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Übersäuerung – Wie man sie erkennt und was man dagegen tun kann

Wer sich noch an den Chemieunterricht in der Schule erinnert, der erinnert sich aller Wahrscheinlichkeit auch noch an den Unterschied zwischen Säure und Base. Verbunden damit wird der Säure- bzw. Basengehalt mit dem pH-Wert beschrieben. Doch was haben diese Begriffe mit dem menschlichen Körper zu tun? So, wie die im Chemieunterricht behandelten Säuren kann auch der pH-Wert des Körpers aus dem Gleichgewicht geraten und für allerhand unterschiedliche Beschwerden verantwortlich sein, die Du aber bei schnellem Handeln mit einfachen Methoden, wie der Umstellung auf eine basische Ernährung, wieder in den Griff bekommst. Grund dafür können neben Stress und Rauchen vor allem zu viele säurebildende Lebensmittel sein. Der pH-Wert ist ausgeschrieben der pondus hydrogenii Wert, was so viel wie "Gewicht des Wasserstoffs" bedeutet. Ein pH-Wert von 7 entspricht einer neutralen Lösung, während 14 stark basisch und 0 stark sauer bedeutet – nun aber genug Chemiestunde.

Die Übersäuerung (Azidose) kann durch den heutigen, Stress-geladenen und von schnellem Essen für zwischendurch getriebenen Tagesablauf schnell begünstigt werden. Wir hetzen von Deadline zu Deadline und holen uns gegen das Hungergefühl kurz einen Snack beim Imbiss in der Mittagspause. Wahrscheinlich hat jeder schon einmal so eine Situation miterlebt. Sofern es eine Ausnahme bleibt, musst Du Dir keine Sorgen machen, dass Du Deinem Körper damit größeren Schaden zufügst – erst die Regelmäßigkeit wird zum Problem. Damit Dein Körper die Säure neutralisieren kann, zieht er Calcium aus Deinen Knochen – dies wiederum fördert die innere Unruhe und lässt Dich schlaff und antriebslos fühlen. Was genau gegen Übersäuerung getan werden kann, ob es DAS Mittel gegen Übersäuerung gibt und wie man ihr vorbeugt, erfährst Du hier!

 

übersäuerung symptome

Wie macht sich eine Übersäuerung des Körpers bemerkbar?

Wie bereits angesprochen ist eine Übersäuerung damit verbunden, dass sich in Deinem Körper zu viele Säuren gebildet haben, gegen die nun Dein Organismus vorgeht. Erstmalig bemerkbar macht sich eine Übersäuerung, indem Du Probleme hast, einzuschlafen oder Dich morgens, obwohl Du eigentlich ausgeschlafen bist, immer noch sehr schlaff und erschöpft fühlst. Die Liste der möglichen Ausmaße einer Übersäuerung ist lang – sehr lang. Die am häufigsten auftretenden Beschwerden sind Allergien, Antriebsschwäche, Bronchitis, Nierensteine, chronische Müdigkeit, Gelenkschmerzen, Erkältungen, Kopfschmerz, Nervosität, erhöhte Stressempfindlichkeit, Reizbarkeit und Akne. Wenn Du also eine Weile beobachten kannst, dass Du nicht mehr so gut aus dem Bett kommst, wie sonst, dann versuche, durch eine eher basische Ernährung Deinen Säure-Basen-Haushalt in den Griff zu bekommen. Säuren werden durch Basen ausgeglichen – deshalb solltest Du Deine Ernährung bei Übersäuerung anpassen.

Du kannst überschüssige Säuren in Deinem Körper bereits feststellen, bevor es zu ernsthaften Symptomen kommt. Wenn Du häufiger als üblich Kopfschmerzen hast, oder sich Deine Verdauung mit Blähungen meldet, können dies die ersten Anzeichen für ein Ungleichgewicht Deiner Säuren und Basen sein. Mit einfachen basisch wirkenden Lebensmitteln wie Spinat, Karotten, Wirsing, Bananen, Gurken und Tomaten kannst Du nicht nur Deinen Speiseplan aufpeppen, sondern auch gleich dafür sorgen, dass Dein Körper genügen Basen produziert, um Deinen Säurespiegel wieder herabzusenken.

Du solltest hingegen Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Süßigkeiten, Milchprodukte und Alkohol weglassen, bis sich Dein Körper wieder erholt hat, da es sonst dazu führen kann, dass Deine Übersäuerung stärker wird. Aus einer Übersäuerung können sich ernsthafte gesundheitliche Risiken ergeben, wenn man nichts unternimmt. Grundsätzlich ist es überhaupt kein Problem, all diese Lebensmittel zu sich zu nehmen – wichtig ist lediglich, dass man auf die richtige Balance zwischen basischen und säurebildenden Lebensmitteln achtet.

 

Übersäuerung – Symptome und erste Signale

Wenn die ersten Warnsignale Deines Körpers nicht richtig durchgedrungen sind oder vielleicht auch nicht ganz ernst genommen wurden, kann es dazu führen, dass sich die Übersäuerung weiter verschlimmert und Dein Körper beginnt, mit stärkeren Symptomen zu reagieren. Neben dem allgemeinen Unwohlsein machen sich nun Muskelschmerzen und Krämpfe bemerkbar. Anhaltende Müdigkeit und Sodbrennen kommen dazu und schließlich wirst Du auch sehr viel infektanfälliger, als Du es normalerweise bist. All das sind Warnsignale dafür, dass Du schnell etwas unternehmen solltest. Um sicherzugehen, ob Dein Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht geraten ist, kannst Du mithilfe eines Schnelltests mit Deinem Urin für Gewissheit sorgen und Deine Übersäuerung messen.. Dazu gibt es Prüfstreifen, die Dir nach Eintauchen in Deinen Urin Dir ekt anzeigen, ob sich in Deinem Körper zu viele Säuren befinden. Spätestens dann, wenn Deine Einschlafstörungen stärker werden und Du Dich zunehmend unwohl fühlst, solltest Du Deinen Arzt aufsuchen und mit ihm zusammen besprechen, was zu tun ist.

Eines der allerersten Signale, die Dein Körper Dir zeigt, ist übrigens unreine Haut. Natürlich hat jeder mal einen Pickel, vorzugsweise auf Stirn oder Nase. Ein einzelner Pickel ist dabei aber kein Grund zur Beunruhigung. Wenn Dein Körper zu übersäuern beginnt, häufen sich die Hautunreinheiten und zentrieren sich oft beispielsweise auf Deiner Stirn. Über die Haut kann der Körper viele unerwünschte Stoffe wieder ausscheiden. Wenn sich diese allerdings zu sehr häufen, entstehen kleine Entzündungen in der Haut, die anschließend zu eitern beginnen. Das sind die klassischen Pickel, die wir seit unserer Jugend kennen. Wenn unreine Haut also auch bei Dir auftritt, solltest Du die weiteren möglichen Symptome gut im Auge behalten, damit Du schnell reagieren kannst und Deinen Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht bringst.

 

Was tun bei Übersäuerung? Diese Lebensmittel können helfen!

Die Übersäuerung Deines Körpers wurde aller Wahrscheinlichkeit nach durch sehr viele verschiedene Lebensmittel und einen ungesunden Lebensstil verursacht. Dementsprechend gibt es auch nicht direkt ein Wundermittel, was alle Symptome beseitigt, Dich wieder fit und vital macht, und Du so weitermachen kannst, wie bisher. Aber wie kann man nun Übersäuerung behandeln?

Wenn es zu einer Übersäuerung kommt und Dein Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht geraten ist, solltest Du grundlegend etwas ändern. Tausche die gelegentlichen Naschereien durch gelegentliches Obst ein. Natürlich schmeckt Obst manchmal sauer, doch sie enthalten sehr viele basische Mineralien wie Magnesium und Kalium. Auch Kartoffeln, Gurken, Möhren, Spinat und Nüsse unterstützen Deinen Körper dabei, den Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht zu bringen und die Symptome natürlich zu bekämpfen. So sollte sich Dein Schlaf wieder verbessern, Deine Haut reiner werden und vor allem sollte Dein Wohlbefinden zurückkehren! Weiter unten im Text gehen wir noch näher auf die spezielleren Symptome und eine perfekte ausgeglichene basische Ernährung (auch auf das Thema Kaffee) ein.

 

Und was ist eine Übersäuerung der Muskeln?

Mediziner sprechen bei einer allgemeinen Übersäuerung des Körpers von der Acidose oder Azidose. Damit wie oben bereits beschrieben das Entgleiten des Säure-Basen-Haushaltes ins Säurelastige gemeint. Mit der allgemein-gebräuchlichen "Übersäuerung" der Muskeln im Speziellen ist eigentlich die Laktatazidose gemeint. Wenn sich zu viel Milchsäure in Deinem Blutkreislauf ansammelt, können diese einen Zustand entwickeln, der so genannt wird. Zu den Symptomen dieser Störung gehören unter anderem:

  • Schwäche,
  • leichtes Zittern,
  • und mögliche Übelkeit sowie Erschöpfung.

Muskelkater gehört allerdings nicht zu diesen Symptomen! Warum?

Milchsäure, oder Lactat, ist ein chemisches Abfallprodukt der anaeroben Atmung - der Vorgang, bei dem Zellen Energie produzieren, ohne dass Sauerstoff vorhanden ist. Bakterien produzieren sie im Joghurt und in unseren Innereien. Milchsäure befindet sich auch in unserem Blut, wo sie von Muskeln und roten Blutkörperchen abgelagert wird. Lange Zeit wurde vermutet, dass Milchsäure die Hauptursache für Muskelkater während und nach einer intensiven Trainingsperiode ist – neuere Forschungen legen allerdings nahe, dass das gar nicht stimmt.

Das Lactat wurde immer als der Übeltäter bei der Verursachung des Muskelkaters 1-2 Tage nach dem Training angesehen. Allerdings ist die Milchsäure eine konstante, harmlose Präsenz in unserem Körper. Während sie in ihrer Konzentration ansteigt, wenn wir hart im Muskelaufbau trainieren, kehrt sie auf ein normales Niveau zurück, sobald wir in der Lage sind, uns auszuruhen – und wird sogar zurück in Energie recycelt, die unser Körper später sogar wieder nutzen kann.

übersäuerung der muskeln

Was führt dann zu der Übersäuerung der Muskeln?

Entgegen der landläufigen Auffassung führt die Ansammlung von Milchsäure in den Muskeln also nicht zu Muskelkater nach dem Sport. Während die Milchsäure normalerweise innerhalb einer Stunde nach dem Training aus dem Körper ausgeschieden wird, tritt der Muskelkater normalerweise erst 1-2 Tage später auf.

Die möglichen Ursachen für den Muskelkater nach dem Training sind – wie bereits bekannt –winzige Risse im Muskelgewebe (also Verletzungen, die durch die Anspannung entstehen) und das vermehrte Vorhandensein bestimmter Chemikalien Dir ekt im eigenen Gewebe der Muskeln. Diese Faktoren können wiederum eine Entzündung und einen Muskelkater während der Reparatur des Muskelgewebes auslösen. Dann spricht man im Volksmund von Muskelkater.

Was aber trotzdem stimmt:

Die beim Training verstoffwechselte Glukose (der schnelle, verfügbare Zucker) wird bei Anstrengung in Lactat umgewandelt. Wenn sich Lactat in hohen Konzentrationen in Deinem Blut und Deinen Muskeln ansammelt, entsteht eine Säure, die als Laktatazidose bezeichnet wird und zu einer Ermüdung und bei sehr hohen Konzentrationen sogar die Muskelerholung beeinträchtigen kann!

Während das häufigste Symptom des Milchsäure-Überschusses leichte (Muskel-)Müdigkeit und ein leichtes Gefühl der Abgeschlagenheit sein kann, ist der Muskelkater 2 Tage später wahrscheinlich nicht auf diesen Mist gewachsen.

 

Wie kann ich eine Übersäuerung der Muskeln behandeln?

Erst einmal sei beruhigt: Der Muskelkater ist nichts Lebensbedrohliches und auch nicht gefährlich. Er klingt nach ein paar Tagen wieder ab! Wenn Du aber trotzdem wissen möchtest, wie Du etwas dagegen unternehmen kannst, dann lies gerne weiter!

 

Eine professionelle Massage

Qualifizierte Massage-Therapeut:innen oder Physiotherapeut:innen können bei Härtefällen Sportmassagen zur Linderung von Muskelkater durchführen. Massagen erhöhen die Durchblutung des verletzten Muskelbereichs, was die Heilung fördern und zur Reduzierung der Schmerzen beitragen kann.

 

Die klassische Kältetherapie

Kältepackungen oder das Eintauchen in kaltes Wasser können Entzündungen und Schwellungen in den Muskeln reduzieren. Die Kältetherapie ist daher als längerfristige Behandlung von Muskelverletzungen sinnvoll.

 

Leichte Bewegung & temporäre Wärme

Die Muskeln aktiv und in leichter Bewegung zu halten, kann helfen, die Schmerzen zu lindern. Es ist wichtig, die Intensität gering zu halten und die Bewegungen zu vermeiden, die die verletzten Muskeln zu stark beanspruchen – sanftes Dehnen hilft ebenfalls. Ein warmes Bad oder das Auflegen von Wärmepads / Wärmepflastern kann temporär ebenfalls die Durchblutung der verletzten Muskeln anregen. Die Therapie mit Wärme bietet in der Regel nur eine vorübergehende Symptomlinderung.

Welche Symptome zeigen sich in den Augen bei Übersäuerung?

Back to Topic: Azidose! Die Augen können nicht nur ein Spiegel der Seele sein, sie können Dir auch teilweise Dein Level an Übersäuerung anzeigen! Du fragst Dich wie?

Die Azidose stört Deinen Zellstoffwechsel – grundsätzliches brauchst Du aber ein eher basisches Körperniveau, damit Deine Zellen richtig arbeiten können.

Wenn Du mehrfach wieder-auftretende Bindehautentzündungen oder andere Entzündungen am Auge ohne sichtbare, äußere Einflüsse hast, kann das z.B. ein Indikator für eine innerliche Übersäuerung sein – aber natürlich können auch viele andere Faktoren dahinterstecken. Betreibe keine Selbst- oder Ferndiagnosen über diesen Blog! Konsultiere bei Unsicherheiten immer einen Arzt und bei Fragen zu Deiner Ernährung einen Ökotrophologen oder Ernährungsberater!

Übersäuerung Augen

Was essen bei Übersäuerung?

Ob Dein Körper eher sauer oder eher basisch ist, kannst Du natürlich mit basischer Ernährung (Obst und Gemüse wie Spinat, Nüssen, Beeren, Petersilie, Trockenfeigen und Mineralien) positiv beeinflussen. Einen Test, ob Dein Körper sauer ist, kannst Du übrigens mit einem pH-Testsreifen (wie im Biologie-Unterricht früher) selber testen!

Noch mehr über Lebensmittel gegen Übersäuerung erfährst Du in unserem Beitrag zu tendenziell eher basischen Lebensmitteln.

 

essen gegen übersäuerung

Was kann auf der Zunge bei einer Übersäuerung beobachten? – Der Speichel pH-Wert

Beim Arzt und beim Zahnarzt wird (gerade bei Jugendlichen) Deine Größe, Dein Gewicht und Dein Blutdruck festgehalten – sie scheinen die einzigen wirklich wichtigen Indikatoren für Deinen allgemeinen Gesundheitszustand zu sein.

Es gibt aber noch einen weiteren wichtigen Wert, der Rückschlüsse auf die Übersäuerung in Deinem Körper zulässt – der Speichel-pH-Wert. Und dieser beeinflusst nicht nur Deine körperliche Gesundheit, sondern auch die Gesundheit Deiner Zähne und des Mundraumes.

Die pH-Skala misst nämlich den Säure- oder Alkaligehalt einer Substanz. Die Skala reicht von null bis vierzehn. Das untere Ende der Skala ist sauer und das höhere Ende der Skala ist alkalisch.

 

Das beeinflusst den Speichel-pH-Wert auf Deiner Zunge

Die Lebensmittel und Getränke, die Du zu Dir  nimmst, besonders zuckerhaltige wie Limonade, beeinflussen den pH-Wert in Deinem Mund. Wenn Du isst oder trinkst, bauen die Bakterien in Deinem Mund Kohlenhydrate ab. Diese Bakterien setzen verschiedene Arten von Säuren frei, die den pH-Wert Deines Speichels senken.

Auch Tabakkonsum kann den pH-Wert des Speichels beeinflussen. Der "normale" also der empfohlene pH-Wert des Speichels liegt übrigens zwischen 6 und 7. Wenn dieser Wert jedoch unter diesen Bereich fällt, d.h. wenn Dein Speichel-pH-Wert eher sauer ist, könnte dies auf ein Problem Deiner Mundhygiene oder ein Befall auf Deiner Zunge hindeuten. Befrage auch hier immer einen Zahnarzt.

 

Fördert Kaffee Übersäuerung?

Einige Menschen können einfach keinen Kaffee vertragen, weil er ihren Magen zu sehr aufwühlt oder sie leichte Übelkeit davon bekommen – aber ist das wirklich die Säure? In Bezug auf das pH-Profil wird Kaffee als eher säurearm eingestuft, mit einem Wert von 4,5 - 6,0, je nach Kaffee ist die Bohne und das aufgebrühte Erzeugnis relativ neutral. Die meisten normalen Softdrinks und sogar Orangensaft sind mit einem pH-Wert von 2 und mehr viel saurer.

Die Säure im Kaffee hat nichts mit seinem pH-Wert zu tun und wird sogar als wünschenswerte Eigenschaft angesehen. Die Säure bezieht sich auf das hier nämlich auf das Geschmacksprofil, ähnlich den Empfindungen, die Du beim Trinken von Wein kennen könntest.

 

Das sind die 3 Drehschrauben des Kaffees

Kaffee hat eine Vielzahl von chemischen Bestandteilen – er ist teils sogar komplexer als Wein. Es ist möglich, dass die Säuren der Übeltäter sind, aber Kaffee enthält auch andere Komponenten, die den menschlichen Darm potenziell reizen können. Trotz all der Forschung, die betrieben wurde, gibt es immer noch viel Unbekanntes darüber, wie die verschiedenen Elemente im Kaffee in unserem Körper reagieren. Der Säuregehalt eines Kaffees ist zum Teil auch auf die Anbauregion zurückzuführen und wird zum Teil durch die Art und Weise beeinflusst, wie eine Bohne verarbeitet und geröstet wird.:

Kaffee, der in höheren Lagen und auf vulkanischen Böden angebaut wird, neigt dazu, einen höheren Säuregehalt zu haben und wird im Allgemeinen höher geschätzt. Das Rösten ist aber ebenfalls sehr einflussreich. Am Schluss spielt auch die Zubereitung eine wichtige Rolle. Deinen Kaffee kalt aufzubrühen ist eine Möglichkeit, den Säuregehalt Deines Kaffees drastisch zu reduzieren!

Übrigens: Wenn Du bereits weißt, dass Du Dich zu säurehaltig ernährst und mal richtig gegensteuern möchtest, versuche es doch mal mit einer Basenkur!

 

Der "Zungen-pH-Wert" & Deine Zahngesundheit

Obwohl der Zahnschmelz die härteste Substanz im Körper ist, kann er durch "sauren Speichel" angegriffen werden. Wenn der pH-Wert Deines Speichels unter 5 fällt, beginnt Dein Zahnschmelz darunter zu leiden.

Da Zahnschmelz nicht so einfach "nachwachsen" kann, ist dieser Schaden leider dauerhaft. Wenn Säuren Deinen Zahnschmelz angegriffen haben, können Deine Zähne sich auch deutlich schmerzempfindlicher anfühlen. Du kannst dann diesen stechenden Schmerz spüren, wenn Du besonders heiße, kalte oder zuckerhaltige Getränke oder Speiseeis zu Dir nimmst. Diese Erosion des Zahnschmelzes ebnet auch den Weg für ein weiteres Problem – den Karies!

Wenn Dein Zahnschmelz erodiert, können Bakterien Deine Zähne leichter mit Säure angreifen und diese Löcher verursachen. Je länger Deine Zähne einem niedrigen (sauren) Speichel-pH-Wert ausgesetzt sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass Du Karies bekommst. Also lässt sich abschließend sagen:

Wenn Du Dir  Sorgen um den pH-Wert Deines Speichels machst, sprich mit Deinem Zahnarzt. Er kann den Säuregehalt Deines Speichels mit einem speziellen Gerät, dem pH-Meter, messen. Dein Zahnarzt kann zusätzliche Behandlungen empfehlen, um den pH-Wert Deines Speichels wiederherzustellen.

  • Trinke Milch oder Lebensmittel, die Kalzium enthalten und Säuren neutralisieren können.
  • Begrenze zuckerhaltige Erfrischungsgetränke und andere säurehaltige Getränke.
  • Spüle Deinen Mund regelmäßig mit Wasser aus, nachdem Du gegessen oder getrunken hast.

Warte außerdem 30 bis 45 Minuten mit dem Zähneputzen, nachdem Du etwas mit viel Säure zu Dir genommen hast.

 

Bewährte Hausmittel gegen Übersäuerung?

Bei Deiner täglichen Ernährung können Dich Bitterstoffe dabei unterstützen, weniger Süßhunger oder spontane Lust auf Fettiges zu haben – das kommt auch Deinem Säure-Basen-Haushalt zugute. Was sonst noch hilfreich sein kann, zeigt diese Auflistung hier:

 

Rohe Zwiebeln meiden:

Rohe Zwiebeln sind dafür bekannt, dass sie fermentierbare Ballaststoffe enthalten – wenn Du also eine Mahlzeit isst, die rohe Zwiebeln enthält, verursacht dies in der Regel einen erhöhten Säuregehalt bei den Betroffenen. Dies führt zu Irritationen in der Speiseröhre, die wiederum zu vermehrtem Sodbrennen führen können. Daher solltest Du rohe Zwiebeln meiden, um Dich vor Übersäuerung zu schützen.

 

Reines Kokosnusswasser

Täglich 2 Gläser reines Kokosnusswasser ohne Zuckerzusatz zu trinken, kann Dir bei Übersäuerung und bei Sodbrennen helfen. Es ist eher basisch, reich an Ballaststoffen und hilft, Dein Verdauungssystem zu beruhigen. Außerdem kann es Deinen Magen vor den Auswirkungen der überschüssigen Säureproduktion schützen.

 

Der gute alte Ingwer

Mit seinen verschiedenen verdauungsfördernden und entzündungshemmenden Eigenschaften kann Ingwer als eines der tollen und unterstützenden Hausmittel gegen Sodbrennen wirken. Du kannst Ingwer in Deiner Küche verwenden oder einfach eine Scheibe frischen Ingwer kauen. Du kannst ihn aber auch einfach in heißem Wasser aufkochen und trinken.

 

Der vielseitige Apfelessig

Hausmittel gegen Übersäuerung Apfelessig ist eines der effektivsten Hausmittel gegen Übersäuerung. Mische einfach 1-2 Teelöffel rohen Apfelessig in einer Tasse Wasser und trinke es ein- bis zweimal am Tag. Abgesehen von der Linderung von Sodbrennen, hat das Apfelessig trinken noch viele andere gesundheitliche Vorteile.

Natürlich kannst Du auch versuchen hin und wieder mal eine Art Basenfasten einzulegen, um Deinen Körper erneut in das allgemeine Gleichgewicht Deine Säure Basen Haushalt es zu bringen – dann wirkst Du selber aktiv und bewusst gegen die Übersäuerung.