen.
  • Zartbitterschokolade: Schokolade mit einem hohen Kakaogehalt enthalten Flavonoide. Die sekundären Pflanzenstoffe können helfen, den Cholesterinspiegel zu senken. Empfohlen wird Schokolade mit mindestens 70 % Kakaogehalt.

 

Cholesterin senken: Bewegung

Körperliche Betätigung verbessert nicht nur Ihr Wohlbefinden, Ihren Blutdruck und Ihren Zuckerstoffwechsel, sondern beeinflusst auch Ihren Cholesterinspiegel günstig. Empfohlen wird pro Woche mindestens 3 mal 20 Minuten mittlere Belastung, es darf aber durchaus auch mehr sein. Belastung bedeutet, dass das Herz-Kreislauf-System richtig beansprucht wird und Sie mehr atmen müssen. Nur mit dem Hund spazieren zu gehen, reicht also nicht.

Bei Personen mit starkem Übergewicht (Bodymassindex BMI über 30) führt eine Gewichtsabnahme zu einer Verbesserung des gesamten Stoffwechsels und damit auch des Cholesterinspiegels. Den BMI berechnen Sie mit der Formel Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch Körpergrösse in Metern zum Quadrat. Bequeme BMI-Rechner finden sich ebenfalls im Internet.

 

Cholesterin senken: Reduzierter Nikotin- und Alkoholkonsum

Schlechte Gewohnheiten, wie Rauchen oder erhöhter Alkoholkonsum, können sich negativ auf den Cholesterinspiegel auswirken. Ein reduzierter Nikotin-und Alkoholkonsum kann Dein HDL-Cholesterin erhöhen und das Risiko für Krebs-und Herzerkrankungen senken.

 

Fazit: Erhöhtes Cholesterin

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, um Cholesterin zu senken. Schon einige dieser Tipps zu befolgen, kann erhebliche Erfolge bewirken und auch zu anderen gesundheitlichen Vorteilen, wie mehr Wohlbefinden und Gewichtsreduktion führen. Bevor man demnach versucht, den Cholesterinspiegel mit Medikamenten zu senken, sollte über die Änderung des Ernährungs- und Lebensstils nachgedacht werden. Das bedeutet: Fokus auf eine ausgewogene, fett- und kalorienreduzierte Ernährung, ausreichend Bewegung sowie wenig Nikotin und Alkohol.

Wenn die alleinige Umstellung auf eine gesunde Ernährung  und mehr Bewegung nicht ausreicht, um den Cholesterinspiegel nachhaltig zu verbessern, ist eine medikamentöse Therapie zu empfehlen. Die Bandbreite von cholesterinsenkenden Wirkstoffen ist inzwischen sehr groß. Sogenannte Cholesterinsenker können dabei helfen, den Cholesterinspiegel bei Patienten mit einer angeborenen Fettstoffwechselstörung zu senken. Cholesterinsenker sind jedoch nur eine unterstützende Maßnahme und sollten in Kombination mit einer gesunden Ernährung und Lebensweise genommen werden.

 

Quellen & Verweise

https://www.donna-magazin.de/gesundheit/ratgeber/cholesterinwerte-senken/

https://www.cholesterin-neu-verstehen.de/folgen

https://www.luks.ch/newsroom/cholesterinspiegel-auf-natuerliche-art-senken-geht-das#:~:text=Essen%20Sie%20Speisen%2C%20die%20viel,%2C%20Kartoffeln%2C%20Obst%20und%20Vollkornbrot

https://www.dokteronline.com/de/blog/erhoehter-cholesterinspiegel-die-symptome/