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✔️ Alle BitterLiebe-Inhalte werden durch unsere Ernährungswissenschaftler_innen, Ärzt_innen und Heilpraktiker_innen sorgfältig überprüft.

Alles Wissenswerte über Enzympräparate

enzympräparate

Enzympräparate haben sich seit vielen Jahren als Nahrungsergänzungsmittel bewährt. Sie können beispielsweise Deine Verdauung sowie die dabei stattfindende Nährstoffaufnahme unterstützen oder auch Dein Immunsystem stärken. Dadurch steigern sie Dein Wohlbefinden und gleichzeitig Deine Lebensqualität. Klingt gut, oder? Tauchen wir also gemeinsam ein wenig in die Welt der Enzyme ein und entdecken, wie sie unsere Gesundheit positiv beeinflussen können. Wir möchten Dir im folgenden Artikel zeigen, welche Enzyme es zum Einnehmen gibt, wie sie wirken und bei welchen Beschwerden sie Dir helfen können.

 

Was sind Enzympräparate und bei welchen Beschwerden helfen sie Dir?

Unser Lebensstil macht es uns teilweise nicht so leicht, uns wirklich gesund zu ernähren. Manchmal muss es schnell gehen und dann bleiben wichtige Grundregeln der Ernährung auf der Strecke. Gerade dann können Enzympräparate hilfreich sein und Deinen Körper unterstützen, z. B. bei der Verdauung sowie einer optimalen Nährstoffaufnahme. Denn in der Regel fördern Enzympräparate die Verdauung und somit das Wohlbefinden nach dem Essen, indem sie die Aufspaltung der verspeisten Nahrungsmittel unterstützen.

Zu dem Verdauungs-Enzymmix gehören meistens Proteasen (zur Verdauung von Proteinen), Lipasen (zur Verdauung von Fetten) und Amylasen (zur Verdauung von Kohlenhydraten). Einige Präparate können auch andere Enzyme wie Laktase (zur Verdauung von Milchzucker) oder Cellulasen (zur Verdauung von Ballaststoffen) enthalten. Du kannst diese Enzyme einnehmen, z. B. als Pulver oder in Kapselform, um ein angenehmes Bauchgefühl zu fördern. Aus diesem Grund werden Enzympräparate oft von Menschen verwendet, die Verdauungsprobleme wie Blähungen, Durchfall oder Verstopfung haben. Aber auch Menschen mit Nahrungsmittelintoleranzen, wie Laktose- oder Glutenunverträglichkeit, können von dem passenden Enzympräparat profitieren. In diesem Fall unterstützen die enthaltenen Enzyme die Verdauung der jeweiligen Substanzen. Beispielsweise kann das Laktase-Enzym bei Menschen mit Laktoseintoleranz helfen, Milchprodukte besser zu verarbeiten. Hierauf werden wir später noch etwas genauer eingehen.

Enzympräparate werden darüber hinaus auch zur Behandlung von entzündlichen Erkrankungen wie Arthritis eingesetzt. Proteolytische Enzyme, wie Bromelain und Papain, können Entzündungen reduzieren und Schmerzen lindern. Sie werden daher oft als Enzympräparate gegen Entzündungen als Ergänzung zur herkömmlichen Therapie verwendet. Ebenso kann die Wundheilung von einer begleitenden Enzymtherapie profitieren. Vor allem Protease-Enzyme können die Wundheilung fördern, da sie helfen, abgestorbene Gewebeteile zu entfernen und die Bildung von neuem Gewebe zu unterstützen. Bei Atemwegserkrankungen wie Bronchitis und Sinusitis können Enzympräparate dazu beitragen, den Schleim zu verflüssigen und den Heilungsprozess zu beschleunigen.

UNSER TIPP: Enzympräparat eignen sich auch hervorragend zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems. Sie können die Aktivität von Immunzellen fördern und so dazu beitragen, Infektionen abzuwehren.

 

Welche Enzympräparate gibt es?

enzyme einnehmen

Jetzt nehmen wir die Enzympräparate unter die Lupe. Es gibt tausende verschiedene Enzyme mit jeweils ganz spezifischen Aufgaben und Wirkungen. Da ist es nicht verwunderlich, dass (fast) unzählige Enzympräparate zur Ernährung auf dem Markt erhältlich sind. Diese Präparate enthalten meist einen Mix von Enzymen, der Dir bei unterschiedlichen Beschwerden helfen kann. Dabei können die enthaltenen Enzyme sowohl künstlich hergestellt als auch tierischen oder pflanzlichen Ursprungs sein. Wir möchten hier vor allem auf natürliche Enzympräparate eingehen, die sehr gut zur Unterstützung der Verdauung eingesetzt werden können. Enzympräparate mit natürlichen Verdauungsenzymen enthalten beispielsweise eine Mischung von Proteasen, Lipasen und Amylasen, die helfen, Proteine, Fette und Kohlenhydrate in Nahrungsmitteln abzubauen.

Die 4 wichtigsten Enzyme zur Verdauungsförderung:

  1. Beim Abbau von Proteinen spielen Proteasen eine entscheidende Rolle. Zwei bemerkenswerte pflanzliche Enzyme sind Papain, das aus der Papaya-Frucht gewonnen wird, und Actinidin, das in Kiwis vorkommt. Beide tragen dazu bei, Proteine in kleinere Fragmente wie Peptide und Aminosäuren zu zerlegen. Das ermöglicht es dem Körper, die Proteine aus der Nahrung in eine Form umzuwandeln, die im Darm aufgenommen und in den Blutkreislauf transportiert werden kann. Neben Papain und Actinidin kann auch Bromelain die Verdauung fördern. Es wird aus der Ananas gewonnen, ist ebenfalls ein proteinspaltendes Enzym und kann zusätzlich noch bei der Linderung von Entzündungen hilfreich sein.
  2. Lipasen sind eine weitere Gruppe von Enzymen, die unsere Aufmerksamkeit verdienen. Ihr Hauptgebiet ist der Abbau von Fetten oder Lipiden. Dabei spalten Lipasen diese Fette oder Lipide in ihre Bestandteile auf, nämlich Fettsäuren und Glycerin. Nur so ist Deinem Körper die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen wie Vitamin A, D, E und K möglich. Und genau diese Vitamine sind für verschiedene Körperfunktionen lebenswichtig, einschließlich des Immunsystems, der Knochengesundheit und der Sehkraft. Pflanzliche Lipasen werden aus Extrakten von Sojabohnen gewonnen.
  3. Den Abbau von Kohlenhydraten übernehmen die Amylasen. Damit sind sie ein wichtiger Bestandteil der Stärkeverdauung, denn sie tragen dazu bei, komplexe Kohlenhydrate in einfachere Zucker umzuwandeln, was für die Verdauung und Energiegewinnung entscheidend ist. Genauer gesagt: Die Verdauung von Kohlenhydraten durch Amylasen sorgt dafür, dass die freigesetzten Zucker in den Zellen des Körpers verbrannt werden, woraus letztendlich Deine Energie entsteht. Pflanzliche Amylasen können aus verschiedenen Pflanzenquellen extrahiert werden, darunter Gerste und Weizen.
  4. Nicht zu vergessen sind die Pektinasen, die ebenfalls eine spezielle Bedeutung haben. In diesem Zusammenhang ist vor allem das Enzym Polygalacturonase erwähnenswert, das in der Avocado vorkommt, also als pflanzliches Enzympräparat, und bei der Verdauung von Ballaststoffen hilfreich sein kann. Es trägt dazu bei, deren Fasern aufzubrechen und die Aufnahme der Nährstoffe zu erleichtern.

GUT ZU WISSEN: Bei vielen dieser Enzyme ist auch eine Herstellung durch Fermentation möglich. Sie werden in diesem Fall unter dem Oberbegriff "mikrobielle Enzyme" zusammengefasst. Proteasen, Lipasen und Amylasen können somit (rein pflanzlich) aus Papayas, Sojabohnen bzw. Gerste oder Weizen gewonnen werden und (mikrobiell) durch die Kultivierung von Mikroorganismen wie Bakterien, Pilzen oder Hefen.

 

Enzympräparate: Wirkung & Tipps zur Einnahme

Die Verbesserung der Nährstoffaufnahme ist eine der bemerkenswerten Wirkungen vieler Enzympräparate. Diese Präparate sind mit einem Enzym-Mix ausgestattet, der speziell darauf ausgerichtet ist, bestimmte Nahrungsmittelbestandteile abzubauen und in ihre Grundbausteine zu zerlegen. Ein hervorragendes Beispiel dafür sind Proteasen, die Proteine in kleinere Peptide und Aminosäuren aufschlüsseln können. Ebenso kommen Lipasen zum Einsatz, um Fette in Fettsäuren und Glycerin zu verwandeln, während Amylasen dazu dienen, komplexe Kohlenhydrate in leicht verdauliche Zucker wie Glucose und Maltose zu zersetzen. Diese enzymatische Aufspaltung der Nährstoffe ist von entscheidender Bedeutung, da sie die Aufnahme und Verwertung der Nahrung im Körper erheblich erleichtert. Sie ermöglicht eine effiziente Nutzung der bereitgestellten Energie und Nährstoffe, was wiederum zur allgemeinen Gesundheit und zum Wohlbefinden beitragen kann.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Enzympräparate ist die Erhöhung der Verdauungseffizienz. Menschen, die Probleme mit der körpereigenen Enzymproduktion haben, können erheblichen Nutzen aus solchen Präparaten ziehen. Ein gutes Beispiel hierfür sind Personen mit Pankreasinsuffizienz oder ältere Menschen, die nicht ausreichend Verdauungsenzyme produzieren, um Nahrung effektiv abzubauen. Enzympräparate können hier als wertvolle Unterstützung dienen, um diesen Mangel auszugleichen. Darüber hinaus können Enzympräparate auch bei der Linderung von Verdauungsbeschwerden eine entscheidende Rolle spielen. Denn diese Präparate können auch unangenehme Symptome wie Blähungen, Gasbildung, Sodbrennen oder Durchfall reduzieren und damit zu einem angenehmen Bauchgefühl beitragen.

 

Weitere Anwendungsgebiete

Ein nicht minder interessantes Anwendungsgebiet von Enzympräparaten ist die Unterstützung bei Nahrungsmittelintoleranzen. Menschen, die an Laktose- oder Glutenunverträglichkeit leiden, können von der Einnahme entsprechender Enzympräparate profitieren. Zum Beispiel kann die Einnahme von Laktase-Enzymen bei Laktoseintoleranz dazu beitragen, Milchprodukte besser zu verdauen und die unangenehmen Symptome zu reduzieren. Schließlich ist zu beachten, dass einige Enzyme in Enzympräparaten, wie Bromelain und Papain, auch entzündungshemmende Eigenschaften aufweisen. Diese Enzyme können damit dazu beitragen, Entzündungen im Körper zu lindern und somit bei verschiedenen Gesundheitsproblemen, die mit Entzündungen in Verbindung stehen, eine unterstützende Rolle spielen. Dies unterstreicht die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten und den großen Nutzen, den Enzympräparate für Deine Gesundheit und Dein Wohlbefinden haben können.

GUT ZU WISSEN: Enzympräparate zur Verdauungsförderung sollten in der Regel unmittelbar vor oder während der Mahlzeiten eingenommen werden. Dies ermöglicht den Enzymen, direkt mit den Nahrungsmitteln in Kontakt zu kommen und ihre Funktion sofort erfüllen. Enzympräparate, die Entzündungen lindern sollen, nimmst Du hingegen besser bereits 30 bis 60 Minuten vor der nächsten Mahlzeit ein, da sich die Enzyme sonst hauptsächlich der Eiweißspaltung widmen.