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✔️ Alle BitterLiebe-Inhalte werden durch unsere Ernährungswissenschaftler_innen, Ärzt_innen und Heilpraktiker_innen sorgfältig überprüft.

So wichtig sind Enzyme für Deine Verdauung

enzyme verdauung

Wir reden vielleicht nicht so gerne darüber, aber die Verdauung ist ein lebenswichtiger Prozess. Nur durch sie erhält unser Körper die notwendigen Nährstoffe, um zu funktionieren. Läuft hier etwas nicht rund, kann das jede Menge Beschwerden verursachen. Ein guter Grund also, das Thema etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Was gehört zu einer guten Verdauung dazu? Selbstverständlich kommen hier mehrere Faktoren zusammen, aber Enzyme spielen eine wirklich entscheidende Rolle. Diese biologischen Katalysatoren sind von unschätzbarer Bedeutung, da sie die Verdauung von Nahrungsmitteln in ihre essenziellen Bestandteile ermöglichen. Im folgenden Artikel werden wir die "Arbeitsweise" von Enzymen zur Verdauung für Dich beleuchten. Gemeinsam tauchen wir in die Welt dieser winzigen, aber wichtigen Moleküle ein und erfahren, wie sie unseren Körper unterstützen.

 

Was sind Verdauungsenzyme? – Wirkung & Funktion verständlich erklärt

Verdauungsenzyme sind spezialisierte Proteine, die im Verdauungstrakt produziert werden. Sie sorgen dafür, dass unser Körper alle Nahrungsmittel in ihre kleinsten Bestandteile aufspalten kann. Auf diese Weise werden aus komplexen Nahrungsmolekülen einfachere und leichter absorbierbare Formen. Und nur so ist es Deinem Körper möglich, die Nährstoffe aus der aufgenommenen Nahrung effizient zu nutzen.

Im Detail arbeiten die Enzyme folgendermaßen: Jedes Verdauungsenzym ist auf einen bestimmten Nährstofftyp spezialisiert. Zum Beispiel spaltet das Amylasen-Enzym Kohlenhydrate, Proteasen spalten Proteine und Lipasen Fette. Jedes Enzym hat dafür eine einzigartige dreidimensionale Struktur, die als "aktive Stelle" bezeichnet wird. Diese aktive Stelle passt genau zu den Molekülen des Substrats, das es spalten soll. Das passende Substratmolekül (z. B. ein Stück Kohlenhydrat oder Protein) wird nun an die aktive Stelle des Enzyms gebunden. Diese Bindung ist hochspezifisch, ähnlich wie ein Schlüssel, der nur in ein bestimmtes Schloss passt. Sobald das Substrat an das Enzym gebunden ist, erleichtert das Enzym genau die chemischen Reaktionen, die die Bindungen zwischen den Molekülen im Substrat aufbrechen. Dieser Prozess nennt sich Hydrolyse.

Nach der Spaltung des Substrats durch das Enzym entstehen kleinere Moleküle, die leichter vom Körper aufgenommen werden können. Zum Beispiel werden Kohlenhydrate zu Zucker, Proteine zu Aminosäuren und Fette zu Fettsäuren und Glycerin aufgespalten. Das Tolle daran: Das Enzym bleibt während des Prozesses unverändert und kann somit eine große Menge Substratmoleküle nacheinander spalten. Die Aktivität der Enzyme für die Verdauung wird allerdings streng reguliert. Schließlich muss Dein Körper sicherstellen, dass sie nur dann aktiv sind, wenn Nahrung im Verdauungstrakt vorhanden ist. Dies geschieht durch hormonelle Signale, die die Freisetzung von Enzymen zur Verdauung aus Drüsen wie der Bauchspeicheldrüse und dem Darm stimulieren.

 

Warum sind Enzyme für die Verdauung so wichtig?

verdauung enzyme

Du fragst Dich, warum Du für Deine Verdauung Enzyme brauchst? Natürliche Verdauungsenzyme sind von entscheidender Bedeutung für Deine Gesundheit und das reibungslose Funktionieren Deines Körpers – aus mehreren Gründen. Zum einen ermöglichen Enzyme, wie eben bereits genauer erläutert, Nahrung in ihre Bestandteile zu zerlegen, z. B. Kohlenhydrate in Zucker oder Proteine in Aminosäuren. Nur in dieser Form können die Nährstoffe effizient über die Darmwand in den Blutkreislauf aufgenommen werden. Durch die Aufspaltung von Nahrungsmitteln in einfache Zucker (wie Glukose) ermöglichen Enzyme zusätzlich die Freisetzung von Energie. Diese wird benötigt, um unsere täglichen Aktivitäten auszuführen – von den grundlegenden Funktionen unseres Organismus bis hin zu sportlichen Höchstleistungen.

Darüber hinaus sind die Aminosäuren, die aus der Verdauung von Proteinen resultieren, wichtige Bausteine für die Bildung neuer Zellen, für die Reparatur von Gewebeschäden und für die Aufrechterhaltung der Zellfunktion. Für die Gesundheit von Haut, Gehirn und Organen sind vor allem Lipasen verantwortlich. Sie spalten Fette in Fettsäuren und Glycerin auf, sodass Dein Körper fettlösliche Vitamine (wie Vitamin A, D, E und K) und essentiellen Fettsäuren aufnehmen kann. Und last but not least unterstützt ein gesundes Verdauungssystem natürlich Dein Immunsystem bei der Abwehr von Krankheitserregern und der Vermeidung von Infektionen. Nun ist Dir sicher klar, warum für Deine Verdauung Enzyme so wichtig sind.

Achtung: Wenn das Verdauungssystem nicht ausreichend Enzyme produziert oder wenn diese Enzyme nicht ordnungsgemäß funktionieren, können Probleme wie Blähungen, Durchfall, Verstopfung und Nährstoffmangel auftreten. Leidest Du unter solchen Beschwerden, solltest Du einen Arzt aufsuchen und mit ihm mögliche Gegenmaßnahmen besprechen.

 

Welche Verdauungsenzyme gibt es?

Ein paar Enzyme haben wir bereits angesprochen. Nun möchten wir etwas genauer auf deren Funktion eingehen. Ganz wichtig zu wissen: Es gibt verschiedene Arten von Verdauungsenzymen, die verschiedene Arten von Nährstoffen abbauen. In der Regel produziert Dein Körper all diese Enzyme selbst, beispielsweise in der Bauchspeicheldrüse. Hierbei kann es aber natürlich, aus verschiedenen Gründen, zu einer Mangelversorgung kommen. Bestimmte Drüsenerkrankungen, aber auch Stress oder eine unausgewogene Ernährung führen eventuell dazu, dass Dein Körper gewisse Enzyme zur Verdauung nicht mehr in ausreichender Menge produziert. Wie Du das erkennst und was dann zu tun ist, das zeigen wir Dir gleich. Hier erstmal ein kurzer Überblick über die unterschiedlichen Enzyme für die Verdauung/Nahrungsaufspaltung.

 

Enzyme und Verdauung einfach erklärt:

  • Amylasen sind die sogenannten Kohlenhydrate-Enzyme. Sie wandeln Kohlenhydrate in einfache Zucker wie Glukose und Maltose um und werden im Speichel (Stichwort: Enzyme im Mund) sowie in der Bauchspeicheldrüse produziert.
  • Proteasen zerlegen Proteine in kleinere Peptide und schließlich in Aminosäuren. Die Hauptprotease in der Magensäure ist Pepsin, während die Bauchspeicheldrüse Enzyme wie Trypsin und Chymotrypsin herstellt.
  • Lipasen spalten Fette oder Lipide in Fettsäuren und Glycerin auf. Diese Enzyme werden hauptsächlich in der Bauchspeicheldrüse produziert.
  • Als Nukleasen bezeichnet man Enzyme, die Nukleinsäuren wie DNA und RNA abbauen, um Nukleotide freizusetzen. Diese Enzyme sind wichtig für die Verdauung von Nukleinsäuren in der Nahrung und werden in verschiedenen Bereichen des Verdauungstrakts produziert.
  • Laktase, Saccharase und Maltase sind spezialisiert auf die Verdauung von verschiedenen Zuckern, wie Laktose (Milchzucker), Saccharose (Tafelzucker) und Maltose (Malzzucker). Sie spalten diese Zucker in einfachere Zuckerarten auf, die vom Körper aufgenommen werden können.
  • Sogenannte Peptidasen bauen Peptide weiter in kleinere Aminosäureketten ab, um eine vollständige Verdauung von Proteinen zu ermöglichen. Sie werden im Dünndarm hergestellt.
  • Gallensalze sind zwar keine Enzyme im eigentlichen Sinne, spielen aber eine wichtige Rolle bei der Fettverdauung. Sie werden von der Leber produziert und in der Gallenblase gespeichert, bevor sie in den Dünndarm freigesetzt werden. Dort helfen sie, Fetttröpfchen zu emulgieren und die Enzyme besser mit den Fettmolekülen in Kontakt zu bringen.

Diese Verdauungsenzyme-Übersicht zeigt Dir: Die hoch spezialisierten Enzyme arbeiten perfekt zusammen, um die Nahrung, die Du zu Dir nimmst, in ihre Grundbausteine zu zerlegen. Denn erst dann können die in ihr enthaltenen Nährstoffe vom Dünndarm aufgenommen werden. Die richtige Funktion und Koordination dieser Enzyme sind daher für Deine Gesundheit und Dein Wohlbefinden enorm wichtig. Hast Du zu wenig Verdauungsenzyme, kann das somit neben Verdauungsproblemen auch einen Nährstoffmangel verursachen. Im nächsten Abschnitt zeigen wir Dir, wie Du erkennst, wenn Deiner Verdauung Enzyme fehlen – und wie Du diesem Mangel entgegenwirken kannst.

 

Verdauungsenzyme-Mangel: Symptome erkennen & die Ursache beseitigen

Ein Mangel an Enzymen kann sich durch verschiedene Symptome bemerkbar machen. So können beispielsweise Blähungen auf ein Fehlen an ausreichend Verdauungsenzymen hinweisen, da unverdaute Nahrung im Darm fermentiert und Gase freisetzt. Auch Magenkrämpfe, Bauchschmerzen oder einen stark aufgeblähten Bauch direkt nach dem Essen solltest Du weiter beobachten. Ebenso ein Hinweis auf eine durch Enzymmangel gestörte Verdauung können Durchfall oder Verstopfung sein. So reizt unverdaute Nahrung eventuell Deinen Darm und führt zu Durchfall, ebenso wie ein Mangel an bestimmten Fettverdauungs-Enzymen gegebenenfalls eine Verstopfung begünstigt, da Fett die Darmbewegung verlangsamen kann. Wenn Deine Verdauung zwar funktioniert, Dein Körper im Zuge dessen aber nicht ausreichend Nährstoffe aufnehmen kann, bemerkst Du dies unter Umständen durch einen Gewichtsverlust. Achte also darauf: Sobald Du ordentlich isst und trotzdem abnimmst, ist vielleicht die Nahrungsaufspaltung durch Deine Enzyme gestört.

Sobald Du vermutest, dass es Dir an Enzymen mangelt, solltest Du aktiv werden. Dein Arzt wird verschiedene Tests durchführen, um Genaueres festzustellen. So können Blut- und Stuhluntersuchungen auf bestimmte Enzymmängel hinweisen. Folgende Maßnahmen sind dann möglich:

  1. Enzympräparate einnehmen: In einigen Fällen können Enzympräparate helfen, den Mangel auszugleichen. Diese Präparate enthalten die fehlenden Enzyme und werden vor oder während der Mahlzeiten eingenommen, um die Verdauung zu beschleunigen.
  2. Ernährung umstellen: Dein Arzt oder Ernährungsberater kann Dir eine Ernährungsumstellung empfehlen, um die Symptome zu lindern und die Verdauung zu regulieren. Dies kann die Reduzierung von schwer verdaulichen Lebensmitteln sowie die Einführung von leichter verdaulichen Alternativen umfassen. Auf diese Weise bringst Du Deine Verdauung ganz natürlich wieder ins Gleichgewicht.
  3. Auslöser vermeiden: Wenn Du – beispielsweise durch das Führen eines Ernährungstagebuchs – herausfindest, dass bestimmte Lebensmittel Deine Symptome verschlimmern, solltest Du diese natürlich meiden. Wird es besser, hast Du den "Übeltäter" und kannst dann gezielt weitere Maßnahmen ergreifen. Zum Beispiel sollten Menschen mit Laktasemangel auf laktosehaltige Lebensmittel verzichten.