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Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Bauchschmerzen nach dem Konsum von Milchprodukten oder Blähungen nach einer Portion Obst? Wer nach dem Verzehr bestimmter Nahrungsmittel regelmäßig unter Symptomen, wie Bauchgrummeln, Durchfall oder Blähungen leidet, der könnte von einer sogenannten  Nahrungsmittelunverträglichkeit betroffen sein. Ungefähr jeder Fünfte reagiert empfindlich auf bestimmte Lebensmittel oder deren Bestandteile. Falls Du nach dem Essen bestimmter Lebensmittel immer wieder Beschwerden hast, solltest Du Dich mal mit dem Thema Nahrungsmittelunverträglichkeiten vertraut machen. Wir verraten Dir, was genau sich hinter Nahrungsmittelunverträglichkeiten verbirgt, was die Ursachen und Symptome sind und mithilfe welcher Tests man diese feststellen kann.

 

nahrungsmittelunverträglichkeit

Was ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit?

Nahrungsmittelunverträglichkeiten bezeichnen das Unvermögen des Körpers bzw. des Darms, bestimmte Lebensmittel oder deren Bestandteile zu verdauen, die normalerweise problemlos verdaut werden müssten, beispielsweise weil dem Körper ein Verdauungsenzym fehlt. Zu den bekanntesten Substanzen, die der Körper nicht verdauen kann, zählen Laktose, Fruktose und Histamin. Ärzte sprechen bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit oft auch von einer Nahrungsmittelintoleranz. Bekannt sind vor allem die Laktose-, Fruktose,- und Histaminintoleranz. Der Stoffwechsel reagiert bei Aufnahme spezieller Nahrung mit unterschiedlichen Symptomen. Meist treten bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten Magen-Darm-Beschwerden auf. Zudem kann es auch zu Kopfschmerzen oder Hautproblemen kommen. Menschen können durchaus unter multiplen Nahrungsmittelunverträglichkeiten leiden.

Nahrungsmittelunverträglichkeit: Symptome

  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Blähungen
  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Hautirritationen

Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Nahrungsmittelallergie?

Man unterscheidet zwischen zwei verschiedenen Mechanismen: Allergien und Unverträglichkeiten. So spricht man, wie bereits erwähnt, von Nahrungsmittelunverträglichkeiten, wenn der Körper spezielle Nahrungsbestandteile nicht richtig verdauen kann und diese stattdessen zu Abbauprodukten zersetzt, die Beschwerden hervorrufen.

Dem gegenüber steht die Nahrungsmittelallergie. Nur etwa vier Prozent der deutschen Bevölkerung sind jedoch davon betroffen. Hier reagiert Dein Immunsystem überempfindlich auf Inhaltsstoffe bestimmter Nahrungsmittel, wie Fremdeiweiße – beispielsweise von Pollen (bei Heuschnupfen) oder Hausstaubmilben (bei Hausstauballergie). Vor allem Zusatzstoffe wie Farb- und Konservierungsstoffe oder Aromen stehen häufig unter Verdacht, allergische Reaktionen hervorzurufen. Weitere Auslöser können aber auch Schmerzmittel, oder Antibiotika sein. Allerdings handelt es sich hierbei um eine Pseudoallergie. Im Gegensatz zu einer echten Allergie bildet das Immunsystem hierbei keine Antikörper.

Während es sich bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten um ein Verarbeitungsproblem im Körper handelt, steht bei einer Nahrungsmittelallergie die körpereigene Immunabwehr im Fokus. Dein Immunsystem erkennt harmlose Bestandteile der Nahrung als gefährlich und reagiert mit einer gezielten Abwehrreaktion (Bildung von Antikörpern), die gewisse Beschwerden auslöst. Typische Symptome einer Nahrungsmittelallergie sind Schwellungen im Mund, Hautausschlag, Übelkeit sowie Durchfall. Meist treten die Beschwerden relativ schnell auf. Bei Unverträglichkeiten hingegen bildet der Körper keine Antikörper und Beschwerden treten meist erst einige Zeit nach dem Essen auf.

Produkte, die eine Nahrungsmittelallergie auslösen können: 

  • Nüsse
  • Milch
  • Weizen
  • Meeresfrüchte
  • Soja

Wieso genau das Immunsystem bei manchen Menschen empfindlich auf bestimmte Nahrungsmittel reagiert, ist bislang nicht geklärt. Es spielen jedoch sowohl Umweltfaktoren als auch erbliche Komponenten eine Rolle.

 

Häufige Nahrungsmittelunverträglichkeiten: Liste

Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten kann die Symptome auslösende Substanz (Laktose, Fruktose oder Histamin) im Körper nicht angemessen verdaut werden. Unverträglichkeiten können sich dabei sowohl auf natürliche als auch auf künstliche Inhaltsstoffe beziehen. Zu den bekanntesten Unverträglichkeiten zählen: 

 

Laktoseintoleranz

lebensmittelunvertäglichkeiten

Die Laktoseintoleranz zählt zu den häufigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Laktose ist der Fachbegriff für Milchzucker (lat. lactis = Milch, ose = Zucker) und kommt in der Milch von Säugetieren vor. Somit ist in allen Milchprodukten wie etwa Käse und Joghurt Laktose enthalten. Bei einer Laktoseintoleranz besteht im Körper ein Mangel an dem Enzym Laktase, sodass der Milchzucker bzw. die Laktose nicht richtig verdaut werden kann. Menschen mit einer Laktoseintoleranz reagieren daher auf Milch und Milchprodukte unter anderem mit Bauchschmerzen, Verstopfung, Blähungen oder Durchfall. Die Stärke der Symptome fällt sehr unterschiedlich aus und richtet sich sowohl nach der Menge der aufgenommenen Laktose als auch nach der individuellen Ausprägung der vorliegenden Laktoseintoleranz. 

Während des Verdauungsprozesses muss die Laktose in die sogenannten Einfachzucker Glukose (Traubenzucker) und Galaktose (Schleimzucker) gespalten werden. Diese Aufgabe wird von dem körpereigenen Enzym Laktase übernommen. Das Enzym wird im Dünndarm produziert. Im Falle eines Mangels an Laktase, gelangt die Laktose ohne gespalten zu werden und somit unverdaut in den Dickdarm. Hier bauen die Darmbakterien die Laktose ab, wobei sich Gase bilden, die zu den erwähnten Symptomen führen. Damit Menschen mit einer laktoseintoleranz Produkte mit Laktose besser erkennen, gibt es eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht. Nach dieser muss Laktose auf verarbeiteten Produkten erwähnt werden, sofern es mehr als 2 Prozent Laktose enthalten sind.

 

Fruktoseintoleranz

Trauben, Kirschen, Äpfel - Obst, das eigentlich als gesund gilt, führt bei einigen Menschen zu Magen-Darm-Beschwerden. Treten solche Symptome bei Dir nach dem Verzehr von Obst auf, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Du an einer Fruktoseintoleranz leidest. Die Fruktoseintoleranz ist auch eine der gängigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Fruktose (lat. fructus = Obst, ose = Zucker) ist Fruchtzucker und ist in Obst und Gemüse in verschieden hoher Konzentration enthalten. Aber auch Honig und Haushaltszucker enthält Fruktose. Üblicherweise nimmt der Dünndarm die Fruktose auf und transportiert sie in die Blutbahn.

Zwei Formen der Fruchtzuckerunverträglichkeit sind soweit bekannt: die hereditäre Fruktoseintoleranz (primäre, genetische) Form und die Malabsorption. Die hereditäre Form ist angeboren und eher selten. Hierbei besteht ein Mangel an dem Enzym Fruktose-1-Phosphat-Aldolase. Die Aufnahme der Fruktose über den Darm ist unproblematisch. Allerdings funktioniert der in der Leber stattfindende Abbau der Fruktose nicht. Bei einer Malabsorption ist die Aufnahme von Fruktose gestört, sodass Fruchtzucker in den Dickdarm gelangt und dort durch Bakterien abgebaut wird. Dies führt unter anderem zu Blähungen, Völlegefühl oder Durchfall. Der Anteil an Fruktose, der vom Dünndarm aufgenommen werden konnte, kann allerdings ohne Probleme von der Leber abgebaut werden. Bei der Malabsorption tritt die Fruktoseintoleranz irgendwann im Laufe der Jahre ein.

Tipp: Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie der Fruchtzuckerintoleranz spielt die Obstwahl eine entscheidende Rolle, da verschiedene Obstsorten einen verschieden hohen Gehalt an Fruchtzucker haben. Es gilt jedoch, je reifer das Obst, desto mehr Fructose ist enthalten. Beispielsweise haben Bananen, Aprikosen und Beeren einen günstigeren Glukosegehalt als andere Früchte.

 

Histaminintoleranz

Die Histaminintoleranz zählt auch zu den bekannteren Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Hierbei reagiert der Körper überempfindlich auf eine erhöhte Menge an Histamin. Histamin gehört zur Gruppe der biogenen Amine. Es hat verschiedene Funktionen im Körper, wie zum Beispiel die Darmbewegungen steigern. Die Substanz kommt natürlicherweise im Körper vor, befindet sich aber auch in vielen Lebensmitteln. In hoher Konzentration kommt es vor allem in gereiften oder fermentierten Lebensmitteln wie Wein und Käse vor. Unangefochtener Führer beim Histamingehalt ist der Rotwein. Kopfschmerzen nach ein paar Gläsern Rotwein müssen also nicht zwingend mit der Qualität des Weines zu tun haben, sondern können auf eine Unverträglichkeit hinweisen. Symptome einer Histaminintoleranz sind unter anderem Juckreiz, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden oder Hautirritationen. 

Lebensmittel mit hohem Anteil an Histamin:

  • Rotwein
  • Hartkäse
  • Tomaten (auch Ketchup)
  • Sauerkraut
  • Spinat
  • Schokolade
  • Kakao
  • Nüsse
  • Zitrusfrüchte
  • Erdbeeren

 

Glutenunverträglichkeit (Zöliakie)

Zöliakie zählt zu den genetisch bedingten Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Es handelt es sich um eine entzündliche, autoimmune Dünndarmerkrankung. Gluten ist ein Klebeeiweiß bzw. Getreideeiweiß und kommt vor allem in Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, und Dinkel vor.  Der Genuss von glutenhaltigen Nahrungsmitteln führt bei Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit dazu, dass sich die Schleimhäute im Darm entzünden und die Darmzotten kleiner werden. Die Beschwerden können variieren und reichen von Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall und Blähungen bis hin zu Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust und Müdigkeit.

 

Lebensmittelunverträglichkeiten testen

Heute wird Lebensmittelintoleranzen deutlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt, als noch vor einigen Jahren. Manchmal liegen Verdauungsbeschwerden aber auch andere Ursachen zugrunde, beispielsweise eine Allergie, eine chronische Darmerkrankung oder Reizdarm-Syndrom. Auch Stress und ein hektischer Lebensstil können schuld an Magenproblemen sein. Denn wer immer gestresst ist und dadurch ständig zu schnell isst und trinkt, kann ebenfalls mit Magen-Darm-Beschwerden reagieren. Ob es sich bei den wiederkehrenden Verdauungsbeschwerden wirklich um eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, eine Nahrungsmittelallergie oder bloß Stress handelt, kannst Du durch bestimmte Tests prüfen lassen:

Wasserstofftests (H2-Atemtests) ist der gängigste Test zur Abklärung einer möglichen Nahrungsmittelintoleranz. Mit ihm kann man verschiedene Erkrankungen des Darmes diagnostizieren, beispielsweise eine Laktoseintoleranz oder Fruktoseintoleranz. Bei dem Test wird der Wasserstoff in der Ausatemluft gemessen. Denn Wasserstoff entsteht ausschließlich bei der Zersetzung von Zuckern im Dickdarm. Alternativ können zur Diagnose von Nahrungsmittelunverträglichkeiten auch Gentests, Bluttests oder Biopsien der Dünndarmschleimhaut (Messung der Enzymaktivität) zum Einsatz kommen.

Ein Zöliakie-Test bestimmt Antikörper im Blutserum, die typisch für eine Glutenunverträglichkeit sind. Neben der Blutuntersuchung kann auch eine Gewebeprobe aus dem Dünndarm entnommen werden. Liegt eine Glutenunverträglichkeit vor, wiesen die Betroffenen typische Veränderungen (abgeflachte Darmzotten) an der Schleimhaut auf.

Was kann man selbst bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit machen?

Die Diagnose einer Nahrungsmittelunverträglichkeit gestaltet sich oft schwierig, da diese nicht immer nachweisbar ist. Der Arzt beginnt in der Regel mit einer Anamnese, um sich ein besseres Bild darüber zu machen, was Du gegessen und getrunken hast und welche Beschwerden danach auftreten. Um Zusammenhänge herzustellen und mögliche Nahrungsmittelunverträglichkeiten nachzuweisen, ist es oft hilfreich, ein Ernährungstagebuch zu führen und die Beschwerden über längere Zeit darin zu dokumentieren. Notiere zudem die Stärke der Symptome mit einer Skala von 1 bis 5. Vergiss dabei nicht auch Dinge wie Kaugummis oder Arzneimittel aufzuschreiben. Das Ernährungstagebuch ist sowohl für Dich als auch für den behandelnden Arzt eine wichtige Informationsquelle, um Beschwerden auf die Schliche zu kommen.

Anschließend folgen spezifische Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Bei dem Verdacht auf eine Fruktose- oder Laktoseintoleranz wird wie bereits erwähnt ein H2-Atemtest verwendet. Vermutet der Arzt eine Glutenunverträglichkeit, erfolgt eine Antikörperbestimmung oder eine Magenspiegelung. Bei Verdacht auf eine Unverträglichkeit von Zusatzstoffen verordnet der Arzt zunächst eine spezielle Diät, bei der Du die vermutete Substanz für einige Zeit meidest. Danach folgt der Provokationstest, bei dem Du unter ärztlicher Aufsicht den Stoff zu Dir nimmst. Treten hierbei erneut Symptome auf, gilt eine Unverträglichkeit als bestätigt. 

Wird eine Nahrungsmittelintoleranz nachgewiesen, sollten die Betroffenen ihre Ernährung so anpassen, dass sie die auslösenden Substanzen nicht mehr zu sich nehmen. Es erfolgt eine Ernährungsumstellung. Hierfür bietet sich eine individuelle Beratung bei einem Ernährungstherapeuten an. Er kann Dir genau erklären, in welchen Produkten Laktose, Fruktose, Histamin oder andere Substanzen enthalten sind und welche Alternativen es dazu gibt. 

Kann man Nahrungsmittelunverträglichkeiten heilen?

Wer bestimmte Nahrungsmittel von seinem Speiseplan streicht und einen gesunden Lebensstil verfolgt, kann Nahrungsmittelunverträglichkeiten gezielt umgehen und typische Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit, Hautirritationen oder Kopfschmerzen verhindern. Die Chance, eine Nahrungsmittelunverträglichkeit komplett zu heilen, ist jedoch eher gering. Doch durch die Vermeidung der Nahrungsmittelbestandteile und eine individuelle Behandlung lässt es sich problemlos mit der Unverträglichkeit leben.

Diese Eliminationsdiät sollte jedoch vorher mit dem behandelnden Arzt abgeklärt werden, um eine potenzielle Mangelernährung zu vermeiden. Denn wer Lebensmittel mit wichtigen Nährstoffen wie Obst oder Milchprodukte aus seinem Speiseplan streicht und keinen ausgleichenden Ersatz schafft, der wird früher oder später unter einem Mangel an Nährstoffen leiden.

 

Quellen & Nachweise

https://www.tk.de/techniker/gesundheit-und-medizin/behandlungen-und-medizin/allergien-und-unvertraeglichkeiten/nahrungsmittelunvertraeglichkeiten-2109806?tkcm=ab#:~:text=Mediziner%20sprechen%20bei%20einer%20Nahrungsmittelunverträglichkeit,dem%20Körper%20ein%20Verdauungsenzym%20fehlt.

https://www.netdoktor.de/krankheiten/nahrungsmittelunvertraeglichkeit/