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✔️ Alle BitterLiebe Inhalte werden durch unsere Ärzte, Heilpraktiker und Ernährungsberater und andere Experten sorgfältig geprüft.

Paleo Lebensmittel: Die Steinzeit Ernährung

Die Paleo-Diät leitet sich vom Paläolithikum ab, was auch als Altsteinzeit bezeichnet wird. Immer mehr Menschen entdecken die Vorzüge dieser Ernährungsform, die sich auf natürliche und unverarbeitete Lebensmittel konzentriert. Doch worauf genau setzt die Paleo-Diät? Welche Lebensmittel sind erlaubt und welche sollte man meiden, um sich möglichst paleolithisch zu ernähren?

Erfahre hier mehr zu den erlaubten und verbotenen Lebensmittel. 

Welche Lebensmittel sind erlaubt?

Bei der Steinzeit Diät sind alle Lebensmittel, die in der Steinzeit verfügbar waren, erlaubt. Diese Ernährungsweise ist auch als "Low Carb" bekannt. Low Carb ist es, da Paleo den Verzehr von Kohlenhydraten, insbesondere von verarbeiteten und zuckerhaltigen Lebensmitteln, stark reduziert wird.

Stattdessen wird auf eine protein- und fettreiche Ernährung gesetzt, die den Blutzuckerspiegel stabilisiert und Deinen Körper in einen Zustand der Ketose versetzt.

Paleo Konforme Lebensmittel:

 

Fleisch, Fisch und Eier: Die Basis der Paleo-Küche

In der Paleo-Ernährung spielen Fleisch, Fisch und Eier eine zentrale Rolle. Diese proteinreichen Lebensmittel liefern wichtige Nährstoffe und sind ein wesentlicher Bestandteil der Steinzeitküche. Dabei wird besonders auf die Qualität der Produkte geachtet, idealerweise in Bio-Qualität und nachhaltiger Herkunft.

Ein Kernprinzip der Paleo-Ernährung ist der Verzicht auf verarbeitete Produkte und industriell hergestellte Lebensmittel. Stattdessen setzt die Paleo-Diät auf Lebensmittel, die in ihrer natürlichen Form und ohne Zusatzstoffe verzehrt werden.

 

Nüsse und Samen: Wichtige Energie- und Nährstofflieferanten

Nüsse und Samen sind in der Paleo-Küche beliebt, da sie reich an gesunden Fetten, Proteinen und Ballaststoffen sind. Sie sind eine ideale Snack-Option und eine gute Quelle für wichtige Nährstoffe.

Hier sind einige Beispiele für Nüsse und Samen, die in der Paleo-Küche verwendet werden können:

  • Mandeln
  • Walnüsse
  • Cashewkerne
  • Chia Samen
  • Leinsamen
  • Sonnenblumenkerne
  • Kürbiskerne
  • Sesamsamen
  • Pinienkerne
  • Macadamianüsse

 

Gemüse & Obst: Die gesunde Basis

Gemüse und Obst bilden das Fundament der Paleo-Diät und sind reich an essentiellen Nährstoffen, Ballaststoffen und Antioxidantien. Sie liefern wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die zur Erhaltung Deiner Gesundheit beitragen können. Durch ihren natürlichen Ursprung passen sie perfekt in das Konzept der Paleo-Ernährung, die auf unverarbeiteten Lebensmitteln basiert.

 

Gemüse:

  • Brokkoli
  • Karotten
  • Spinat
  • Paprika
  • Zucchini
  • Blumenkohl
  • Grünkohl

 

Obst:

  • Äpfel
  • Beeren (z. B. Himbeeren, Blaubeeren, Erdbeeren)
  • Bananen
  • Orangen
  • Birnen
  • Pfirsiche
  • Trauben

 

Welche Lebensmittel sind bei Paleo verboten?

Manche Lebensmittel-Tabus sind recht überraschend. Hier sind ein paar Beispiele:

  • Hülsenfrüchte wie Erbsen, Linsen, Kichererbsen
  • Erdnüsse (sind auch eine Hülsenfrucht)
  • Fruchtsaft
  • Zucker, Süßstoffe
  • natürliche Süßungsmittel wie Agavendicksaft
  • Fleisch aus Massentierhaltung
  • Wurst und anderes verarbeitetes Fleisch
  • Kaffee
  • Grüner/Schwarzer Tee
  • Milch, Käse, Joghurt, Sahne, Quark, Butter
  • Getreide, Brot, Müsli und sämtliche Vollkorn- bzw. Mehlprodukte
  • Nudeln
  • Senf
  • Kuchen
  • Bulgur/Couscous
  • raffinierte Öle und Fette

Getreide und Milchprodukte: Nicht Teil der Paleo-Ernährung

Die Paleo-Diät verbietet Getreide und Milchprodukte, weil sie erst seit der Entstehung der Landwirtschaft vor etwa 10.000 Jahren Teil der menschlichen Ernährung sind. Die Anhänger_innen der Paleo-Diät argumentieren, dass der menschliche Körper sich in dieser kurzen Zeit evolutionär nicht ausreichend angepasst hat, um diese neuartigen Nahrungsmittel optimal zu verdauen.

Getreide enthält z. B. Gluten, das bei einigen Menschen Verdauungsprobleme verursachen kann. Milchprodukte enthalten Laktose, was für viele Menschen schwer verdaulich ist. Durch den Verzicht auf diese Nahrungsmittel sollen mögliche negative Auswirkungen auf die Gesundheit vermieden werden.

 

Funktioniert die Paleo-Diät? Was sagen wissenschaftliche Studien?

Die Paleo-Diät hat Befürworter, die von positiven Effekten auf die Gesundheit berichten. Dennoch gibt es auch Kritiker, die darauf hinweisen, dass die Ernährung nicht ausgewogen ist und bestimmte Nährstoffe fehlen können. Wissenschaftliche Studien zur Paleo-Diät sind uneinheitlich, daher ist es wichtig, die Ernährung individuell anzupassen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist ein eingetragener Verein, der sich mit ernährungswissenschaftlichen Themen befasst. Sie gibt Empfehlungen zur gesunden Ernährung und informiert die Öffentlichkeit über ernährungsbezogene Fragen. Die DGE hat bisher keine offizielle Position zur Paleo-Diät veröffentlicht.

 

Hier sind weitere Details zu den möglichen Nebenwirkungen der Paleo-Diät:

 

 

  • Mangel an bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen: Die Paleo-Diät schließt Milchprodukte aus, die eine wichtige Quelle für Calcium und Vitamin D sind. Ein Mangel an diesen Nährstoffen kann zu Knochenproblemen und einem erhöhten Risiko für Osteoporose führen. 

 

  • Erhöhter Fleischkonsum:  Die Paleo-Diät betont den Verzehr von Fleisch, insbesondere von grasgefüttertem Fleisch. Ein hoher Konsum von rotem Fleisch, das reich an gesättigten Fettsäuren ist, kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Es ist wichtig, auf eine ausgewogene Auswahl von Proteinen zu achten und den Konsum von rotem Fleisch zu begrenzen.

Fazit: Verzicht auf Industriell verarbeitete Lebensmittel

Die Paleo-Diät bietet Dir eine gute Möglichkeit, Dich auf natürliche und unverarbeitete Lebensmittel zu konzentrieren, die reich an Nährstoffen sind. Sie basiert auf dem Konzept, sich an der Ernährung unserer Vorfahren aus der Altsteinzeit zu orientieren. Durch den Verzicht auf industriell hergestellte Produkte wie Zucker, raffinierte Öle und verarbeitete Lebensmittel kann die Paleo-Diät helfen, eine gesündere Ernährung zu fördern.

Allerdings erfordert die Paleo-Diät auch ein gewisses Maß an Engagement und Zeit. Da viele Fertigprodukte und Snacks wegfallen, ist es wichtig, selbst zu kochen und sich gut zu informieren. Dies kann für Dich eine Herausforderung darstellen.

Ob die Paleo-Diät für Dich geeignet ist, solltest Du daher individuell entscheiden. Stimme die Ernährungsform gerne mit einem Ernährungsberater oder einer Ernährungsberaterin ab. Es ist wichtig, Deine Gesundheit und Ernährungsgewohnheiten zu berücksichtigen und eine ausgewogene Ernährung anzustreben.

FAQ zum Thema: Paleo im Alltag

Ist es schwierig, die Paleo-Diät im hektischen Alltag umzusetzen?+

Es kann herausfordernd sein, die Paleo-Diät in den hektischen Alltag zu integrieren, da sie einen Verzicht auf viele schnell verfügbare und verarbeitete Lebensmittel bedeutet. Es erfordert Zeit und Engagement, selbst zu kochen und sich gut zu informieren. Es kann daher hilfreich sein, Mahlzeiten im Voraus zu planen und sich auf einfache, aber nahrhafte Rezepte zu konzentrieren. 

Wie kann ich mich Paleo-konform auch unterwegs oder bei der Arbeit ernähren?+

Wenn Du Dich unterwegs oder bei der Arbeit Paleo-konform ernähren möchtest, kannst Du einige einfache Strategien anwenden. 

  • Snacks vorbereiten: Bereite Paleo-Snacks wie Nüsse, Trockenfrüchte, Gemüsesticks mit Guacamole oder Mandelmus vor, um sie leicht mitnehmen zu können.
  • Paleo-freundliche Restaurants suchen: Recherchiere im Voraus Restaurants oder Cafés, die Paleo-freundliche Optionen anbieten.
  • Selbst kochen: Bereite Mahlzeiten im Voraus zu und nimm sie mit zur Arbeit oder unterwegs. So kannst Du sicherstellen, dass Deine Mahlzeiten Paleo-konform sind.

Quellen:

  • Boesveldt, S., et al. (2017). The differential role of smell and taste for eating behavior. Perception. 46(3-4):307-319.
  • Carrera-Bastos, P., et al. (2011). The western diet and lifestyle and diseases of civilization. Research Reports in Clinical Cardiology. 2:15-35.
  • Frassetto, L. A., et al. (2009). Metabolic and physiologic improvements from consuming a Paleolithic, hunter-gatherer type diet. European Journal of Clinical Nutrition. 63(8):947-955.
  • O'Keefe, J. H., et al. (2004). Cardiovascular disease resulting from a diet and lifestyle at odds with our Paleolithic genome: how to become a 21st-century hunter-gatherer. Mayo Clinic Proceedings. 79(1):101-108.