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Altes Wissen · Moderne Wissenschaft

Über Bitterstoffe

Seit Jahrhunderten nutzen Menschen die Kraft bitterer Pflanzen für ihr Wohlbefinden. Erfahre, warum Bitterstoffe heute relevanter sind denn je – und wie sie Deinen Alltag bereichern können.

Was sind Bitterstoffe?

Bitterstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die durch ihren charakteristisch bitteren Geschmack definiert werden. Sie gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und kommen in der Natur in zahlreichen Pflanzen vor.

Was sind Bitterstoffe?

Bitterstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die durch ihren charakteristisch bitteren Geschmack definiert werden. Sie gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und kommen in der Natur in zahlreichen Pflanzen vor.

Natürlicher Ursprung

Bitterstoffe sind sekundäre Pflanzenstoffe, die in vielen Kräutern, Wurzeln und Gemüsesorten vorkommen. Pflanzen wie Löwenzahn, Enzianwurzel, Artischocke und Schafgarbe sind besonders reich an Bitterstoffen.

Wie Bitterstoffe wirken

Studien¹ ² zeigen, dass Bitterstoffe die Bitterstoff-Rezeptoren (T2R) auf der Zunge und im Verdauungstrakt aktivieren. Diese Rezeptoren senden Signale, die die Produktion von Verdauungssäften wie Speichel, Magensaft und Gallenflüssigkeit anregen.

Aus der Ernährung verschwunden

Durch Züchtung und industrielle Verarbeitung wurden Bitterstoffe aus vielen Lebensmitteln herausgezüchtet. Unsere Geschmacksnerven sind heute überwiegend auf süß und salzig trainiert – dabei fehlt dem Körper der bittere Impuls.

Was passiert beim Kontakt mit Bitterstoffen?

Die Wirkung von Bitterstoffen beginnt bereits auf der Zunge und setzt sich über den gesamten Verdauungstrakt fort. Hier ist der Weg, den Bitterstoffe in Deinem Körper nehmen:

1

Geschmack auf der Zunge

Bitterstoffe werden bereits im Mund von speziellen Geschmacksrezeptoren erkannt. Der bittere Geschmack ist ein evolutionärer Schutzmechanismus – und gleichzeitig der Startschuss für eine ganze Kaskade an Verdauungsprozessen³.

2

Aktivierung der T2R-Bitterrezeptoren

Auf der Zunge befinden sich rund 25 verschiedene Typen sogenannter T2R-Rezeptoren (Taste 2 Receptors). Diese Bitterrezeptoren senden bei Kontakt mit Bitterstoffen Signale über den Vagusnerv an das Gehirn und den gesamten Verdauungstrakt.

3

Anregung der Verdauungssäfte

Die Signale der Bitterrezeptoren stimulieren die Speicheldrüsen, die Magensaftproduktion und die Ausschüttung von Gallenflüssigkeit. Auch die Bauchspeicheldrüse wird zur Enzymproduktion angeregt – eine umfassende Verdauungsaktivierung⁴.

4

Wirkung im gesamten Verdauungstrakt

Bitterrezeptoren finden sich nicht nur auf der Zunge, sondern auch im Magen, Darm und sogar in der Lunge. Sie beeinflussen die Darmmotilität, regulieren Appetithormone wie Ghrelin und wurden auch in Leberzellen nachgewiesen.² ³ ⁴

Die wichtigsten Vorteile von Bitterstoffen

Aus diesem Wirkungsmechanismus ergeben sich zahlreiche positive Effekte für Dein Wohlbefinden.

Verdauung unterstützen

Studien zeigen, dass TAS2R-Bitterrezeptoren im Verdauungstrakt an der Regulation von Verdauungsprozessen beteiligt sein können – darunter die Ausschüttung von Speichel, Magensaft und Gallensäuren⁴.

Süßhunger reduzieren

Der bittere Geschmack kann Lust auf Süßes auf natürliche Weise reduzieren. Die Geschmacksrezeptoren werden neu trainiert und das Verlangen nach Zucker nimmt ab.

Bitterrezeptoren und die Leber

Bitterrezeptoren wurden in Leberzellen sowie in Zellen des Gallengangs nachgewiesen – beides Organe, die an der Fettverdauung beteiligt sind. Ihre spezifischen Funktionen
dort werden derzeit erforscht.⁴

Bitterstoffhaltige
Lebensmittel

Bitterstoffe kommen ganz natürlich in vielen Lebensmitteln vor. Durch moderne Züchtung wurden sie allerdings aus den meisten Gemüsesorten herausgezüchtet. Hier sind einige Lebensmittel, die noch nennenswerte Mengen an Bitterstoffen enthalten:

Chicorée

Klassischer Bittersalat, reich an Inulin

Chicorée

Radicchio

Intensiv bitter, ideal in Salaten

Radicchio

Rucola

Mild-bitter, vielseitig einsetzbar

Rucola

Artischocke

Enthält Cynarin, unterstützt die Leber

Artischocke

Grapefruit

Bitteres Fruchtfleisch mit Naringin

Grapefruit

Löwenzahn

Blätter und Wurzel als Wildgemüse nutzbar

Löwenzahn

Rosenkohl

Enthält Glucosinolate mit Bitterwirkung

Rosenkohl

Endiviensalat

Milder Bittergeschmack, nährstoffreich

Endiviensalat

Grüner Tee

Catechine sorgen für die leichte Bitterkeit

Grüner Tee

Kurkuma

Bittere Wurzel mit entzündungshemmenden Eigenschaften

Kurkuma

Chicorée

Klassischer Bittersalat, reich an Inulin

Chicorée

Radicchio

Intensiv bitter, ideal in Salaten

Radicchio

Rucola

Mild-bitter, vielseitig einsetzbar

Rucola

Artischocke

Enthält Cynarin, unterstützt die Leber

Artischocke

Grapefruit

Bitteres Fruchtfleisch mit Naringin

Grapefruit

Löwenzahn

Blätter und Wurzel als Wildgemüse nutzbar

Löwenzahn

Rosenkohl

Enthält Glucosinolate mit Bitterwirkung

Rosenkohl

Endiviensalat

Milder Bittergeschmack, nährstoffreich

Endiviensalat

Grüner Tee

Catechine sorgen für die leichte Bitterkeit

Grüner Tee

Kurkuma

Bittere Wurzel mit entzündungshemmenden Eigenschaften

Kurkuma

Gut zu wissen:

Auch wenn diese Lebensmittel Bitterstoffe enthalten, ist die Konzentration durch
moderne Züchtung oft gering. Als Ergänzung zur Ernährung gibt es
Bitterkräuterextrakte in konzentrierter Form – etwa als Tropfen oder Kapseln.

→ Mehr dazu in unserem Beitrag: Bittere Lebensmittel – die vollständige Liste

Bitterstoffe in den Alltag integrieren

Mehr Bitterstoffe aufzunehmen muss nicht kompliziert sein. Es gibt viele Wege – von bewusster Ernährung bis zu einfachen Ergänzungen.

Bitter essen

Integriere bittere Lebensmittel bewusst in deine Mahlzeiten: Ein Salat mit Radicchio oder Rucola, Chicorée als Beilage oder eine halbe Grapefruit zum Frühstück.

Bitter kochen

Würze deine Gerichte mit Kurkuma, Ingwer oder frischen Kräutern wie Petersilie und Thymian. Auch ein Löwenzahnsalat oder gedünsteter Rosenkohl bringen Bitterstoffe auf den Teller.

Die einfache Alternative

Wenn bittere Lebensmittel nicht ausreichen oder der Geschmack zu intensiv ist: Bittertropfen sind eine konzentrierte und unkomplizierte Ergänzung – ein paar Tropfen auf die Zunge oder in Wasser genügen.

Deine täglichen Bitter-Momente

Egal ob über die Ernährung oder als Tropfen – finde die Momente im Tag, die für Dich am besten passen.

  • Morgens

    Ein Glas warmes Wasser mit einem Spritzer Zitrone vor dem Frühstück – oder ein paar Bittertropfen für einen bewussten Start in den Tag.

  • Nach dem Essen

    Nach schweren Mahlzeiten helfen bittere Kräutertees (z.B. Schafgarbe oder Wermut) oder Bitterstoffe als Tropfen, um die Körpermitte zu unterstützen.

  • Gegen Süßhunger

    Statt zur Schokolade zu greifen: Bewusst etwas Bitteres essen oder Bittertropfen nehmen. Der bittere Geschmack bremst die innere Naschkatze aus.

  • Abends

    Ein Kräutertee mit Löwenzahn oder Artischockenblättern kann die nächtliche Erholung sanft unterstützen.

Tipp:

Bittertropfen sind Dir zu bitter? Nimm sie anfangs verdünnt in Wasser - dann gewöhnst Du Dich ganz schnell an den Geschmack

Christina Steinbach

Christina Steinbach

Expertin für Darmgesundheit

Bitterstoffe sind ein faszinierendes Beispiel dafür, wie altes Pflanzenwissen und moderne Ernährungswissenschaft zusammenkommen

Die Forschung zeigt, dass Bitterstoff-Rezeptoren nicht nur auf der Zunge, sondern im gesamten Verdauungstrakt vorkommen – sie sind ein Schlüssel zu besserer Verdauung.

Bewertungen

Haufig gestellte Fragen

Bitterstoffe können unser allgemeines Wohlbefinden steigern
Die in Vergessenheit geratene Kraft der Bitterstoffe ist uns viel Wert. Bitterstoffe aus Wildkräutern, Bitterpflanzen und bitterem Gemüse gehören für uns auf den Esstisch und unser Wohlbefinden dankt es uns. Neben dem Fokus auf der ausgewogenen und bitteren Ernährung lieben wir es, mit unserem Bitterpulver neue Rezepte zu kreieren, die Bitterstoffe enthalten und uns zu immer neuen Dingen inspirieren. Unseren Tee aus leckeren Bitterkräutern mit erfrischender Minze trinken wir täglich im Büro. So fühlen wir uns einfach wohl.

Bittertropfen nach dem Essen – besser als jeder Schnaps oder Espresso
Droppen – das ist etwas, was jeder von uns als Hobby angeben könnte. Unsere BitterLiebe Bittertropfen dürfen nicht fehlen und werden nicht nur nach dem Essen von uns als Bitterstoff Zufuhr genutzt, auch wenn sich die innere Naschkatze meldet, gibt es bei den BitterLiebe Mitarbeitern eher einige Tropfen BitterLiebe, als jedes Mal den Schokoriegel. Gerade, wenn das Mittagessen mal etwas deftiger war helfen uns die BitterLiebe Tropfen, uns wieder wohl zu fühlen und konzentriert weiter zu arbeiten. Eine Pipette Bittertropfen können Wunder bewirken und unser Wohlbefinden ganz grundlegend verändern. Auch der Geschmack ist einer, den wir lieben. Die bitter schärflich erfrischende Note ist bei uns nicht mehr wegzudenken.

Bitterstoffe Wirkung
Die BitterLiebe Tropfen entfalten ihre Wirkung bereits auf der Zunge, wo der bittere Geschmack spürbar vorhanden ist. Manche finden diesen Geschmack grundsätzlich lecker, andere müssen sich erst wieder daran gewöhnen. Wem der bittere Geschmack so gar nicht zusagt, der kann auch auf Bitterstoffkapseln zurückgreifen, die vor dem Essen eingenommen werden und so vor dem Essen ihre Wirkung entfalten können.

Wieso ausgerechnet Bitterstoffe? Die Geschäftsidee
Wie sind wir überhaupt auf die Idee gekommen, Bitterstoffe zum Mittelpunkt unseres Lebens zu machen? Jan und Andre sind über die gemeinsame Schwiegermutter, eine Ernährungsberaterin, auf den bitteren Geschmack gekommen. Jedoch fehlte ein zeitgemäßes, junges Produkt mit tollem Geschmack und frischem Design. So wurde BitterLiebe geboren mit der Vision, die Kraft der Bitterstoffe wieder in den Alltag zu bringen. Die Idee wurde ganz in die Tat umgesetzt mit den besten Voraussetzungen: Mit Unterstützung von Ärzten, Ernährungsberatern und Heilpraktikern, die auch der Meinung sind, dass Bitterstoffe ein wichtiger Teil unserer Ernährung sind. Geleitet vom Grundsatz der Natürlichkeit wurden über 70 Rezepturen entwickelt und durchgetestet, bis die BitterLiebe Rezeptur stand. Bittere Tropfen aus rein natürlichen Zutaten, ein Fläschchen voller Bitterkräuter.

Natürliche Bitterstoffe ohne Zusätze
Die BitterLiebe Produkte stehen für Natürlichkeit im Sinne Hildegard von Bingens. Dazu gehört der Glaube an die Kraft der Bitterstoffe ebenso, wie an eine bewusst gesunde Lebensweise und Ernährung. Zu einer ausgewogenen Ernährung können auch Bitterstoffe in Form von Tropfen, Kapseln, Bitterstoff-Tee oder Pulver gehören – aber uns ist es sehr wichtig, dass diese aus rein natürlichen Zutaten bestehen. Deshalb wurden alle BitterLiebe-Produkte sorgsam entwickelt und bestehen aus erlesenen Bitterkräutern. Alle Zusatzstoffe werden auf Schadstoffe getestet, um eine hohe Qualität der bitteren Produkte garantieren zu können. Auch die fertigen Produkte werden erneut von renommierten Laboren getestet. Unsere Bitterstoff-Produkte erfüllen somit höchste Qualitätsstandards. Wichtig ist uns auch eine nachhaltige Verpackung. Daher nutzen wir Glasflaschen für unsere Tropfen und Bitterkapseln.

Bitterstoffe in unserem Alltag
Die Natürlichkeit des bitteren Geschmacks lässt sich durch das Vorhandensein von bitter in unzähligen ursprünglichen Lebensmitteln wie beispielsweise Artischocken belegen. Wenn wir uns mit unserer Ernährung an abwechslungsreichen saisonalen Gemüsesorten orientieren, werden wir vielen Bitterstoffen begegnen. Hast Du schon mal Löwenzahnsalat probiert? Oder statt einer Orange eine Pomeranze gekauft? Wir lieben diese und viele andere bittere Gemüsesorten. Allerdings bekommt man gar nicht mehr in jedem Supermarkt richtig bitteres Gemüse oder Salat. Darum gibt es im BitterLiebe-Büro auch mal ein lecker-frisches Salatdressing mit Bitternote durch unser BitterLiebe-Pulver, ein Porridge mit Bitterstoffen oder einen leckeren Smoothie oder Ingwer-Shot mit Bitterstoffen. So begleiten uns die BitterLiebe Bitterstoffprodukte durch unseren Alltag.

Bitterstoffe kaufen
Du möchtest Dich nicht nur auf bittere Lebensmittel verlassen, sondern die Wirkung von Bitterstoffen fest in Dein Leben integrieren? Dann sind die BitterLiebe Produkte neben einer Ernährung, die Gemüse wie Artischocken, Chicoree, Fenchel, Brokkoli und Knollen wie Ingwer oder Curcuma enthält, eine prima Ergänzung. Alle BitterLiebe Produkte enthalten natürliche Bitterstoffe und ergänzen bittere Lebensmittel, die wir kaum noch zu uns nehmen.Bitterstoff Tropfen bringen deine Geschmacksknospen auf andere Ideen, der bittere Geschmack kann Deine innere Naschkatze beeinflussen. Möchtest Du Bitterstoffe ohne Alkohol kaufen, sind Kapseln, Pulver oder Tee, sowie alkoholfreie Bitterstoffe Tropfen optimal. Alle Bitterstoffe kannst Du super online bestellen, in der präferierten Form. Wenn Du lieber Bitterstoffe im Handel kaufen möchtest, findest Du unsere BitterLiebe Tropfen und Bitterstoff Kapseln auch in der Drogerie, nämlich bei dm, Rossmann und budni.

Quellen

(1) Harris JC, Lee RJ, Carey RM. Extragustatory bitter taste
receptors in head and neck health and disease. Journal of Molecular
Medicine.
2024;102(12):1413–1424.
DOI: 10.1007/s00109-024-02490-0

(2) Miller ZA, Carey RM, Lee RJ. A deadly taste: linking bitter
taste receptors and apoptosis. Apoptosis. 2025;30(3–4):674–692.
DOI: 10.1007/s10495-025-02091-3e.com/articles/s41598-017-18259-0

(3) Behrens M, Schaefer S. Bitter taste receptors. Chemical
Senses.
2025;50:bjaf064.
DOI: 10.1093/chemse/bjaf064

4) Sternini C, Rozengurt E. Bitter taste receptors as sensors
of gut luminal contents. Nature Reviews Gastroenterology & Hepatology.
2025;22(1):39–53.
DOI: 10.1038/s41575-024-01005-z